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Jahnerinnen drehen die Partie in 18 starken Minuten

Handball-Regionsoberliga Frauen Jahnerinnen drehen die Partie in 18 starken Minuten

Revanche geglückt: Nach dem 28:28-Hinspiel-Patzer warfen die Regionsoberliga-Handballerinnen des Tabellendritten MTV Peine diesmal einen klaren Sieg gegen Helmstedt/Büddenstedt heraus, weil sie sich ab der zwölften Minute enorm gesteigert hatten.

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Annika Bergmann (am Ball) und der MTV Peine taten sich gegen Helmstedt zwar zunächst schwer, gewannen aber am Ende mit 27:20.

Quelle: im

Die SG Zweidorf/Bortfeld II hingegen unterlag zu Hause überraschend klar gegen den MTV Braunschweig.

MTV VJ Peine - HF Helmstedt/Büddenstedt 27:20 (15:11). Da wird sich doch wohl nicht die Überraschung aus dem Hinspiel wiederholen? 12 Minuten lang taten sich die Jahnerinnen, bei denen die A-Juniorinnen noch das unmittelbar zuvor ausgetragene Spitzenspiel der Landesliga in den Beinen hatten, mit dem Tabellenneunten schwer. Die Peinerinnen lagen 1:4, 3:6 und 6:8 hinten.

„Wir haben uns viele unnötige Ballverluste geleistet und hatten Verständnisschwierigkeiten in der Deckung“, begründete Jahn-Coach Dietmar Giersch den Stotter-Start. Bauchschmerzen habe er aber trotzdem nicht gehabt. Denn: „Das Team ist taktisch klüger geworden, es spielt nicht mehr nur noch einen Stiefel herunter“, erläuterte er. Auch diesmal half die Flexibilität. Als die Jahnerinnen auf eine offensivere 3-2-1-Deckung umstellten, lief es plötzlich wie am Schnürchen. Der Tabellendritte erzwang Ballgewinne und verunsicherte die zusehends unter Druck geratenen Helmstedterinnen. „Und dann haben wir teilweise sogar richtig schöne Angriffsaktionen gezeigt“, freute sich Trainer Giersch. Beim 10:9 hatten die Jahnerinnen die erste Führung herausgeworfen, die bauten sie bis zur Pause noch auf 15:11 aus und zogen nach Wiederanpfiff schnell auf 21:16 davon. Die Gäste konnten nicht mehr Schritt halten.

MTV Peine: A. Bergmann (11/5), Heiligentag (1), Eggeling (5), Hacke (2), H. Bergmann (2), Rother (3), L.- M. Bührig (2), L.- S. Bührig (1).

MTV Braunschweig - SG Zweidorf/Bortfeld II 24:19 (14:10). „Mir fehlen die Worte“, erklärte SG-Trainer Dirk Körber angesichts der Leistung seines Teams. Das zeigte schon in der Anfangsphase Schwächen. Folge: „Der MTV traf nach Belieben“, ärgerte sich Körber. Und während der Gastgeber seinen Vorsprung ausbaute, „sind wir quasi nur hinterhergehumpelt“, monierte er. Grund dafür seien die vielen Fehlpässe und verdaddelten Bälle gewesen. „Das war schon enorm und nicht schön anzusehen.“

Hinzu kam, „dass wir anfingen, mit den Schiris zu hadern - das hat aber nichts gebracht“, sagte Körber. Allerdings seien einige Entscheidungen auch grenzwertig gewesen. „Zudem haben die Schiris recht einseitig gepfiffen.“ Als Ausrede wollte der Coach das jedoch nicht gelten lassen. Am Ende sei die Niederlage völlig verdient gewesen, erklärte Körber.

Zweidorf/Bortfeld II: Essmann (7), Feistel (2), Kallweit (6), Lehne (2), Ulrich (2).

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