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Jahn gewinnt das Kreisderby in der 1. Halbzeit

Handball-Landesliga Frauen Jahn gewinnt das Kreisderby in der 1. Halbzeit

„So leicht wie beim 34:16-Hinspielsieg wird es für uns nicht mehr“, hatte Jahn-Trainer Carsten Bührig vor dem Handball-Derby in der Frauen-Landesliga gewarnt. Er behielt recht. Die zweite Halbzeit verloren die Jahnerinnen gestern sogar gegen die HSG Nord mit einem Tor Differenz. Der Gesamtsieg war aber nie gefährdet, da Bührigs Team in der ersten Halbzeit mächtig Gas gegeben hatte.

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Ein Küsschen gab es nicht für die Jahnerin Jennifer Hüsing, auch wenn es hier so aussieht. Stattdessen griffen im Kreisderby die Abwehrreihen immer wieder zu.

Quelle: Isabell Massel

Peine. MTV Peine - HSG Nord Edemissen 34:26 (21:12). Die Gastgeberinnen starteten mit ihrer effektivsten Formation. Die wurfstarken Jennifer Hüsing und Annika Bergmann, die von außen sowie von der Siebenmetermarke treffsichere Nina Eggeling oder auch die wieselflinken Bührig-Schwestern Lena-Marie und Laura-Sophie stellten die Gäste immer wieder vor Probleme. Der Ball lief bei den Gastgeberinnen schnell, und es ergaben sich immer wieder Lücken, die sie ausnutzten.

Die Gäste starteten mit Pfostentreffern und lagen in der dritten Minute schon 0:3 zurück, in der fünften Minute 2:5 und in der zwölften Minute 2:9. Mit einem Siebenmetertor baute die frühere HSG-Spielerin Michelle Thurau die Führung sogar auf zehn Tore aus (20:10, 27. Minute).

Bis zur Halbzeit sah es nach einer ähnlich hohen Niederlage der Edemissenerinnen aus, wie im Hinspiel. Hinzu kam, dass HSG-Torgarantin Annika Hanne aufgrund von Adduktorenproblemen nur kurz auflief und dann nur noch bei den Siebenmetern aufs Feld kam. „In der Halbzeit habe ich schnelleres Umschalten gefordert und mehr Konsequenz im Angriff“, sagte HSG-Nord-Trainerin Bianca Staats. Zudem gönnte Bührig seinen Aktivposten aus der ersten Halbzeit Ruhepausen. Folge: Die Dominanz der Jahnerinnen nahm ab, und nun fanden die Gäste immer wieder Lücken in der Abwehr.

„Die Mädels haben gekämpft und Jahn in der zweiten Halbzeit gut Paroli geboten“, freute sich Bianca Staats, die deshalb auch „überhaupt nicht enttäuscht“ über die Niederlage war.

Carsten Bührig war mit der Leistung seiner Mannschaft „in der zweiten Halbzeit nicht so zufrieden. In der ersten Halbzeit haben die Mädels aber ganz stark gespielt.“

Die Freude über den Sieg wurde allerdings getrübt: „Nina Eggeling hat sich wahrscheinlich den Finger gebrochen“, sagte Bührig.

MTV Peine: Kilsbach, Fink (beide Tor) - Buse, Henrike Bergmann (1), Heiligentag (1), Laura-Sophie Bührig (5), Thurau (4/1), Hacke (1), Annika Bergmann (2), Rother (1), Hüsing (7/2), Marchefka, Eggeling (7/3), Lena-Marie Bührig (5).

HSG Nord Edemissen: Möllering, Wilck (beide Tor) - Neugebauer (1), Feldt (2), Himmelstoß (4), Reiter (2), Streit, Marquardt (4), Schmidt, Koch (4), Brand (4/1), Brandes, Hanne (3/3), Teichmann (2).

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