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Jahn patzt: SG Adenstedt ist nun Spitzenreiter

Handball-Regionsliga West der Frauen Jahn patzt: SG Adenstedt ist nun Spitzenreiter

Führungswechsel in der Handball-Regionsliga der Frauen: Neuer Spitzenreiter ist die SG Adenstedt. Sie siegte mit 26:20 in Liebenburg und nutzte den Patzer des bisherigen Tabellenführers MTV Vater Jahn Peine II, der in Bad Harzburg unterlag.

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Nora Pape (am Ball) und die SG Adenstedt gewannen in Liebenburg und kletterten damit in der Regionsliga auf Platz eins, weil der bisherige Spitzenreiter, MTV Peine II, verlor.

Quelle: Ralf Büchler

Kreis Peine. HSG Bad Harzburg/Vienenburg - MTV VJ Peine II 22:13 (13:5). „Ich wusste, dass wir mit diesem Team keinen Blumentopf gewinnen werden. Ich hatte eigentlich sogar mit einer höheren Niederlage gerechnet“, sagte Jahns Trainerin Anke Bergmann. Stark dezimiert hatten die Jahnerinnen der HSG nichts entgegenzusetzen. Die nominelle Torfrau Michaela Küntzer spielte am Kreis, „zudem musste Selina Hofmeister parallel noch ihr Kind betreuen. Immer wenn es angefangen hat zu schreien, musste sie wieder ausgewechselt werden“, berichtete Bergmann. „Dennoch hat sie ein tolles Spiel gemacht.“

Dass Jahn mit dieser Niederlage wahrscheinlich den Titel verspielt hat, empfindet sie als nicht so tragisch. „Ich bin nicht enttäuscht, weil ich es blöd finde, wenn wir Meister geworden wären und dann auf den Aufstieg verzichtet hätten. Ich gönne es den Adenstedterinnen. Sie haben es verdient, und ich wünsche ihnen viel Erfolg in der Regionsoberliga“, gratulierte sie der SGA bereits zum Titelgewinn.

Jahn II: Hofmeister (5), Berkhoff (4), Eschemann (1), Tchorkowski (1), Witte (1), Oehmigen (1).

HSG Liebenburg-Salzgitter III - SG Adenstedt 20:26 (10:18). „Wir haben gehofft, dass Jahn noch einmal patzt - jetzt können wir aus eigener Kraft aufsteigen“, sagte SGA-Betreuerin Jana Löfflath. In Liebenburg habe ihr Team jedoch nur vor der Pause überzeugt. „Wir haben uns Lücken erspielt, die wir zu einfachen Toren genutzt haben. Und unsere Abwehr ließ kaum einen Torwurf zu.“

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. „Da schwanden bei uns die Kräfte und die Konzentration“, bemängelte Löfflath. Doch ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg nicht mehr. „Jetzt müssen wir gegen den TSV Bildung noch einmal alles abrufen, denn der wird uns nichts schenken“, warnte sie.

SGA: A. Bertram (10), Zellmann (4), L.Bertram (2), Hoffmann (2), Pape (2), Kegelmann (2), Becker (1), Wittenberg (1), Hampel (1), Keul (1).

TSV Bildung Peine - HSG Nord Edemissen II 17:15 (8:5). Es dauerte bis zur 17. Minute, ehe die Gäste den ersten Treffer erzielten. Zu diesem Zeitpunkt führte Bildung bereits mit 5:0. „Das war ein Fehlstart von uns“, sagte HSG-Coach Roland Bufe. Ein Hauptgrund für die Torflaute sei Bildungs starke Torfrau Martina Sachse gewesen. „Beide Torhüterinnen, Martina und Anke Hustedt bei uns, haben ein super Spiel gemacht“, lobte Bufe, dessen Team auf ein Tor herankam (10:11) - der Ausgleich wollte aber nicht fallen. „In der Schlussphase hat uns auch das Glück gefehlt“, bedauerte Bufe.

Umso größer war die Erleichterung bei Bildungs Spielertrainerin Alexandra Mühe, nachdem Jennifer Gawlista per Siebenmeter zum 17:14 für die Entscheidung gesorgt hatte: „Das war wie ein Befreiungsschlag für uns.“ Von ihrem Team war sie sehr angetan. „Die Mädels haben gut gekämpft. Die Abwehr hat super funktioniert, sodass wir Edemissen einige Male auskontern konnten“, lobte sie.

Bildung: Gawlista (9/4), Kielhorn (4), Gieselmann (3), Marquering (1).

HSG Nord II: Schmidt (4), Rönick (3), Zessack (2), Reiter (2), D. Seffer (2), M.-C.Seffer (1), Becker (1).

SG Zweidorf/Bortfeld III - PSG Peine 33:22 (20:11). „Von der Torhüterin bis zum Angriff waren wir der PSG überlegen“, sagte SG-Coach Thomas Crone. Folglich führte sein Team schon zur Pause mit 20:11. Erfreulich sei gewesen, dass sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintrugen. Dabei stach eine besonders heraus: „Überragend war wieder einmal Larissa Kamp. Sie hat sieben Treffer erzielt und sich selbst mehrere Bälle erkämpft, die sie dann zu Kontertoren verwertete“, sagt Crone. Überschattet wurde der Sieg jedoch von der Verletzung von Jessica Scholz. „Sie hat sich mindestens einen Bänderriss zugezogen.“

SG III: Kamp (7), Dreißigacker (5), Kremling (4), Richter (3), Körber (3), Heiß (2), Wesemann (2), Feuge (2), Scholz (2), Behme (1), Inga (1), Litzius (1).

SG Zweidorf/Bortfeld III - HSG Langelsheim/Astfeld 19:24 (14:17). „Wir haben zu viele technische Fehler im Angriff gemacht“, begründete SG-Trainer Thomas Crone die Niederlage. „Außerdem waren 17 Gegentore zur Halbzeit viel zu viel.“ Dies habe insbesondere an der Spielmacherin der Gäste gelegen: Marie Emmerich erzielte 13 Treffer. „Weil wir es nicht geschafft haben, vernünftig zu verschieben.“ Dies habe sich aber in Halbzeit zwei gebessert. „Die Abwehr hat sicherer gestanden, doch dafür hatten wir im Angriff echte Probleme“, bemängelte Crone. Fazit: „Wir waren wieder dran am Gegner, aber es reicht nicht zum Sieg. Da fehlt uns noch die Erfahrung.“

SG III: Inga (5/1), Kamp (3), Richter (3/1), Cordes (3), Dreißigacker (3), Behme (1), Feuge (1).

MTV Seesen - PSG Peine 27:9 (15:7). Für den Absteiger und Tabellenletzten aus Peine geht es darum, die Saison anständig zu beenden. So trat das Team beim Tabellendritten in Seesen an, konnte die deutliche Niederlage aber nicht verhindern.

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