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Jonathan Judek rollt das Feld von hinten auf

Kart-Masters Jonathan Judek rollt das Feld von hinten auf

Erneut eine starke Leistung geboten hat Jonathan Judek: In Oschersleben fuhr der Hohenhamelner bei den ADAC Kart Masters sogar in die Pokalränge. Und das, obwohl es erst sein zweites Rennen bei den X30 Senioren war.

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Erfolgreich: Jonathan Judek beendete das Zeittraining zwar mit Rang 30, fightete sich aber während der beiden Renn-Durchläufe immer weiter nach vorne und sicherte sich am Ende Rang drei.

Als einer von 187 Fahrern und Fahrerinnen trat der erst 15-Jährige als einer der Jüngsten im Feld der 41 X30 Senioren an. Er bewies jedoch abermals, dass der Umstieg in die neue Klasse für ihn kein Problem war. Auch die anspruchsvolle Strecke in der Oscherslebener Motorsportarena (1018 Meter), die als Hochgeschwindigkeitsstrecke gilt und bekannt ist für knappe Rennentscheidungen, meisterte er.

Diesmal hielt das Wetter aber einige Überraschungen bereit. Pünktlich zum Zeittraining regnete es in der Magdeburger Börde. Jonathan Judek zeigte sich davon weniger erfreut, denn die regennasse Fahrbahn bereitete ihm einige Probleme, sodass er das Zeittraining auf Rang 30 beendete. „Das lief nicht wie erhofft“, gestand der Nachwuchsfahrer. Dennoch ging er zuversichtlich ins Rennen. „Ich bin mir sicher, dass ich im weiteren Verlauf noch Plätze gut machen werde“, prognostizierte er.

Und er sollte mit seiner Vorhersage Recht behalten, was sich bereits im ersten Durchgang andeutete. Dank seiner Motivation und der starken fahrerischen Leistung fightete er sich von Position 30 Meter um Meter nach vorne und sah die Zielflagge als Dritter.

Auch im zweiten Lauf bewies er, dass dies nichts mit Glück oder Zufall zu tun hatte. Der Neueinsteiger rollte das Feld erneut von hinten auf und beendete den zweiten Vorlauf als bester Aufholer des Tages auf Rang neun. „Das war klasse. Ich bin total happy, alles hat super geklappt, und ich hoffe es geht morgen so weiter“, sagte der Kart-Pilot.

Es ging nicht nur so weiter, sondern Jonathan Judek legte sogar noch eine Schippe drauf. Von Startposition acht aus lieferte er sich im starken Feld spannende Windschattenduelle und machte dabei erneut Plätze gut - als Fünfter gelangte er dieses Mal sogar in die Pokalränge.

Damit aber nicht genug: Im zweiten Durchlauf kämpfte der Youngster sich noch weiter nach vorne und schaffte mit Rang drei den Sprung auf das Siegerpodium. „Ich bin super zufrieden. Die Rennen haben viel Spaß gemacht und ich habe sehr viel gelernt“, resümierte der Hohenhamelner.

Weiter geht es für Judek bereits am 18. und 19. Juli in Kerpen.

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