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Karin Deyerling verpasst Gold nur knapp

Deuscthe Kegel-Meisterschaft Karin Deyerling verpasst Gold nur knapp

Kiel. An acht Wettkampftagen wurde im Kieler Haus des Sports die Deutschen Kegel-Meisterschaft auf Bohle ermittelt. Dabei wurden die Peiner Farben von den Bundesliga-Spielerinnen der Flotten Neun vertreten. Am erfolgreichsten von ihnen war Karin Deyerling, holte sie doch zweimal Silber.

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Karin Deyerling schrammte im Einzel nur knapp am Titel vorbei. Im Doppel holte sie zusammen mit Kerstin Falldorf Silber.

Quelle: Isabell Massel

Und auch Kerstin Falldorf durfte jubeln, denn sie landete im Doppel auf Platz zwei. Die Medaillen in den 31 Wettbewerben teilten sich 29 Vereine. Am erfolgreichsten waren Gastgeber Kiel (4 Gold - 1 Silber - 2 Bronze) und Bergedorf-Hamburg (3-1-3).

Damen A Einzel

Karin Deyerling absolvierte die Qualifikation mit 888 Holz auf Rang zwei. Im Finale sah es nach halber Distanz nach einem überlegenen Sieg der Husumer Bundesligakeglerin Anja Molzahn aus. Dann jedoch stockte ihr Siegeslauf, und die spätere Siegerin Hella Tadken-Taddicken (Jever) zog an ihr zu Gold (873-898) vorbei, mit ihr im Gefolge Karin Deyerling (888-893). Die Peinerin schrammte auf der letzten der zwölf Bahnen hauchdünn an Gold vorbei nach zwei gegnerischen Neunen, während sie auf der sicheren Sieben blieb.

Damen Doppel

Das Peiner Doppel Karin Deyerling/Kerstin Falldorf überstand die Qualifikation mit 883 Holz in Medaillennähe. Nach vier Stunden folgte das Finale. Hier legten die Peinerinnen noch ein paar Holz drauf und in der Endabrechnung war Silber mit 889 Holz gewonnen, hinter den Favoritinnen Wesemann/Kiehn (Hamburg - 900/894). Mit 880/858 platzierte sich auch das Doppel Sandra Lohmann/Kerstin Ortmann im oberen Drittel. Vier Stunden später lief es im Finale jedoch nicht mehr so rund, und mit 858 Holz mussten sich beide mit Rang zehn zufrieden geben. Ganze drei Holz fehlten dem Doppel Petra Hadrys/Susanne Wichmann zum Einzug ins Finale.

team-wertung

Mit den Top-Teams der Bundesliga musste sich die Peiner Vertretung auseinandersetzen. Die Hamburger Starterin Kristina Kiehn legte mit 927 Holz einen vorentscheidenden Wettkampfrekord hin. Die folgenden Starterinnen „verwalteten“ den Vorsprung zum ungefährdeten Sieg mit 3602 Holz vor der Vertretung des aktuellen Deutschen Meisters Kiel (3595) und Bremerhaven (3561). Für Peine reichte es im dichten Verfolgerfeld nach soliden 3534 Holz nur zu Rang acht in der Besetzung Wichmann/Hadrys (867), Falldorf (880), Lohmann (893), Deyerling (891).

Damen

Mit 888 Holz lieferte Sandra Lohmann im ersten Durchgang eine normale Leistung ab. Das große Zittern folgte danach, als sie von der Konkurrenz im zweiten Durchgang aus den Qualirängen gespielt wurde - ein Fehlwurf der Peinerin hatte hierfür ausgereicht. Auf die ersten drei Ränge spielte sich das Hamburger Bundesliga-Trio Gebauer/ Wesemann/Kiehn. Das dramatische Finale am letzten Tag schüttelte die Vorlaufplatzierung kräftig durcheinander. Kristina Kiehn siegte mit 924 Holz. Sie war darüber hinaus mit drei Goldmedaillen die herausragende Spielerin der Kieler Tage.

Juniorinnen

Viviane Christiansen hatte auf den zwölf Bahnen zu viele so genannte „Wackler“. Am Ende standen nur 863 Holz zu Buche - und das waren für das Finale acht Holz zu wenig. Es siegte die Vorlaufbeste Annika Heins (Husum) mit 913/907 Holz.

- Rundum zufrieden mit den Meisterschaftstagen war Jürgen Ketelhake, Vorsitzender des Deutschen Bohle Kegler Verbandes. „Die Kieler haben sich in jeder Beziehung glänzend präsentiert. Super Wetter, super Organisation, super Kegelsport.“

hst

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