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Jahn gewinnt das Derby, SG zittert sich zum Sieg

Handball-Landesliga Frauen Jahn gewinnt das Derby, SG zittert sich zum Sieg

Zwei Tore von SG-Spielerin Cathrin Kelkert in der Schlussphase der Partie gegen Salzgitter sorgten dafür, dass Zweidorf/Bortfelds Landesliga-Handballerinnen als Spitzenreiter in den letzten Saisonspieltag gehen. Gewonnen haben auch die mit einem Zähler zurückliegenden Verfolgerinnen von Vater Jahn.

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Nina Eggeling (MTV Peine) fliegt in den Kreis. Annika Hanne (rechts) verfolgt, was passiert.

Quelle: Isabell Massel

Sie behielten im Kreisderby gegen Edemissen die Oberhand.

MTV Vater Jahn Peine - HSG Nord Edemissen 25:19 (15:9). „Edemissen hat im Gegensatz zum Hinspiel gut gegengehalten“, berichtete MTV-Trainer Carsten Bührig, der mit der Leistung seines Teams nur bis Mitte der zweiten Hälfte zufrieden war. „Denn nach unserem Tor zum 21:11 agierten wir sehr konfus im Angriff. Eroberten wir hinten den Ball, warfen wir ihn im Angriff einfach weg.“

Während der ersten Hälfte blieben die Gäste bis zum 8:7 dran, da sie mehrere Konter der Peinerinnen verhindern konnten. Nachdem Bührig eine Auszeit nahm, zogen seine Spielerinnen das Tempo wieder an und erhöhten so bis zum Wechsel auf sechs Tore.

Nach der Pause schien es, dass Edemissen überrollt wird, denn Jahn baute seine Führung auf besagte 21:11 aus. Dass die Gäste mit ihrer Spielweise - Angriffe lange ausspielen - nicht mehr Erfolg hatten, lag für HSG-Nord-Trainer Frank Pausewang an der Chancenverwertung. „Schade, wir hätten auf zwei, drei Tore verkürzen können. Genug Möglichkeiten waren da. Wir haben uns teuer verkauft, waren besser, als es das Ergebnis aussagt.“

Mit Annika Hanne gab nach Gesa Himmelstoß das zweite Mal eine HSG-Nord-Jugendspielerin ihr Debüt im ersten Damenteam. Und wie zuvor Himmelstoß, überzeugte auch Hanne. Selbst vom MTV-Trainer gab es Lob: „Sie ist ein großes Talent.“

Den Derbysieg seiner Mannschaft verbucht Bührig vor allem als Sicherung des zweiten Tabellenplatzes. „Dieser Saisonerfolg ist uns selbst bei einer Niederlage im letzten Punktspiel aufgrund des direkten Vergleichs zu Geismar nicht mehr zu nehmen.“

Vater Jahn Peine: Kilsbach (Tor) - Annika Bergmann (5), Henrike Bergmann (2), Laura-Sophie Bührig (3), Lena-Marie Bührig (2), Buse (3), Eggeling (3), Hacke, Hoppmann (2), Kretschmer, Marchefka, Rother (4)

HSG Nord: Wilck, Möllering (beide Tor) - Schmidt (3), Borchard, Spiller (3), Brandes (1), Koch (3), Glawion, Buhle (4/2), Himmelstoß (1), Hanne (4).

TGJ Salzgitter - SG Zweidorf/Bortfeld 13:14 (8:9). Chancen für einen deutlichen Sieg hatten die SG-Damen ausreichend - Pech auch. Sage und schreibe elf Mal klatschte der Ball an Pfosten und Latte. Bereits in den Anfangsminuten stand das Aluminium Torerfolgen der Gäste im Wege. Sandra Dietrich knallte den Ball von Rechtsaußen gegen den Pfosten, und Kira Zimball traf die Latte. 0:2 gerieten die Gäste in Rückstand.

Nach sieben Minuten sorgte Zimball für den ersten Torerfolg der Gäste. Ann-Christin Strutz erzielte beim 4:3 den ersten Führungstreffer für die SG, die ab der 15. Minute ihre stärkste Phase hatte. Kurz vor der Pause war es erneut Strutz, die auf 9:5 erhöhte.

„Leider haben wir durch einige Leichtsinnsfehler den komfortablen Vorsprung nicht mit in die Pause nehmen können“, bedauerte Trainer Andreas Bremer. Nach der Pause setzte sich das Aluminium-Festival fort. Sandra Dietrich traf den Pfosten.

Salzgitter erhöhte den Druck auf die SG-Abwehr, und die Gäste gerieten mit 12:13 ins Hintertreffen. Minutenlang hatte dieses Resultat Bestand. Cathrin Kelkert und Melanie Essmann trafen die Latte. Salzgitter besaß die Chance, mit zwei Toren davonzuziehen. Die gute aufgelegte Franziska Rother hielt einen Siebenmeter. Bianca Kallweit traf im Gegenzug erneut den Pfosten.

Zwei Minuten vor Schluss traf Cathrin Kelkert mit einem verwandelten Siebenmeter zum 13:13. 20 Sekunden vor Schluss war es wieder Kelkert, die den Siegtreffer vom Kreis erzielte und für Aufatmen bei ihren Teamkolleginnen sorgte.

„Es war ein hartes Stück Arbeit. Hauptsache wir haben gewonnen“, sagte Torfrau Julia Fiebig, die in der ersten Hälfte zwischen den Pfosten gestanden und eine gute Leistung gezeigt hatte. Nach der Pause kam Franziska Rother, die ebenfalls einen guten Tag erwischte.

„Wir haben es uns schwer gemacht“, sagte Andras Bremer. Der Übungsleiter war froh, dass zwei Punkte eingefahren wurden.

SG Zweidorf/Bortfeld: C. Kelkert (6/2), Strutz (2), Essmann (2), J. Gersdorff (1), A.Gersdorff (1), E. Kelkert (1), Zimball (1), Dietrich, Filipczak, Kallweit.

jh/bt

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