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Janzen Zweite im Matsch-Rennen

Harzer Mountain-Bike-Cup Janzen Zweite im Matsch-Rennen

Ein wahres Regen- und Schlammfestival war das dritte von fünf Rennen im Kampf um den Harzer Mountainbike-Cup. Auch matschverschmiert eine saubere Leistung rief Monika Janzen vom Peiner Eulenexpress ab, die sich auf der 68-Kilometer-Distanz bei den Frauen auf Platz zwei kämpfte.

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Dreckig, aber glücklich: Monika Janzen wurde Zweite.

Quelle: oh

Vier Eulenexpress-Fahrer nahmen in Clausthal-Zellerfeld den Kampf mit der rutschigen Schlammstrecke auf. Der Wettkampf forderte den Peinern einiges ab. „Es ging ständig sehr steil hoch und sehr steil runter.

Hin und wieder gab es flache Vollgaspassagen mit einer richtig schlammigen, von Wildschweinen zerwühlten Drecksabfahrt“, schilderte Eulenexpress-Fahrer Frank Eggert anschaulich. Der Peiner hatte riesiges Pech auf der 68 Kilometer langen Mitteldistanz, auf der 1500 Höhenmeter zu bewältigen waren. Nach dem dritten Platten innerhalb kürzester Zeit gab er entnervt auf.

Seine Teamgefährten Jörg Blasey und Monika Janzen hingegen rackerten sich über die gleiche Distanz ins Ziel. Blasey strampelte 3:24,19 Stunden und wurde damit 44. im Feld der 74 Starter. „Jörg war im Ziel so schlammverschmiert, dass ausnahmsweise nicht mal sein Hund Bonny ihm gratulieren wollte“, erzählte Teamkollege Eggert.

Die Strecke und das Wetter forderten ihren Tribut. Einige Teilnehmer mussten mit abgerissenen Schaltwerken aufgeben. Bei vier bis sechs Grad Außentemperatur hatten die Fahrer zudem Schwierigkeiten, mit ihren klammen Händen gut zu bremsen. Einige Mountainbiker schlichen regelrecht ins Ziel, „da sie durch die dreckverschmierten Brillen oder Augen kaum noch was sehen konnten“, schilderte Eggert.

Trotz der Bedingungen hielt Monika Janzen durch und bretterte als zweitplatzierte Frau in 4:01,31 Stunden ins Ziel. Auch in der Gesamtwertung des Harz-Cups arbeitete sich die Peinerin auf den Silberrang vor.

Ausgerechnet bei der Schlammschlacht gab Melanie Hilbrecht ihr Renn-Debüt. Mit einer Zeit von 2:14,00 Stunden wurde sie Siebte von neun Frauen auf der Kurzdistanz über 34 Kilometer und 750 Höhenmeter. „Melli stand schlammverschmiert mit einem Lächeln und einer Zufriedenheit im Gesicht, die mir sagt, sie wird wieder auf das Bike steigen“, sagte Eulenexpress-Teamkollege Frank Eggert.

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