Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Judek stellt Anschluss zur Weltspitze her

Kart-Ass aus Hohenhameln Judek stellt Anschluss zur Weltspitze her

Im französischen Le Mans wartete auf Jonathan Judek das Highlight des Jahres. Denn der Nachwuchs-Rennfahrer aus Hohenhameln trat bei der X30-Weltmeisterschaft an und gehörte am Ende zu den besten Kart-Fahrern aus Deutschland.

Voriger Artikel
Fußball-Star liest aus „Die drei ???“ vor
Nächster Artikel
SSV will Nordkreis-Schrecken stoppen

Jonathan Judek zeigte bei der X30-Weltmeisterschaft in Le Mans eine starke Vorstellung und landete auf Rang 16.

Quelle: Tino Cacopardo

„Le Mans“ lässt bei Motorsportfans das Herz höher schlagen, auch bei dem 17-Jährigen: „Für mich ist es etwas ganz Besonderes, hier zu starten. Das legendäre 24-Stunden-Rennen ist weltweit bekannt. Für mich wäre es ein Traum, wenn ich in ein paar Jahren auch dort als Fahrer dabei bin“, erklärte Judek.

Diesmal lag der Fokus aber noch auf dem Kartsport. Als einer von sieben Deutschen stellte er sich im Senioren-Feld den anderen 124 Fahrern. Zwei Tage nach den ersten Proberunden wurde es im Zeittraining ernst. Unter Flutlicht kam er bestens zurecht und sicherte sich Gesamtposition 23 - und war damit zweitbester Deutscher.

Positiv verliefen auch die insgesamt sieben Vorläufe. Mit gleich drei Top-Ten-Rängen, darunter sogar einem dritten Platz, zeigte der Hohenhamelner sein Potenzial und lag im Zwischenklassement auf Rang 25 in Schlagdistanz zur Weltelite.

„Unser Ziel war es, am Ende unter den besten 34 zu sein und damit einen Platz für die Finals zu ergattern - und das ist uns bestens gelungen“, freute sich Judek. Noch eine Schippe drauf legte er im Pre-Finale. Mit gekonnten Manövern kämpfte er sich nach vorne und wurde am Ende Siebter.

Aus der vierten Startreihe verlor er dann jedoch zu Beginn des Finales ein wenig an Boden und landete somit auf Rang 16. Doch trotz der verpassten Top-Ten-Platzierung war die Stimmung gut: „Ich bin sehr zufrieden. Schließlich hatte ich im Gegensatz zur Konkurrenz recht wenig Training. Zudem sind wir mit anderen Reifen gestartet als in Deutschland“, erläuterte er. Das sei ein kleiner Nachteil gewesen. „Im Finale hatten wir auf den falschen Luftdruck gesetzt. Aber am Ende Sechzehnter von 124 Fahrern zu sein, ist ein tolles Ergebnis“, resümierte Jonathan Judek.

In den nächsten Wochen geht es für ihn nun darum, ein Programm für 2017 aufzustellen - und der Youngster plant den Aufstieg in den Tourenwagen-Rennsport: „Mein Ziel ist es, in der ADAC TCR Germany zu starten. Wir haben uns die Rennen am Hockenheimring angesehen und sind von dem Konzept überzeugt. Für mich wäre das ein toller Schritt heraus aus dem Kartsport.“

rd

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine