Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Jahn geht mit Selbstvertrauen ins Spiel

Handball-Regionsoberliga Männer Jahn geht mit Selbstvertrauen ins Spiel

Für den mit nur einem Punkt Vorsprung führenden Spitzenreiter MTV Peine ist zurzeit jedes Spiel in der Handball-Regionsoberliga ein Endspiel. Aber auch die beiden anderen Peiner Teams setzen alles daran, zu gewinnen.

Voriger Artikel
Jazz Warriors holen sich den fünften Platz
Nächster Artikel
HSG-Ziel: "Die Schmach wieder gutmachen"

Niklas Kaufmann (MTV Peine) stürmt mit Elan, sein Gegner von Viktoria Thiede setzt sich auf den Hosenboden. Morgen wollen sich die Jahner aus Abbensen gegen Thiede durchsetzen, und der MTV gegen Wittingen.

Quelle: im

TVJ Abbensen - FC Viktoria Thiede (Sonnabend, 18.30 Uhr). Eine Woche später, als die beiden anderen Peiner Mannschaften, steigen die Handballer des TVJ Abbensen in das Spielgeschehen der Regionsoberliga wieder ein. Gerade für das Mannschaftsleben wurde über die Ostertage etwas getan. „Wir haben durch das Kaderproblem nur ein bisschen trainieren können“, berichtet TVJ-Coach Axel Richter. Da die Mannschaft aber bereits „das Saisonziel erreicht und vor der Pause eine gute Serie hingelegt hat“, sei die Situation entspannt. Mit der Viktoria aus Thiede, Platz neun, ist der unmittelbare Tabellennachbar zu Gast.

„Wir gehen mit Respekt in diese Begegnung“, sagt Richter. Kein Wunder - denn sein Team musste in Thiede eine 14:29-Niederlage einstecken. Der FC sei eine sehr körperbetont spielende und rückraumstarke Mannschaft, die mit einem „sehr starken“ Kreisläufer agiere.

„Es ist verwunderlich, dass sie nicht weiter oben stehen“, sagt Richter, der davon ausgeht, dass seine Mannen aus dem Hinspiel etwas lernen konnten. Um den Gästen dieses Mal mehr entgegen zu setzen, müsse der TVJ die Rückraumspieler unter Kontrolle bekommen und sich besser untereinander ab: Wir wollen die gute Heimbilanz ausbauen“, gibt der TVJ-Coach das Ziel vor. Dabei kann er nicht auf Markus Guttmann (Knie) und Sven Dybeck (Arbeit) zurückgreifen.

MTV Vater Jahn - VfL Wittingen II (Sonnabend 18.30 Uhr). Durch den Sieg im Derby bei der Reserve der SG Zweidorf/Bortfeld hat der MTV im Saisonendspurt um die Meisterschaft Selbstvertrauen tanken können. „Die Stimmung im Team kann als locker, aber fokussiert bezeichnet werden“, sagt MTV-Trainer Jens Klein. Unter der Woche habe sein Team „gut trainiert“ und die Fehler der Vorwoche seien ausgiebig angesprochen worden. Gegen die Reserve der Wittinger habe der MTV noch eine kleine Rechnung offen. Bei dem 29:28-Erfolg im Hinspiel wurde dem Tabellenführer alles abverlangt. „Ihre größte Stärke ist, dass sie niemals aufgeben, und darin sehe ich eine große Gefahr“, warnt Klein vor dem Tabellensiebten. Zudem verfügen sie über ein gutes Kreisläuferspiel und schnelle Außenspieler, die immer wieder gefährlich werden können.

Dennoch möchte der Ligaprimus die weiße Weste zu Hause behalten und ungeschlagen bleiben. Dem Team sei völlig klar, dass die Konkurrenz aus Seesen und Timmerlah nur auf einen schwachen Moment warte. „Hier darf kein Ausrutscher passieren“, warnt Klein, „wir wollen die Meisterschaftsentscheidung weiterhin selber in der Hand behalten.“

TSV Timmerlah - SG Zweidorf/Bortfeld II (Sonntag, 16 Uhr). Die knappe Niederlage gegen den Spitzenreiter Vater Jahn habe die SG gut verkraftet. „Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert und können nur daraus lernen“, fasst SG-Coach Frank Pausewang die Erkenntnisse aus der Partie zusammen. Für einen Sieg gegen den Tabellendritten aus Timmerlah würde der MTV der Spielgemeinschaft eine Kiste Bier zukommen lassen.

Über fehlende Motivation brauchen sich Jens Klein und Co. allerdings keine Gedanken machen. „Wenn ich auf die Platte gehe, dann will auch siegen. Wir werden alles geben“, verspricht Pausewang. Zudem habe seine Mannschaft gegen Timmerlah immer gut ausgesehen. Das Hinspiel gewann die SG mit 27:24 und möchte an diesem Wochenende die Bilanz weiter verbessern.

Damit das gelingt, müsse die eigene Chancenverwertung besser werden. „Wir erspielen uns jede Woche genügend Chancen, vorne müssen nur endlich die Dinger rein“, fordert Pausewang. Die größte Stärke hat der Coach auf der Torhüterposition der Gäste ausgemacht. Aber auch aufgrund des temporeichen Spiels und des „sehr guten“ Kreisläufers des Gegners werde die SG zunächst defensiver auftreten, als in der vergangenen Woche. Fehlen werden Gerrit Büüs (1. Herren) und Marco Dönch (privat verhindert). Wieder im Kader sind Marvin George und Jan-Frederik Löpmeier.

jl

Voriger Artikel
Nächster Artikel