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Jahner monieren Zeitstrafen-Flut im Derby

Handball-Regionsliga der Männer Jahner monieren Zeitstrafen-Flut im Derby

So schnell kann’s gehen: Nach ihrem Derbysieg gegen den MTV Peine II, dürfen die zuletzt schwächelnden Regionsliga-Handballer der HSG Nord doch wieder von Titel und Aufstieg träumen.

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Weg versperrt: Die Jahner Hubertus Hahn (links) und Marco Thuns (rechts) hindern Edemissens Torben Meyer in dieser Szene am Torabschluss. Sechs Tore steuerte der HSG-Spieler dennoch zum Derbysieg bei.

Quelle: im

Denn: Spitzenreiter Vienenburg patzte beim Tabellenfünften HSG Liebenburg-Salzgitter (24:25). Der Rückstand der Edemissener ist auf zwei Zähler geschmolzen.

HSG Nord Edemissen II - MTV Vater Jahn Peine II 23:15 (11:8). Nach zwei Niederlagen in Folge stoppte der Tabellenzweite Edemissen seine kleine Schwächephase. Die HSG bewies im Derby mehr Puste und setzte sich in der zweiten Hälfte nach dem 16:14-Zwischenstand entscheidend ab. „Durch eine sichere Abwehr und gut aufgelegte Torhüter haben wir hinten nach der Pause nicht mehr viel zugelassen. Vorne kamen wir immer wieder durch Konterspiel zu Toren“, erklärte HSG-Spieler Gunnar Bartels.

Jahn-Spieler Hubertus Hahn ärgerte sich nicht nur über die „schlechte Angriffsleistung“ seines Teams, sondern auch über die Schiris. „Die waren katastrophal. Während wir sieben Zeitstrafen und zwei Rote Karten kassiert haben, wurde bei der HSG nichts geahndet“, monierte Hahn. Aufgrund der Feldverweise hatten die Jahner nur noch einen Wechselspieler, das nutzte Edemissen aus.

HSG II: Marsch (3), Seffer (4), Rauls (4), Meyer (6), Müller (3), Hahn, Kramer (2). MTV II: Thuns (4), Liepelt (3), Harms (3), Netzel (2), Hahn (2), Schlurecke.

SV GA Gebhardshagen - HSV Vechelde-Woltorf 29:24 (15:13). Die Rumpftruppe der HSV schlug sich beim Tabellendritten wacker. Erst als die Gäste in der zweiten Hälfte Dennis Lietz verloren, setzte sich Gebhardshagen entscheidend ab. HSV-Spieler Manuel Preß bezeichnete die Rote Karte für seinen Teamkollegen als „unberechtigt“. Der Feldverweis führte dazu, „dass wir nicht mehr wechseln konnten“, haderte er. Kreisläufer Klaas-Simon Jenke musste fortan auf der ungewohnten Rückraum-Position agieren. „Was er aber gut meisterte“, lobte Preß. Sieben Minuten vor Schluss hatten die Gäste auch noch Pech. Phillip Opitz musste mit einem Krampf das Spielfeld verlassen und die HSV in Unterzahl zu Ende spielen.

HSV: Jenke (7), Opitz (6), Lietz (4), Schomburg (3), Karger (2), Klöpper, Preß.

MTV Groß Lafferde II - HSG Liebenburg/Salzgitter 20:20 (11:9). Da lag mehr drin: Zur Pause führte der viertplatzierte MTV im Nachholspiel gegen den Fünften noch, am Ende reichte es nur zu einem Unentschieden. „Ich werte das Remis als Punktverlust“, bilanzierte Lafferdes Trainer Manfred Brunke, der sein Team besser gesehen hatte.

MTV: Nikutowski (2), Gärtner (8), Singestreu (4), M. Schmidt (2), Strohmeier, Reineke (3).

FC Viktoria Thiede - MTV Groß Lafferde II 30:32 (14:21). Nach einer starken ersten Halbzeit und einem Sieben-Tore-Pausenvorsprung mussten die Lafferder am Ende noch um ihren Sieg zittern. Thiede holte auf und ging sogar mit 28:26 (52.) in Führung. Doch der MTV fing sich gerade noch rechtzeitig wieder. „In der ersten Halbzeit spielten wir wie aus einem Guss. Das lag auch an der stabilen Abwehr, in der Jugendspieler Christian Strub einen guten Einstand hatte“, lobte MTV-Trainer Manfred Brunke. In der zweiten Hälfte jedoch habe sein Team 25 Minuten lang nicht mehr zu seinem Spiel gefunden.

MTV: Reinecke (5), Gärtner (7), Singestreu (5), Kanning (10), Syring, Mucha (2), Raschke (3), S. Schmidt.

HSG Langelsheim/Astfeld - SG Adenstedt 22:25 (9:17). Die Adenstedter legten beim Tabellenvorletzten einen Traumstart hin und warfen sich schon bis zur Pause mit acht Toren in Führung. „Wir gingen hellwach ins Spiel“, freute sich SGA-Akteur Patrick Heitmüller. Die zweite Halbzeit hingegen sei eine zum Vergessen gewesen. „Wir haben nicht mehr so konzentriert gespielt und den Faden verloren. So kam Langelsheim wieder ran. Aber glücklicherweise hatte der Gastgeber auch keinen guten Tag und verwarf viele Möglichkeiten“, schilderte Heitmüller. Damit feierte die Rückrunden-starke SG ihren fünften Sieg im fünften Spiel dieses Jahres.

SGA: Kosak (2), Lüders (4), Wedler (5), Heitmüller (2), S. Schoke (5), Gappenberger (4), Frank (2), H. Schoke.

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