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Jahn hat wieder Titelchancen

Handball-Landesliga der Frauen Jahn hat wieder Titelchancen

Das wars´s: Edemissens Landesliga-Handballerinnen verloren in Salzgitter und stehen damit drei Spieltage vor Schluss praktisch als Absteiger fest. Noch Hoffnungen können sich dagegen die Handballerinnen von Vater Jahn machen - und zwar auf die Meisterschaft.

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Sandra Hacke lässt sich beim Torwurf nicht bremsen. Sie holte mit den Jahnerinnen zwei Punkte.

Quelle: Isabell Massel

Denn dank ihres Sieges gegen Dransfeld und der gleichzeitigen Niederlage von Spitzenreiter Zweidorf/Bortfeld hat der MTV nur noch einen Punkt Abstand auf Tabellenplatz eins.

MTV Vater Jahn Peine - SC Dransfeld 24:21 (12:11). Die Prognose von MTV-Trainer Carsten Bührig - „Es wird ein enges Spiel werden“ - bewahrheitete sich. Denn in seiner Analyse der Begegnung gegen den Tabellenvorletzten sprach er von einem „Arbeitssieg.“

Schon zu Beginn der Partie machten die Gäste seiner Mannschaft das Leben schwer. Erst mit dem Treffer zum 5:4 ging Jahn erstmals in Führung. „Absetzen konnten wir uns danach aber nicht, da der gegnerische Rückraum ein gutes Eins-gegen-Eins-Verhalten zeigte und erfolgreich aus der zweiten Reihe traf“, berichtete Bührig. Dransfelds konsequente Deckung gegen Annika Bergmann sei jedoch wenig hilfreich gewesen. „Die sich daraus ergebenden Lücken nutzten Annikas Mitspielerinnen zu Toren.“

Nach der Pause gelangen dem MTV drei schnelle Treffer. Dem Vier-Tore-Rückstand liefen die Dransfelderinnen von nun hinterher. Mehr als auf zwei Tore kamen sie nicht mehr heran. Einen gelungenen Einstand feierte A-Jugendspielerin Ilka Buse, die viermal traf. „Mit ihrer Leistung ist Ilka eine klare Verstärkung für unser Team“, lobte Bührig.

MTV: Kilsbach (Tor) - Eggeling (7), L-M. Bührig (3), A. Bergmann (4), H. Bergmann (2), Buse (4), Hacke, Kretschmer (2), Rother (2).

TGJ Salzgitter - HSG Nord Edemissen 23:20 (15:11). „Wir steigen ab“, spricht HSG-Nord-Trainer Frank Pausewang nach der erneuten Niederlage Klartext. Dass es in Salzgitter nicht zum Sieg reichte, habe an der schlechten Wurfquote gelegen. „Wir brauchten zuviele Chancen, um ein Tor zu erzielen.“

Während der ersten Hälfte habe seine Mannschaft lange gut mitgehalten (7:7, 10:9). Doch kurz vor der Pause habe Salzgitter einen kleinen Lauf gehabt und eine Vier-Tore-Führung herausgeworfen. Nach dem Wechsel kämpften sich die Edemisserinnnen auf 17:16 (40.) heran, ehe sich Teresa Carmon eine schwere Knieverletzung zuzog und deshalb vom Feld musste. „Wir brauchten ein bisschen, um den Schock zu verkraften, haben uns dann aber wieder berappelt.“ Die besagte Abschlussschwäche verhinderte jedoch ein besseres Ergebnis.

HSG: Möllering, Wilck (beide Tor) - Buhle, Glawion (1), Carmon (4), Koch (3), Brandes, Spiller (7/7), Borchard, Schmidt (2), Marquardt (4).

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