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Jahn hält nur anfangs mit dem Oberligisten mit

Hanbdall: HVN-Pokal der Frauen Jahn hält nur anfangs mit dem Oberligisten mit

Nichts zu holen gab es für die Landesliga-Handballerinnen aus Edemissen und Peine in der zweiten Runde des HVN-Pokal-Wettbewerbs. Sie verloren bei den Vierer-Turnieren jeweils das Auftaktspiel und waren damit vorzeitig aus dem Rennen. Auch die SG Zweidorf/Bortfeld schied aus, sie unterlag in Geismar.

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Nina Eggeling (am Ball) sucht die Lücke. Die Jahnerin verlor mit ihrem Team das Spiel gegen den VfL Wolfsburg.

Quelle: im

HSG Hannover West - HSG Nord Edemissen 31:17 (17:6) „Außer Spesen nichts gewesen“, kommentierte HSG-Nord-Trainer Frank Pausewang das Ausscheiden beim Turnier im 110 Kilometer entfernten Liebenau. „Das brachte uns nur Schiedsrichter- und Fahrkosten. Ich bin froh, dass wir raus sind.“

Auch vor der Partie war die Stimmung nicht die beste, da sich Sabrina Glawion und Teresa Carmon krank abmelden mussten. Somit reduzierte sich der HSG-Kader auf acht Spielerinnen. Die hatten gegen den Oberligisten, der später das Finale mit 27:23 gegen Liebenau gewann, während der ersten Hälfte kaum etwas zu melden. „Man merkte, dass die Hannoveranerinnen eine Klasse höher spielen. Sie gingen viel robuster als wir zur Sache und hatten einen ganz anderen Zug zum Tor“, berichtete Pausewang. Zudem sei man mit der offensiven Abwehr des Gegners erst in der zweiten Halbzeit zurecht gekommen. „Da war das Spiel dann ziemlich ausgeglichen. Das lag aber auch daran, dass Hannover das Tempo rausnahm.“

HSG Nord: Wilck, Möllering (beide Tor) - Schmidt (1), Buhle (3), Marquardt (6), Brandes (2), Spiller (4), Harries (1).


MTV VJ Peine - VfL Wolfsburg 25:32 (10:14). Wie Kreis-Konkurrent Edemissen schieden auch die Jahnerinnen gegen den Turniersieger, Oberligist VfL Wolfsburg, aus. „Die Niederlage ist kein Beinbruch. Das Ergebnis spiegelt den Klassenunterschied wider“, zeigte sich MTV-Trainer Carsten Bührig gelassen. Sein Team habe bis zum 7:7 gut mitgehalten, vergab jedoch anschließend vorne mehrere freie Bälle. Wolfsburg sei deshalb auf vier Tore enteilt.

Unmittelbar nach der Pause habe der Oberligist dann aufgedreht und den Vorsprung binnen acht Minuten auf 20:11 ausgebaut. „Das war die Entscheidung“, erklärte Bührig. Der VfL gewann später das Finale gegen die HSG Rhumetal mit 36:20.

Jahn: Kilsbach, Fink (beide Tor) - A. Bergmann (5), H.Bergmann (1), L.-S. Bührig (4), L.-M. Bührig, Eggeling (3), Hacke (1), Heiligentag (4), Kretschmer (1), Marchefka (1), Thurau (2), Rother (3).


MTV Geismar - SG Zweidorf/Bortfeld 26:18 (13:8). SG-Trainer Andreas Bremer musste improvisieren, da ihm Janine und Ailleen Gersdorff, Stefanie Gehrmann, Carina Lüddecke sowie Maren Amthor fehlten. Zudem stand die erfahrene Cathrin Kelkert erst zur zweiten Hälfte zur Verfügung.

Doch trotz der zahlreichen Ausfälle gingen die Gäste mit 4:1 in Führung. „Dann haben wir uns zu viele Fehler im Spielaufbau erlaubt“, resümierte Andreas Bremer. Die Folge: Die SG geriet mit 5:10 in Rückstand. Pech kam auch noch hinzu. Die SG-Damen trafen mehrmals nur die Latte.

Auch personell war das Glück nicht auf SG-Seite. Rechtsaußen Sandra Dietrich verletzte sich Mitte der ersten Halbzeit, konnte nicht weiterspielen. Dafür musste Ann-Christin Strutz auf ungewohnter Position aushelfen.

Fazit: „Es war eine gute Trainingseinheit für uns“, erklärte Bremer, der trotz der Niederlage nicht unzufrieden war. Denn die Spielerinnen, die sonst nur wenige Spielanteile bekommen, „haben Spielpraxis sammeln können“. So nutzte Kreisläuferin Marie Filipczak ihre Chance und erzielte vier Treffer.

SG Zweidorf/Bortfeld: Fiebig, Rother (beide Tor) - Meyerbröker (5/4), C. Kelkert (4), Filipczak (4), Zimball (2), E. Kelkert (1), Strutz (1), Dietrich (1), Schnepel.

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