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Jahn siegt, aber die HSG Nord hat Pech

Handball-Landesliga Frauen Jahn siegt, aber die HSG Nord hat Pech

Gut gespielt, trotzdem verloren: So erging es Edemissens Landesliga-Handballerinnen bei ihrem Auswärtsspiel gegen Rhumetal. Einen überzeugenden Auftritt lieferten auch die Spielerinnen von Vater Jahn ab. Doch anders als die HSG Nord hatten die Peinerinnen das bessere Ende für sich, sie gewannen knapp gegen Geimar.

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Nina Eggeling (MTV Peine) hat die Abwehr durchbrochen und setzt zum Torwurf an. Sie steuerte zum Sieg der Jahnerinnen gegen Geismar einen Treffer bei.

Quelle: im

MTV Vater Jahn Peine - MTV Geismar 30:29 (16:12). Hochzufrieden mit seiner Mannschaft zeigte sich Jahn-Trainer Carsten Bührig: „Meine Spielerinnen haben sehr variabel gespielt, außerdem zeigten sie eine tolle kämpferische Einstellung.“

Die Begegnung gegen den Oberliga-Absteiger war von Beginn an dynamisch und intensiv. Die Gäste gingen zunächst über 4:6 mit 7:9 in Führung. „Weil Geismars Kreisläuferin immer wieder gut ins Spiel gebracht wurde und unsere Rückwärtsbewegung in dieser Phase schwach war“, bemängelte Bührig, der dann eine Auszeit nahm. Das brachte die Wende. Peine steigerte sich im Defensivverhalten und drehte das Spiel über 10:9 zum 16:12.

Jahns starke Abwehrleistung hielt auch im zweiten Abschnitt an. Darauf aufbauend erhöhte die Mannschaft auf 26:20 (50.). Spielerisch lief es ebenfalls. „Unsere Kreisläuferinnen Laura-Sophie Bührig und Henrike Bergmann wurden von ihren Mitspielerinnen immer wieder gekonnt in Szene gesetzt.“, lobte Bührig. Da in den letzten zehn Minuten fast jede Abwehraktion der Gastgeber mit einem Siebenmeter geahndet wurde, kam Geismar auf 29:28 (58.) heran - acht von neun Strafwürfen wurden verwandelt. Zu mehr reichte es jedoch nicht, Jahn verteidigte den Vorsprung mit Glück und Geschick.

Vater Jahn Peine: Kilsbach, Fink (beide Tor) - Annika Bergmann (7), Henrike Bergmann (3), Laura-Sophie Bührig (4), Lena-Marie Bührig (4), Eggeling (1), Hacke, Heiligentag (4), Kretschmer, Marchefka, Rother (1), Thurau (6).

HSG Rhumetal - HSG Nord Edemissen 20:18 (9:6). „Einen Punkt hatten wir mindestens verdient“, bedauerte HSG-Nord-Trainer Frank Pausewang, dass seine Mannschaft für ihren großen Aufwand nicht belohnt wurde. Überzeugt habe sein Team besonders in der Abwehr. „Wir waren schnell auf den Beinen, aggressiv und haben viele Stürmerfouls provoziert. Lena Schmidt und Daniela Seffer waren die Aktivposten.“

Dass die Gastgeberinnen in der ausgeglichenen ersten Halbzeit mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Kabine gingen, begründete Pausewang mit technischen Fehlern seiner Mannschaft. „Die brachen uns das Genick. Wir kassierten unnötige Kontertore.“

In den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte hatten die Edemisserinnen ihre stärkste Phase. „Meine Spielerinnen machten alles richtig. Wir führten 15:11“, lobte Pausewang. Begünstigt durch eine Zeitstrafe gegen die HSG Nord, kam Rhumetal auf 15:16 heran. Schlimmer noch: „In der 57. Minute kassierten wir den Ausgleich zum 18:18. Danach fand meine Mannschaft keine Mittel mehr, dafür wurde sie knallhart bestraft.“

HSG Nord: Möllering, Wilck (beide Tor) - Buhle (2), Seffer (2), Carmon (2), Koch (4), Brandes (1), Spiller (4), Borchard (1), Schmidt (1), Marquardt (1).

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