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Jahn besiegt Titelkonkurrent Geismar

Handball-Landesliga der Frauen: HSG Nord macht es beim 23:19 gegen Lehre spannend Jahn besiegt Titelkonkurrent Geismar

Einen doppelt wichtigen Erfolg feierten Vater Jahns Landesliga-Handballerinnen. Denn durch ihren 27:25-Sieg im Spitzenspiel gegen Verfolger Geismar haben die Peinerinnen in Sachen Meisterschaft nun alles in eigener Hand. 

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Annika Bergmann kämpft sich durch die Abwehr des MTV Geismar. Die Jahnerin warf gestern zwei Tore.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. Im Titelkampf ein Wörtchen mitreden dürfte die HSG Nord, die dank des Erfolges über Lehre weiter in der Spitzengruppe bleibt.

MTV Vater Jahn Peine - MTV Geismar 27:25 (13:9). Nach dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr: Peines Mannschaft jubelte singend im Kreis „Spitzenreiter, Spitzenreiter“. Für ihren Trainer Carsten Bührig war der Sieg verdient. „Es war ein gutklassiges, temporeiches Landesliga-Spiel. Und über 60 Minuten gesehen waren wir stärker. Unser Vorteil ist, dass wir ausgeglichener besetzt sind als Geismar. Und wir haben mit Karoline Kilsbach eine überragende Torhüterin.“

Und tatsächlich: Schon während der ersten Hälfte entschärfte Kilsbach unter anderem zwei „Unhaltbare“. Diese beiden Paraden waren überaus wichtig. Denn da zudem ihre Mitspielerinnen im Gegenzug trafen, wurde Jahns Vorsprung größer statt knapper (11:8, 12:9).

In der Startphase hatten jedoch die Gäste Oberwasser, sie führten mit 5:2 (8.). Bührig nahm daraufhin eine Auszeit, ließ fortan defensiver decken und lag mit seiner Taktikänderung richtig. Da seine Spielerinnen auch in der Offensive besser trafen, drehten sie das Spiel über 5:5 zum 8:7 und bauten den Vorsprung bis zur Pause auf vier Tore aus.

Nach dem Wechsel wuchs Jahns Vorsprung peu à peu auf 23:15 (41.). Doch Geismar gab nicht auf. „Und wir verschoben in der Abwehr nicht mehr so gut wie vorher“, berichtete Bührig, dessen Mannschaft auch wegen nachlassender Kräfte 82 Sekunden vor Schluss nur noch 25:24 führte. Doch im Gegenzug traf Jennifer Hüsing und machte damit Peines Sieg klar.

MTV Vater Jahn Peine: Kilsbach, Fink (beide Tor) - Buse (2), Henrike Bergmann (2), Heiligentag (1), Laura-Sophie Bührig, Thurau, Hacke (3), Annika Bergmann (2), Rother (3), Hüsing (6/3), Marchefka (1), Eggeling (6/4), Lena-Marie Bührig (1).

HSG Nord Edemissen - VfL Lehre 23:19 (10:7). Zum wiederholten Mal in dieser Saison machten es die Edemisserinnen spannend - auch gegen Lehre fuhren sie ihren Sieg erst in den Schlussminuten ein. „Und es war kräftezehrend. Gewonnen haben wir letztlich über den Willen“, lobte HSG-Nord-Trainerin Bianca Staats ihre Mannschaft, die nach Anlaufschwierigkeiten (1:3, 9.) in die Spur fand und den Spieß drehte. Die 4:3-Führung wurde dann bis zur Pause auf drei Tore ausgebaut und fortan nicht mehr hergegeben.

Mehrmals stand es in der zweiten Hälfte jedoch Spitz auf Knopf (16:15, 17:16, 18:17, 19:8). „In diesen Phasen haben wir im Gegenzug immer getroffen“, berichtete Staats, die die Defensivleistung ihrer Mannschaft herausstellte. „Unsere Abwehr stand die gesamte Zeit sicher. Auch in Unterzahl hatten wir am Kreis alles im Griff.“

HSG Nord Edemissen: Möllering, Wilck (beide Tor) - Neugebauer (4), Feldt (2), Himmelstoß (2), Reiter (1), Streit, Schaprian, Marquardt (6), Koch (4/1), Brand (2/2), Brandes (1), Teichmann (1).

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