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Jahn überrennt im Derby die SG II

Handball-Regionsoberlliga Männer Jahn überrennt im Derby die SG II

Vor rund 200 Zuschauern ist der MTV VJ Peine am zweiten Spieltag der Handball-Regionsoberliga seiner Favoritenrolle im Derby mehr als gerecht geworden. Denn der Landesligaabsteiger deklassierte die SG Zweidorf/Bortfeld II in eigener Halle mit 32:17. Ebenfalls eine klare Niederlage kassierte die HSG Nord II bei Eintracht Braunschweig.

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Marvin Mühlbach (links) und der MTV VJ Peine besiegten im Derby der Regionsoberliga die SG Zweidorf/Bortfeld II deutlich mit 32:17.

Quelle: im

MTV Vater Jahn Peine - SG Zweidorf/Bortfeld II 32:17 (16:8).

Die ersten zehn Minuten gestalteten die Gäste das Derby noch ausgeglichen, danach dominierten die Jahner das Geschehen. Vor allem deshalb, weil sie in der Defensive gut standen. „Ich hatte nicht erwartet, dass unsere Abwehrformation schon so gut funktioniert“, erklärte MTV-Coach Jens Klein. Zudem habe Keeper Jan Koob mehrmals hervorragend gehalten. Aber auch mit dem Rest der Mannschaft war er zufrieden. „Wir haben super im Kollektiv gespielt - und jeder wollte Tore machen“, sagte Klein.

Leidtragender war die junge SG-Mannschaft, die den Gegner meist selbst zu Toren einlud. „Wir haben im Angriff zu ungeduldig gespielt und unsere Wurfchancen nicht genutzt“, erklärte SG-Torwart Julian Grobe, „Der MTV hat dies wunderbar ausgenutzt und uns im Konterspiel regelrecht überrannt.“

Dementsprechend gingen die Gastgeber mit einer deutlichen 16:8-Führung in die Pause - und auch nach dem Seitenwechsel diktierten die Jahner das Geschehen. Selbst ein Blockwechsel konnte den Spielfluss der Heimmannschaft nicht unterbrechen. Folglich wurde der Rückstand der SG immer höher, so dass es am Schluss eine klare Derbyniederlage gab. „Der Sieg war auch in der Höhe verdient“, resümierte Jens Klein. „Es war sehr schön zu sehen, wie jeder bei uns das Selbstvertrauen hatte, sich anzubieten“, erklärt der MTV-Coach, der auch vom Debüt des ehemaligen Kanuten Sören Falkenhain angetan war. „Das war ein guter Einstand von ihm.“

Weniger zufrieden war hingegen der Gast. „Wir haben gegen eine starke und überlegene Peiner Mannschaft nichts ausrichten können“, bilanzierte Julian Grobe.

Jahn: Bertram (8), Bank (3), Smith (3), Kaufmann (5), Henning (5), Schlüsche (3), Görmez (1), Mühlbach (4)
SG II: Dönch (3), Bürger (1), Hoyer, George (4), Scholz (3), Goes (2), Weigel (1), Wolff (2), Pietruk (1).

Eintracht Braunschweig - HSG Nord Edemissen II 35:26 (17:15).

„Die Niederlage war zwar verdient, ist aber zu hoch ausgefallen“, bilanzierte HSG-Trainer Jörg Wilpert, dessen Team zu Beginn sogar spielbestimmend war. Doch kurz vor dem Pausenpfiff wandelte die Eintracht ein 13:15 in eine 17:15-Führung um. Grund: „Der Kräfteverschleiß hat sich schon Ende der ersten Halbzeit bemerkbar gemacht“, gestand Wilpert und verwies darauf, dass ihm erneut nur zwei Auswechselspieler zur Verfügung standen. Die Bank des Gegner dagegen war voll besetzt.

Die Erholung in der Pause tat den Edemissenern aber sichtlich gut, bleiben sie doch bis zum 22:23 dran (48.). Anschließend jedoch musste die Gäste ihrem kräftezehrenden Spiel Tribut zollen und die Eintracht davon ziehen lassen. „Kein Vorwurf an die Mannschaft. Wir haben wie die Löwen gekämpft “, lobte Jörg Wilpert, „doch der gute Gegner hat unsere personellen Sorgen eiskalt ausgenutzt.“

HSG Nord II: Kollmeyer (10), Wilck (8), Brüge (5), Wilke (2), Wilpert (1).

kk

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