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Jarzombeks „Dream-Team“ überrascht: Titel perfekt!

Drei Peiner Futsal-Landesmeister Jarzombeks „Dream-Team“ überrascht: Titel perfekt!

Zur Belohnung gab es Frühlingsrolle und Ente kross vom Klub-Chef: Die Peiner Fußballer Sven Kiontke (TSV Wendezelle), René Rieger (Rot-Weiß Schwicheldt) und Murat Akkoc (Bosporus Peine) haben unter Spielertrainer Michael Jarzombek mit dem 1. FC Wennigser Mark die Futsal-Niedersachsenmeisterschaft gewonnen. Ein Futsal-Zweitspielrecht machte das möglich.

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Der Futsal-Niedersachsenmeister mit den drei Peinern. Das Foto zeigt (oben von links) Dennis Hoferichter, Murat Akkoc, Bastian Hattendorf, Marc Bodenburg, Michael Jarzombek, Christoph Jülke sowie (unten von links) René Rieger, Sven Kiontke und Imad Saadun.

Quelle: privat

„Von zehn Mannschaften waren sechs reine Futsal-Teams. Wir mussten unter anderem gegen den amtierenden Norddeutschen Meister und einen eingespielten Fußball-Landesligisten spielen - deshalb war das schon eine kleine Überraschung“, stellte Coach Michael Jarzombek erfreut fest. Der frühere Hohenhamelner Spielertrainer und Ex-Vechelde-Techniker hatte die Wennigser Auswahl zusammengestellt und bewies damit ein glückliches Händchen. „Obwohl sich viele nicht kannten, und wir deshalb quasi aus der kalten Hose gestartet sind, hat das Zusammenspiel prächtig funktioniert.“

So gut, dass Keeper Sven Kiontke eine ruhige Vorrunde erlebte: Vier Spiele, drei Siege, ein Remis. Doch als es brannte, löschte der Wendezeller: „Im Halbfinale hat Sven zweimal sensationell gehalten - auch bei den Nachschuss-Aktionen“, verwies Michael Jarzombek auf den 1:0-Krimi gegen den Harpstedter TB. Nerven bewies auch der Spielertrainer, er verwandelte einen Sechsmeter auf das kleine Handball-Tor. Es war das entscheidende Tor zum Final-Einzug. „Augen zu und durch: Ich habe den Ball mit dem Vollspann oben links reingehauen“, schilderte Jarzombek. Nicht nur zu diesem Tor trug Schwicheldts Denker und Lenker René Rieger entscheidet bei - er war zuvor nur durch ein Foul zu bremsen gewesen. „René ist für Futsal geboren. Er hat wie entfesselt gespielt“, lobte Coach Jarzombek. Der Gelobte empfand es übrigens schon als Ehre, überhaupt nominiert worden zu sein. Dass es dann auch noch mit dem Titel klappte - perfekt. „Wir hatten keinen Druck. Das freie Aufspielen war unsere Stärke“, sagte Rieger.

In seiner Rolle als Stoßstürmer im Wechsel mit Michael Jarzombek stach auch Murat Akkoc. Der Bosporus-Angreifer erzielte beim 3:0-Final-Sieg gegen den Buchholzer FC das vorentscheidende 2:0 per Vollspann. „Im dritten Spiel war bei Murat der Knoten geplatzt, da hatte er schon zwei Tore erzielt“, lobte Coach Jarzombek, dem vor allem das Kombinationsspiel seiner Schützlinge gefiel: „Zu 85 Prozent hatten wir die Tore so herausgespielt, dass wir vorm Tor quergelegt haben.“

Auch Keeper Sven Kiontke war begeistert: „Ich freue mich riesig über den Titel, denn ich habe vorher noch nirgends Futsal gespielt. Wir wollten einfach Spaß haben, und ich denke, das haben wir mit gutem Kombinationsspiel gezeigt.“

Ungeschlagen mit einer beeindruckenden Tor-Differenz von 21:3 löste er mit seinem Team das Ticket für die Norddeutsche Meisterschaft am 12. Februar in Bremen. Spielertrainer Jarzombek hat allerdings noch ein kleines Terminproblem: „Da bin ich mit meiner Fußball-Mannschaft im Trainingslager bei Paderborn“, sagte der 31-Jährige, der auch den Bezirksliga-Spitzenreiter 1. FC Germania Egestorf/Langreder II trainiert.

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