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Kapitän, Kassenwart, Taktgeber

Fußball-Landesliga Kapitän, Kassenwart, Taktgeber

Sein Idol ist der Kaiser: „Franz Beckenbauer hatte schließlich ein überragendes Stellungsspiel“, sagt Tobias Block. Der 25-Jährige hofft, Sonntag auch immer an der richtigen Stelle zu sein. Schließlich will der frisch bestimmte Kapitän und Innenverteidiger mit Grün-Weiß Vallstedt einen siegreichen Start in die Fußball-Landesliga hinlegen.

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Kopfballduell gewonnen: Tobias Block (grün) zählt zu den Stützen im Vallstedter Team.

Quelle: rb

GW Vallstedt - BSC Acosta Braunschweig (Sonntag, 15 Uhr). Für Vallstedts Taktgeber in der Viererkette beginnt seine dritte Saison bei Grün-Weiß mit einer Premiere: Erstmals in seiner Laufbahn darf Tobias Block die Binde tragen. „Als der Trainer mich gefragt hat, habe ich mich sehr darüber gefreut“, sagt der Fahrzeug-Technik-Student, der gerade bei Salzgitter Flachstahl seine Bachelorarbeit schreibt.

So ernst wie sein Studium, nimmt er auch seine neue Führungsrolle. Tobias Block hilft seinen Mitspielern nicht nur mit Anweisungen auf dem Feld, er ist sich auch nicht zu schade, mal Wasserflaschen zu tragen oder einen Spinning-Kursus im Fitness-Studio zu organisieren. Und die Mannschaftskasse führt er auch. Bei der Buchhaltung den Überblick zu behalten, ist vor allem in dieser Saison gar nicht so einfach, denn gleich 29 Spieler stehen im Kader des ranghöchsten Peiner Fußballteams, darunter zehn Neuzugänge. Tobias Block will dabei helfen, dass die Integration schnell klappt und alle Spaß haben. „Die Verantwortung nehme ich auf mich“, sagt der Kapitän, der sich riesig auf den Saisonstart freut. „Wir sind jetzt auf jeder Position doppelt besetzt. Klar müssen wir uns noch einspielen, aber alle Neuzugänge sind definitiv eine Verstärkung, auch wenn sie zuvor nur in der Bezirks- oder Kreisliga gespielt haben“, sagt er.

Tobias Block hat vor seinem Wechsel zu Vallstedt nur bei einem einzigen Verein gespielt, seinem Heimatklub Glück Auf Gebhardshagen. „Wenn ich mich wohlfühle, bin ich treu“, betont der 25-Jährige, der seine gesamte Jugendzeit als Libero agierte. Dieser aussterbenden Spezies trauert er dennoch nicht hinterher. „In der Viererkette verschiebt man mehr, dass ist nicht so laufintensiv und kompakter“, begründet der Gebhardshagener.

Aus seiner Zeit in Salzgitter kannte er GW-Spieler wie Andreas Peters oder Roman Kechter und musste nicht lange überlegen, als die Vallstedter Anfrage kam. „Im Umkreis hat Vallstedt nunmal die höchstspielende Mannschaft. Die Kameradschaft ist gut, und wir haben ein tolles Trainierteam“, sagt Block. Diesem Trainergespann mit Michael Nietz und Co Yüksel Altinkaya sei die Mannschaft auch noch etwas schuldig - eine Revanche für die 2:6-Klatsche im Rückspiel der vergangenen Saison gegen den BSC Acosta. „Da haben wir defintiv etwas gutzumachen. Ich tippe mal auf einen 2:1-Sieg, denn wir sind gut drauf“, prophezeit Vallstedts neuer Kapitän.

cm

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