Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 0 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Jahns Schmerzmittel: Rückraum-Tore

Handball-Landesliga der Frauen Jahns Schmerzmittel: Rückraum-Tore

Bei einem Pizza-Essen ließen sich Vater Jahns Landesliga-Handballerinnen die Siegesserie nach ihren Spitzenspiel-Wochen schmecken. Der nächste Gegner kommt zwar aus dem Tabellenkeller, doch gerade deshalb könnte er dem Spitzenreiter schwer im Magen liegen.

Voriger Artikel
SG will das Titel-Rennen wieder spannend machen
Nächster Artikel
Für Vallstedts Zweite kommt die Prüfung nach dem Derby

Laura-Sophie Bührig (schwarzer Dress) steht mit Spitzenreiter MTV Peine vor einem Pflichtsieg: Der Vorletzte kommt.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. „Vorsfelde ist in akuter Abstiegsgefahr und wird alles versuchen, bei uns zu einem Erfolg zu kommen“, warnt Jahn-Coach Carsten Bührig. Auf ihre frühere Teamkollegin Teresa Carmon treffen derweil die Edemisserinnen.

MTV Vater Jahn Peine - MTV Vorsfelde (Samstag, 16.30 Uhr). Vorsfelde ist Vorletzter, das Hinspiel gewannen die Jahnerinnen 31:20. Und dennoch: „Wir dürfen Vorsfelde nach zuletzt drei starken Gegnern nicht auf die leichte Schulter nehmen, ansonsten ist unser Traum von der Oberliga relativ schnell ausgeträumt“, betont Jahn-Trainer Carsten Bührig. Im Hinspiel brauchte sein Team eine Leistungssteigerung in Hälfte zwei, um sich entscheidend abzusetzen. Diesmal müsse sein Team den Gegner 60 Minuten unter Druck setzen. „Dies geht allerdings nur, wenn unsere Abwehr wie zuletzt gut arbeitet. Im Angriff müssen sich unsere Rückraumspielerinnen ein Herz fassen und vor der Abwehr hochsteigen“, fordert Bührig. Rückraum-Tore waren zuletzt nämlich Mangelware. In Eins-gegen-Eins-Situationen würden seine Spielerinnen zwar überzeugen und hätten auch den Blick für die freie Mitspielerin. „Jedoch könnten sie sich ein paar Schmerzen ersparen, wenn sie noch mehr aus dem Rückraum werfen würden“, merkt Bührig an, für den im Heimspiel ein Sieg „definitiv Pflicht ist“.

Vorsfelde steht mit dem Rücken zur Wand und will sich wehren. „Wir erwarten einen aggressiven und schnellen Gegner. Es wird schwer, der Blick auf die Tabelle sagt alles. Wenn wir nicht aufpassen, können wir eine Packung bekommen. Wir müssen mit aller Macht dagegenhalten“, sagt Vorsfeldes Co-Trainer Dominik Poley.

Eintracht Braunschweig - HSG Nord Edemissen (Sonntag, 16 Uhr). Im Verfolgerduell tritt der Vierte beim punktgleichen Dritten an. Das Hinspiel gewannen die Edemisserinnen zwar klar 33:25, doch HSG-Nord-Trainerin Bianca Staats sieht ihr Team diesmal nur in der Außenseiterrolle: „Der BTSV hat noch eine Rechnung mit uns offen und will in jedem Fall den Abstand zu uns vergrößern. Wir rechnen mit einem hochmotivierten Gegner. Da wir personell geschwächt in die Begegnung gehen werden, ist es umso wichtiger, die Fehlerquote gering zu halten und den Angriff konzentriert aufzubauen.“ Weil Annika Hanne, Anna-Lena Feldt und Lisa Reiter erneut fehlen und der Einsatz von Dine Neugebauer fraglich ist, sei es vor allem das Ziel, die Partie möglichst lang offen und nach Kräften gegen zu halten.

Ein Wiedersehen wird es mit Teresa Carmon geben, die in der Sommerpause von der HSG Nord zur Eintracht gewechselt war. Das Hinspiel hatte sie noch auf Grund einer Kreuzbandverletzung verpasst. Diesmal ist sie dabei, warf bei ihrem Comeback vergangene Woche gegen Jahn auch prompt ein Tor. „Teresa ist ein Kind der HSG Nord, deshalb freuen wir uns auch, sie wiederzusehen. Ich wünsche ihr alles Gute“, sagt Staats.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine