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Jahn möchte kein Kanonenfutter sein

Hallenfußball - PAZ-Cup, Gruppe 4 Jahn möchte kein Kanonenfutter sein

Er weiß, wie es sich anfühlt, den PAZ-Cup bei der Siegerehrung in die Höhe zu stemmen. Schließlich hat Hakan Özyurt die Hallenfußball-Kreismeisterschaft bereits 1999 und 2007 gewonnen – jeweils mit dem SV Bosporus Peine. Liebend  gerne würde er den Cup ein drittes Mal in Empfang nehmen, doch heute ist Özyurt in der Vorrundengruppe 4 mit seinem Team, dem MTV Peine, nur krasser Außenseiter.

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Der MTV Peine (blauer Dress) besiegte den TSV Münstedt beim Klimschka-Cup mit 5:2. Heute treffen beide erneut aufeinander.

Quelle: rb

Denn vier der fünf heutigen Gegner spielen zwei oder drei Klassen höher als die Jahner, außerdem laufen etliche MTV-Spieler erstmals beim PAZ-Cup auf. „Deshalb  werden manche sicherlich auch ein bisschen nervös sein“, sagt Hakan Özyurt. Entsprechend vorsichtig gibt er sich auch. „Wir machen uns nichts vor: Ein Weiterkommen ist fast unmöglich.“

Aber eben nur fast.  Deshalb möchte der Routinier eine eventuelle Sensation auch nicht gänzlich ausschließen. „Zumal wir einige gute Hallenspieler haben“, erklärt er. Zu sehen war dies vor kurzem auch beim Turnier des BSC Bülten, als sich der MTV in der Endabrechnung Rang zwei sicherte – nur wenige Sekunden fehlten zum Gesamtsieg. Eine solche Platzierung heute, und Jahn hätte sich für die Finalrunde qualifiziert. „Das wäre ein Traum“, sagt Özyurt.

Realistisch sei das aber nicht, betont der 34-Jährige. Angesichts der Kontrahenten gehe es in erster Linie darum, sich vernünftig aus der Affäre zu ziehen. „Wir wollen kein Kanonenfutter sein und uns abschlachten lassen“, erklärt Özyurt, der darauf hofft, dass die Stimmung auf den Rängen seine Mannschaft beflügelt. „Oftmals ist es so gewesen, dass die Zuschauer die unterklassigen Teams unterstützen – darauf setze ich auch am Donnerstag.“

Sollten die Jahner dennoch ausscheiden, „werden wir uns auf gar keinen Fall ärgern“, versichert Hakan Özyurt. Denn eines stehe schon vor dem Anpfiff fest: „Für unsere Mannschaft ist es ein tolles Erlebnis, überhaupt dabei zu sein.“

Auch Groß Lafferdes Coach freut sich schon auf den heutigen Abend. „Weil die Atmosphäre einfach klasse ist“, konstatiert Ulrich Kropp. Aber die Lafferder kommen nicht nur, um die Stimmung zu genießen, „sondern wenn man zum PAZ-Cup fährt, will man auch die Endrunde erreichen“, erklärt Kropp. Und das hält er durchaus für machbar, „weil die Gruppe relativ ausgeglichen ist“.

Hohenhameln und Woltwiesche seien zwar favorisiert, „aber wir sind durchaus in der Lage, für eine Überraschung zu sorgen“, sagt Kropp und verweist auf die Leistungen seiner Mannschaft, die diese beim Turnier des TSV Viktoria Ölsburg zeigte. „Dort haben wir in der regulären Spielzeit keine Partie verloren und auch gegen die Bezirksligisten gut gespielt.“

Genau solch eine Vorstellung fordert er auch heute von den Seinen. „Diszipliniert spielen – das ist in der Halle entscheidend“, sagt Kropp, der jedoch nicht nur die Umsetzung seiner taktischen Vorgaben erwartet. „Ich möchte nicht, dass jemand von uns unangenehm auffällt und sich eventuell sogar noch eine Rote Karte einhandelt. Denn bei aller Rivalität: Der Spaß sollte im Vordergrund stehen“, mahnt Ulrich Kropp.

pet

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