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Jahn versucht es zu oft mit der Brechstange

Handball-Landesliga Jahn versucht es zu oft mit der Brechstange

Die Landesliga-Handballerinnen der SG Zweidorf/Bortfeld wollen am Sonnabend in Vorsfelde die Siegesserie ausbauen. Zum Duell der Tabellennachbarn kommt es in Peine, denn der MTV Jahn, derzeit Fünfter, erwartet die unmittelbar vor ihm liegende Eintracht aus Braunschweig.

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Augen zu und durch: Kira Zimball will mit der SG Zweidorf/Bortfeld auch in Vorsfelde erfolgreich sein.

Quelle: bt

MTV Peine - Eintracht Braunschweig (Sonnabend, 18.30 Uhr)

„Richtig überzeugt hat Eintracht nicht. Die Torhüterin war sehr gut, die Leistungen der anderen Spielerinnen waren überschaubar“, blickt Jahn-Trainer Carsten Bührig auf den 22:17-Sieg des MTV in der ersten HVN-Pokalrunde gegen Braunschweig zurück. Gut gespielt habe seine Mannschaft beim jüngsten 21:17-Erfolg im Punktspiel gegen Rhumetal allerdings auch nicht. „Dabei versuchten es meine Spielerinnen zu oft mit der Brechstange. So etwas wird nicht in jedem Spiel klappen. Deswegen müssen wir spielerisch zulegen.

Dass seine Mannschaft, die Sonnabend bis auf die privat verhinderte Alix Rother komplett ist, nunmehr mit 5:5-Punkten auf Tabellenplatz fünf rangiert, ist für Bührig eine Überraschung.

Denn: „Wir hatten ein schweres Auftaktprogramm, spielten unter anderem gegen den Zweiten, Dritten und Fünften der vergangenen Saison. Ich hoffe, meine Spielerinnen lassen nicht nach. Die Liga ist sehr ausgeglichen. Wir müssen weiter punkten. Drei Absteiger wird es am Ende mindestens geben.“

MTV Vorsfelde - SG Zweidorf/Bortfeld (Sonnabend, 19.30 Uhr)

„Nach fünf Siegen in Folge ist das Selbstvertrauen groß“, sagt SG-Trainer Andreas Bremer. Das spüre er bei jeder Trainingseinheit. „Die Körperhaltung sagt einiges aus.“ Selbstbewusst will die SG auch in Vorsfelde auftreten. Die Gastgeberinnen sind zwar nur Achter, haben bislang aber lediglich ein Spiel verloren.

„Wir müssen unser ganzes Können abrufen“, fordert Bremer, der seinem Team in der derzeitigen Verfassung einen Sieg zutraut. „Wir müssen geduldig auf unsere Chance warten“, ergänzt er. Was die physische Verfassung betrifft, gibt es sicherlich nur wenige Teams in der Liga, die dem Schlussspurt der SG widerstehen können.

Weiterhin fehlen werden die verletzten Carina Lüddecke und Stefanie Gehrmann. Zudem ist Sandra Dietrich privat verhindert. Für sie wird Ann-Christin Strutz auf der rechten Außenbahn agieren. Strutz hat zuletzt gegen Edemissen gute Ansätze gezeigt und stark verteidigt.

Wie alle Spielerinnen hat auch Ann-Christin einen Leistungssprung vollzogen“, lobt Bremer. Sie zeichne sich vor allem durch ihre Vielseitigkeit aus. Strutz ist gelernte Rückraumspielerin, hat aber auch schon auf der linken und rechten Außenbahn gespielt.

jh/bt

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