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Keeper Jan Koob als Lebensversicherung

Handball-Regionsoberliga Männer Keeper Jan Koob als Lebensversicherung

Der Zweikampf an der Tabellenspitze in der Handball-Regionsoberliga zwischen dem MTV Peine und der HSG Schladen geht weiter: Während die Jahner gegen den MTV Braunschweig III gewannen, setzte sich der Spitzenreiter aus dem Harz in Warberg durch.

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Jacob Streit (rechts) und die HSG Nord Edemissen II verspielten zu leichtfertig einen 16:13-Vorsprung im Heimspiel gegen Stöcken.

Quelle: im

Ebenfalls erfolgreich war die SG Zweidorf/Bortfeld II, sie gewann gegen das Schlusslicht MTV Seesen mit 29:24. Die HSG Nord Edemissen II dagegen unterlag zu Hause dem MTV Stöcken mit 17:19.

MTV VJ Peine - MTV Braunschweig III 37:30 (19:18). „Das Ergebnis täuscht ein wenig“, gestand Peines Coach Jens Klein. Denn gegen die spielerisch starken Gäste lagen die Jahner in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich mit 11:14 hinten. „In diese Phase war Jan Koob unsere Lebensversicherung“, lobte Klein seinen Keeper. Im Angriff sorgte Jan-Sören Henning dafür, dass die Partie gedreht wurde und die Peiner mit einer Führung in die Kabine gingen.

Kurz nach Wiederbeginn hatten die Jahner ihre stärkste Phase: Fast jeder Angriff wurde erfolgreich abgeschlossen, zudem präsentierte sich Jan Koob erneut in Galaform und parierte mehrmals glänzend. Folglich setzte sich Jahn innerhalb von acht Minuten auf 26:19 ab. „Das war die Entscheidung. Danach haben wir das Ergebnis im Kollektiv verwaltet.“ Aber trotz des klaren Sieges war Klein nicht zufrieden: „Dass wir 30 Tore kassiert haben, ist nicht gut. Da haben wir noch einige Möglichkeiten, uns zu verbessern.“

Jahn: Kaufmann (11), Henning (9), Schlüsche (5), Bank (4), Mühlbach (4), Bertram (3), Busch (1).

HSG Nord Edemissen II - MTV Stöcken 17:19 (8:10). „Es tut doppelt weh, wenn man so ein Spiel verliert“, ärgerte sich HSG-Trainer Jörg Wilpert, dessen Team in einer torarmen Partie bereits mit 16:13 führte. „Danach ist bei uns der Faden gerissen. Aufgrund dieser zehn schlechten Minuten verlieren wir und stehen mit leeren Händen da.“

In der Schlussphase seien die Angriffe zu früh abgeschlossen und der Gegner durch Abspielfehler zu Gegenstößen eingeladen worden, monierte Wilpert. Dabei kämpften sich die Gastgeber nach mäßigem Beginn und einem 4:8-Rückstand in die Partie zurück. Ein zweiter Kraftakt gelang jedoch nicht. „Nach dem 17:19 haben wir es nicht geschafft, die Partie noch einmal zu kippen.“ Auch die Unterstützung aus der ersten Mannschaft brachte am Ende nicht die Wende: Mit Keeper Sönke Donker, Moritz und Jakob Streit halfen gleich drei Spieler aus dem Landesliga-Team der HSG aus.

HSG II: Kollmeyer (7), Zerter (3), Wilck (3), Kutzner (2), Brüge (1), J. Streit (1).

SG Zweidorf/Bortfeld II - MTV Seesen 29:24 (14:14). In der ersten Halbzeit gestaltete das Schlusslicht aus Seesen die Partie noch ausgeglichen. Vor allem deshalb, „weil wir in der Abwehr sehr instabil waren“, erklärte SG-Spieler Marvin George. Zudem habe sein Team zu lasch agiert. „Wir waren nicht wach genug, um die Abpraller abzufangen“, monierte George. Hinzu kamen im Angriff einige technische Fehler, so dass es mit 14:14 in die Pause ging.

Entsprechend stellte der Coach auch um - und das machte sich bezahlt. Dadurch standen wir in der Deckung viel sicherer“, sagte George, dessen Team gut in den zweiten Abschnitt startete und sich eine 18:15-Führung erspielte. „Diesen Vorsprung haben wir bis zum Schluss nicht mehr abgegeben, weil wir unsere Spielzüge konsequent durchgezogen und die sich daraus ergebenen Chancen genutzt haben“, erläuterte George.

SG II: Bürger (2), Dönch (3), George (2), Kückemück (2), Martens (10), Pietruck (3), Scholz (2), Weigel (1), Wolff (3), Zutz (1).

lr/pet

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