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„Jetzt geht es um die Wurst“

Fußball-Kreisliga „Jetzt geht es um die Wurst“

Ein Nachbarschaftsderby, das unter dem Vorzeichen Abstiegskampf steht, findet morgen in Schwicheldt statt, wo der Tabellendrittletzte Rot Weiß auf das sieglose Schlusslicht Arminia Vöhrum trifft.

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Bei der Stadtmeisterschaft war es eng zwischen Rot-Weiß und Vöhrum. Hier köpft Schwicheldts Gerrit Schmidt, der morgen gesperrt fehlt.

Quelle: rb

Rot Weiß Schwicheldt - Arminia Vöhrum (Sonntag, 14.30 Uhr). Für Schwicheldts Interims-Trainer Dominik Feer, der Mitte September den zurückgetretenen Kasten Klein „beerbte“, läuft morgen das fünfte Punktspiel unter seiner Verantwortung. Und er wird auch die kommenden Monaten im Amt bleiben, darauf haben sich der Verein und Feer verständigt.

„Im Februar wird man weiter sehen, ob noch diese Saison ein neuer Trainer kommt, oder erst zur nächsten Serie.“ Feer selbst hatte zu Beginn seiner Amtsübernahme mit Unstimmigkeiten zwischen ihm und einigen Spielern zu kämpfen. Die seien inzwischen ausgeräumt. „Jetzt steht die Mannschaft hinter mir“, betont der C-Lizenz-Inhaber.

Mit den Leistungen seiner Vorderleute in der vorigen Woche zeigte sich Torwart Feer zufrieden, obwohl es in Lengede eine 0:3-Niederlage gab. „Der Sieg für Lengede war am Ende verdient, aber wir haben gut gespielt. Wenn man verliert, dann so, damit kann man leben.“ Schwicheldts morgige Aufgabe sieht er weniger entspannt: „Jetzt geht es um die Wurst, wir müssen gewinnen. Auch in den Spielen danach gegen Wendezelle und Bülten müssen wir punkten“, fordert Feer, der die Rot-Weißen gegenüber Vöhrum spielerisch überlegen einstuft. „Deshalb müsste es eigentlich für uns reichen, zumindest wenn wir so auftreten, wie zuletzt in Lengede und Lafferde.“

Gegen die zuvor erwähnten Groß Lafferder verlor Arminia Vöhrum am vorigen Sonntag mit 1:5. Nach Einschätzung von Arminia-Trainer Hans-Günter Tarnowski wäre die Begegnung anders gelaufen, wenn Vöhrums Spieler Julian Hallmann seine Großchance in der 2. Minute verwertet hätte. „Bei unserer 0:2-Niederlage in Equord war es ähnlich. Vor dem 1:0 für Equord vergeben wir drei hundertprozentige Chancen. Uns fehlt einfach ein Torjäger. Spielerisch und kämpferisch mache ich der Mannschaft keine Vorwürfe.“

Sonntag sieht Tarnowski die Seinen in der Pflicht zu punkten. „Der Abstand zum rettenden Ufer wird sonst immer größer.“ Chancenlos sei man gegen die Schwicheldter nicht. „Bei der Stadtmeisterschaft verloren wir gegen sie erst nach Elfmeterschießen. Da haben wir ganz gut ausgesehen“, betont Vöhrums Trainer , der in den kommenden Monaten auf Julian Hallmann (zieht studiumsbedingt nach Mainz) und Torwart Tim Hagedorn (Knieverletzung) verzichten muss.

jh

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