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Karin Deyerling schafft die Neun zum Sieg

Kegel-Bundesliga der Frauen Karin Deyerling schafft die Neun zum Sieg

5:1 - in zwei hart umkämpften Holzschlachten setzten sich die Bundesligafrauen der Peiner Flotten Neun in Lüneburg gegen zwei Top-Teams der Liga durch.

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Karin Deyerling schaffte mit dem letzten Wurf die notwendige Neun und holte mit „Flotte Neun“ den 5457:5456-Sieg.

Quelle: rb

Flotte Neun Peine - Sportfreunde Husum 5457:5456 (2:1/ 39:39). Mit einem konzentrierten Auftritt der neu formierten Startachse (Sandra Lohmann/Petra Hadrys) spielten sich die Peinerinnen hoffnungsvoll mit 29 Holz in Führung. Doch damit war die Messe noch lange nicht gelesen. In einer Galavorstellung wandelten die Sportfreundinnen den Rückstand zum Gleichstand, und im Schlussdrittel tobte die Halle. Das Schlussquartett spielte auf höchstem Niveau.

Vor dem letzten ihrer 120 Würfe musste Karin Deyerling eine Neun zum Peiner 2:1-Sieg spielen, und ihr gelang dieser bejubelte Kunstwurf. Gabi Beckmann dazu: „Ein Wettkampfkrimi mit einem unglaublichen Finale. Wir sind geschafft, aber glücklich.“

Ergebnisse: Lohmann - Fröhlich (917:884), Hadrys - Heins (894:898), Dalibor - Dirks (889:914), Wichmann - Laß (915:919), Deyerling - Molzahn (930:909), Falldorf - A. Heins (912:932).

Flotte Neun Peine - Fortuna Rendsburg 5447:5439 (3:0/ 41:37). Auch gegen die nach vier Spielen bisher ungeschlagenen Fortunen sorgte die Peiner Startachse zunächst für eine 8-Holz-Führung. Wie in der ersten Partie schien sich das Blatt im mittleren Abschnitt zu wenden. Peine lag 16 Holz zurück, und die Schlussachse hatte jetzt viel zu tun. Nur nervend langsam baute sich der Rückstand ab.

Erst auf den letzten Bahnen zeigten die Klassespielerinnen der Fortuna Nerven, und das Peiner Kampfduo zog langsam an ihnen vorbei.

Gabi Beckmann war selig: „Was für ein Superspieltag. Alles hat gestimmt - Kampfgeist und Harmonie. Wir haben gezeigt, was wir können. Es war ein schönes Nikolausgeschenk - mit Langzeitwirkung!“

Ergebnisse: Lohmann - Lütjens (924:917), Hadrys - Clausen (903:902), Dalibor - Oldenburg (888:903), Wichmann - Jürgensen (902:911), Deyerling - Haut (917:902), Falldorf - Staffehl (913:904).

Bilanz: Nach zwei Siegen marschiert Nine Pin Hamburg I (18:0) scheinbar ungefährdet auf den 10. Meistertitel zu. Der bisherige erste Verfolger Rendsburg rutscht nach einem unerwarteten 1:5 auf Rang vier ab. Neuer erster Verfolger ist Carat Bremen (15:3). Flotte Neun liegt mit 11:7 Punkten auf Platz 6, noch vor dem „Angstgegner“ Cuxhaven (10:8), und immerhin in Schlagdistanz zu einem Medaillenrang.

hst

  • Am 24. Januar werden die Punktspiele fortgesetzt. Flotte Neun trifft dann in Celle auf die beiden Mannschaften der Nine Pin Hamburg.
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