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Jahn fehlt nur noch ein Punkt zur Meisterschaft

Handball-Landesliga der Frauen Jahn fehlt nur noch ein Punkt zur Meisterschaft

Nerven behalten und gewonnen: Durch den Sieg in Dransfeld machten Vater Jahns Landesliga-Handballerinnen einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft. In den letzten Spieltag gehen sie mit einem Punkt Vorsprung auf Verfolger Geismar. Einen Platz hinter dem Führungsduo liegen die Edemisserinnen, die in Wolfsburg in überzeugender Manier gewannen.

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Michelle Thurau (am Ball) warf acht Tore für die Jahnerinnen, darunter alle fünf Siebenmeter, zu denen sie antrat.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. SC Dransfeld - MTV Vater Jahn Peine 24:29 (12:15). Knapp 50 Peiner Anhänger sorgten für den MTV fast für „Heimspielatmosphäre“. Sehr zur Freude von Jahn-Trainer Carsten Bührig. „Wir bekamen tolle Unterstützung“. Die hatten die Peinerinnen besonders während der ersten 13 Minuten nötig, als SC 5:4 vorn lag. „Dransfeld hat ordentlich gegengehalten. Und wir haben vorn mehrere freie Würfe verknallt“, nannte Bührig den Grund des Rückstandes.

Doch sein Team habe sich nicht beirren lassen und die Partie zum 6:10 (20.) gedreht. „Weil meine Spielerinnen das Tempo anzogen und durchsetzungsstärker wurden.“ Ihren Drei-Tore-Vorsprung bauten die Peinerinnen auf 15:20 (38.) aus.

Doch die Gastgeberinnen ließen nicht locker, verkürzten auf 18:20 (42.). MTV-Torfrau Karoline Kilsbach sorgte in dieser Phase dafür, dass ihre Mannschaft vorn blieb. „Karo hat einige Freie gehalten. Sonst hätte es eng für uns werden können“, räumte Bührig ein, der betonte, dass Dransfeld mit zunehmender Spieldauer konditionell nachließ. So sei sein Team über 20:24 (47.) vorentscheidend auf 21:28 (53.) davongezogen.

MTV: Kilsbach (Tor) - Thurau (8/5), Lena-Marie Bührig (5), Henrike Bergmann (1), Eggeling (4), Buse (1), Marchefka (1), Hacke (3/1), Annika Bergmann (3), Rother (1), Hüsing, Heiligentag (2).

VfL Wolfsburg II - HSG Nord Edemissen 27:36 (13:18). „Das war ein souveräner Auswärtssieg“, lobte HSG-Interimstrainer Sascha Langeheine, der die privat verhinderte Bianca Staats vertrat, seine Mannschaft. Die habe nur in der Anfangsphase (3:3, 4:5) mit der VfL-Zweiten Schwierigkeiten gehabt. „Denn Wolfsburg konnte unsere Führung immer wieder durch das Spiel über den Kreis ausgleichen.“

Langeheine ließ fortan die HSG-Deckung defensiv agieren. Das brachte die Wende, der gegnerische Angriff kam nur noch selten durch. Dadurch bauten die Gäste ihren Vorsprung von einem Tor bis zur Pause auf fünf Treffer aus.

„In der zweiten Halbzeit hielten wir die Konzentration hoch und verteidigten weiter konsequent“, lobte Langeheine. Da seine Spielerinnen zudem ihre Torchancen gut verwerteten, setzten sie sich peu à peu ab. „Unser Sieg war nie gefährdet.“

HSG Nord: Wilck (Tor) - Himmelstoß, Streit (2), Seffer (2), Schaprian, Marquardt (7), Schmidt, Koch (4), Brand (4/3), Maricek, Brandes, Hanne (11/2).

jh

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