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Jetzt kommt die Pause für Günter und Günter

Unermüdliche Helfer Jetzt kommt die Pause für Günter und Günter

Dieses Wochenende haben die beiden Günter noch einmal gemeinsam Einsatz: Günter Brand und Günter Hansen richten heute zum letzten Mal in dieser Saison die Gunzelinhalle für die Spiele der Fußball-Junioren her. Und morgen bauen sie alles wieder ab.

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Ein Tor tut dem Spiel gut: Günter Brand und Günter Hansen (von links) schieben die das Fußball-Tor durch die Gunzelinhalle.

Quelle: Kim Neumann

So ging es fast den gesamten Winter. An 15 Wochenenden von Anfang November bis Mitte März klingelte bei beiden Sonnabends der Wecker, wenn es draußen noch dunkel ist.

Sie kennen es seit Jahren: Zwischen 7 Uhr und 7.30 Uhr treffen sie sich an der Gunzelinhalle, um sie für das Fußball-Wochenende zu präparieren. Am Spielfeldrand stecken sie Pfähle ein, schleppen Platten heran und befestigen sie daran. 26 Pfähle, 24 Platten - während die allermeisten, die am Wochenende hier spielen, noch im Bett schlummern.

"Bevor wir die Banden aufbauen, richten wir die Lautsprecher-Anlage ein. Dann müssen auch noch die Handballtore raus und die Fünfmeter-Tore rein", schildert Günter Hansen. Häufig muss er oder Günter Brand sich sputen, weil sie auch noch in anderen Hallen als Leiter ran müssen. "Vorher kontrollieren wir natürlich in der Gunzelinhalle, ob alles in Ordnung ist", sagt Günter Brand. "Toiletten, Kabinen, Duschen..."

Wenn sonntags um 18 Uhr Abpfiff des letzten Spiels ist, sind die beiden Günter schon wieder da, um aufzuräumen. Tore, Platten, Pfähle - alles muss wieder weg. "Und dann räumen wir auch noch den Müll weg", sagt Günter Hansen. "Schließlich wollen wir die Halle so ordentlich hinterlassen, dass man die Fußballer auch weiterhin hineinlässt."

Seit neun Jahren macht er diesen Job, anfangs noch mit Bruno Liedecke. Als der Vorsitzende des Junioren-Ausschusses 2006 starb, übernahm Günter Brand die Aufgabe in der Gunzelinhalle. Die jetzige Juniorenausschuss-Vorsitzende Heike Hansen freut sich - als Amtsinhaberin - über den verlässlichen Einsatz der beiden. Als Ehefrau von Günter Hansen sagt sie über den verplanten Sonnabend-Morgen: "Man gewöhnt sich dran."

Was ihr Mann am nächsten Sonnabend macht, wenn die Saison in der Gunzelinhalle vorbei ist, weiß er noch nicht: "Vielleicht schlafe ich da mal aus."

mp

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