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Jason Gloger hält drei Elfmeter

Fußball-Kreispokal der A-Junioren Jason Gloger hält drei Elfmeter

Kreis Peine. Zweimal zweistellig: In der ersten Runde des Fußball-Kreispokals der A-Junioren watschte die JSG Woltorf auf heimischem Geläuf die JSG Sonnenberg mit 16:0 ab. Eintracht Edemissen ging gegen die JSG Schwicheldt/Rosenthal mit 0:13 unter.

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Die JSG Woltorf (rot, hier gegen Vöhrum) erzielte gegen den TSV Sonnenberg 16 Tore.

Quelle: Isabell Massel

Dafür war die Spannung auf dem Sportplatz in Ilsede umso größer, stand es doch nach der regulären Spielzeit 2:2 zwischen Union Groß Ilsede und JSG Bierbergen. Im Elfmeterschießen erwischte JSG-Keeper Jason Gloger einen Sahne-Tag. Er parierte drei Schüsse.

VT Union Groß Ilsede - JSG Bierbergen 4:5 n. E. (2:2/1:1). Die Ilseder sahen schon wie der sichere Sieger aus, nachdem Julian Olbrich fünf Minuten vor Schluss das 2:1 für Ilsede erzielt hatte. Da sah sich die JSG schon draußen, gestand Coach Holger Ohlendorf. „Doch Moritz Hülsing tankte sich nochmal durch und spielte auf Pascal Oberg, der nur noch einschieben musste“, schilderte Ohlendorf. „Das Weiterkommen hätten beide verdient gehabt. Elfmeterschießen ist Glückssache“, stellte der Trainer des Vorjahres-Pokalfinalisten fest.

Im Elfmeterschießen glänzte JSG-Keeper Jason Gloger mit drei parierten Schüssen. „Einen Ball fischte er aus den Winkel, den anderen kratzt er vom Pfosten“, lobte Ohlendorf. „Dabei war es erst sein fünftes Spiel überhaupt im Tor.“

VT-Union-Trainer Michael Stark meinte: „Das 2:2 war das richtige Ergebnis nach 90 Minuten.“ Die JSG sei „körperlich eine ganze Ecke stärker“ als die Seinen, die beim Elfmeterschießen allerdings keinen guten Tag erwischt hätten.

Tore: 0:1 Hülsing (5.), 1:1 Schaper (28.), 2:1 Olbrich (85.), 2:2 Oberg (88.). Im Elfmeterschießen trafen: Erik Bennack, Max Mohrholz und Jannes Walkling für JSG Bierbergen, Jan-Luca Schewe und Alexander Schaper für Union.

TSV Eintracht Edemissen - JSG Schwicheldt/Rosenthal 0:13 (0:7). Nach 20 Minuten stand es bereits 4:0 für die Gäste. „Das Ding war schnell gelaufen“, konstatierte JSG-Betreuer Frank Wildeboer. Trotz dieser Deutlichkeit meint er: „Es ist noch Luft nach oben.“

Der Kantersieg sei nicht überzubewerten, denn „es gibt noch ganz andere Kaliber.“ Aus der Überlegenheit habe Leichtsinn resultiert, was für den Betreuer ärgerlich war. Zudem habe Edemissens Keeper Nick Doliwa etliche Chancen vereitelt. „Er hat wirklich gut gehalten“, lobte Wildeboer.

Dem Lob für den Torhüter schloss sich Edemissens Coach Arne Lonnemann an: „Nick war der einzige Lichtblick auf dem Platz. Er hat einen Elfmeter pariert, super gehalten und immer wieder versucht, seine Vorderleute aufzubauen.“

Lob gab es auch für die Gäste: „Nach vorne sah das sehr gut aus.“ Zwar fehlten dem TSV sechs Spieler, von denen vier in der Startelf gestanden hätten, dennoch sei das keine Entschuldigung für die Klatsche. „Wir haben uns dem Schicksal ergeben, ohne dagegen anzukämpfen.“ Insgesamt sei der Gegner „zwei Klassen besser gewesen“.

Tore: 0:1 Janke (10.), 0:2, Schreiber (18.), 0:3 Schrader (19.), 0:4 Fricke (20.), 0:5 Janke (25.), 0:6 Vogt (33.), 0:7 Ahrens (41.), 0:8 Janke (49), 0:9, 0:10 Schrader (54./57.), 0:11 Janke (62.), 0:12 Schrader (79.), 0:13 Vogt (86.).

JSG Woltorf - JSG Sonnenberg 16:0 (7:0). Der Kreisliga-Neuling kam bei der JSG Woltorf ordentlich unter die Räder. Da musste auch JSG-Sonneberg-Trainer Daniel Kohrs die gegnerische Leistung loben. „Wo die JSG Woltorf jetzt ist, möchte ich mit meiner Mannschaft in drei Jahren sein.“

Seinen Schützlingen werde die hohe Niederlage nicht die Lust am Fußball nehmen. „In der Halbzeitpause habe ich der Mannschaft gesagt, sie solle das vernünftig zu Ende spielen und sich eher ein Beispiel nehmen, als jetzt aufzustecken“, erklärte der 20-Jährige.

JSG-Woltorf-Trainer Nick Smolka war zufrieden mit der Chancenverwertung seiner Truppe: „Wir haben uns nicht nur viele Möglichkeiten erspielt, sondern sie auch genutzt“, betont er. Er stellt zugleich aber fest: „Das Team der Sonnenberger bestand fast nur aus jüngeren Spielern. Deshalb waren wir körperlich und läuferisch überlegen.“

Tore: 1:0 Effenberger (Strafstoß/2.), 2:0, 3:0 Keunecke (13.24.), 4:0 Rathmann (25.), 5:0, 6:0 Uhe (37./43.), 7:0 Gentile (45.), 8:0, 9:0 Effenberger (52./62.), 10:0 Uhe (62.), 11:0,12:0 Goldbach (67./77.), 13:0 Heiligentag (81.), 14:0 Henkel (84.), 15:0 Klose (85.), 16:0 Uhe (86.).

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