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Jahn II feiert Meistersause und Geburtstag

Handball-Regionsliga Frauen Jahn II feiert Meistersause und Geburtstag

Eine wahre Meister-Gala: Mit einem beeindruckendem 46:17-Sieg im Derby gegen die PSG Peine sicherten sich die Handballerinnen des MTV Vater Jahn Peine II den Titel in der Regionsliga. Ob sie auch das Aufstiegsrecht in die Regionsoberliga wahrnehmen werden, steht noch nicht fest und hat unter anderem damit zu tun, ob Jahns Erste sogar noch den Durchmarsch in die Oberliga schaffen sollte.

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Gerettet! Durch das 19:19 im Kellerduell gegen die HSG Schladen-Hornburg machte die PSG (lila) den Klassenerhalt perfekt.

Quelle: rb

Ebenfalls ein Derbysieg landete die SG Adenstedt gegen die SG Zweidorf/Bortfeld III. Für die Zweidorferinnen ist somit am letzten Spieltag ein Sieg gegen die PSG Peine Pflicht, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Eine deftige Niederlage kassierte die HSG Nord Edemissen II in Bad Harzburg, sie unterlag mit 5:23.


MTV VJ Peine II - PSG 04 Peine 46:17 (24:7). Beim 26:25 im Hinspiel wären die Jahnerinnen fast noch gestolpert, diesmal feierten sie ihren höchsten Saisonsieg und verabschiedeten ihren scheidenden Trainer Wilfried Hofmeister tatsächlich mit der Meisterschaft. „Damit hatten wir gar nicht gerechnet. Eigentlich wollten wir nur beste Peiner Mannschaft werden“, stellte der Coach erfreut fest.

Im Saisonfinale gelang seinem Team sogar das Kunststück, dass alle Spielerinnen trafen - selbst die Torhüterinnen Michaela Küntzer und Karoline Kilsbach, die jeweils einen Siebenmeter verwandelten. „Der PSG hat man angemerkt, dass sie platt war vom wichtigen Spiel tags zuvor“, merkte Hofmeister an. Als sein Team zur Pause bereits uneinholbar vorne lag, hätten die Spielerinnen in der Kabine von einem besonderen Ziel für Hälfte zwei geflachst. Sie wollten ihrer Betreuerin und künftigen Trainerin 51 Tore aus einem besonderen Anlass schenken: „Anke Bergmann hat am Spieltag ihren 51. Geburtstag gefeiert“, verriet Hofmeister. Fünf Tore fehlten am Ende zwar, gefeiert haben die Jahnerinnen dennoch ausgiebig.

„Die Niederlage war auch in der Höhe verdient“, gestand PSG-Coach Lutz Benckendorf. Allerdings habe seinem Team das Spiel vom Tag zuvor gegen Schladen noch in den Knochen gesteckt, sagte er. „Aber auch wenn das Ergebnis einen anderen Eindruck vermitteln mag, kämpferisch kann ich meinem Team keinen Vorwurf machen“, erklärte Benckendorf, der die Niederlage jedoch nicht allzu tragisch nahm. „Denn für uns war der gegen Schladen endgültig gesicherte Klassenerhalt viel wichtiger.“

Jahn II: Küntzer (1), Kilsbach (1), Sv. Hofmeister (1), Se. Hofmeister (1), Eschemann (4), Tchorkowski (9), Berkhoff (2), Koch (1), A. Bergmann (11), H. Bergmann (2), L. Bührig (7), Eggeling (6). PSG: Genz (4), Kilic (2), Meyer (1), Wedemeier (1) Lappe (1), Otto (9).


PSG Peine - HSG Schladen-Hornburg 19:19 (8:9). Obwohl die PSG auf Alexandra Genz, Elena Fischer, Maike Schmidt und in der ersten Halbzeit auch noch auf Sabrina Meyer verzichten musste, gestaltete sie das Geschehen ausgeglichen. „Beide Kontrahenten haben sich nichts geschenkt“, sagte PSG-Coach Lutz Benckendorf. Zudem gelang es keinem Team, sich abzusetzen.

Erst Mitte der zweiten Halbzeit nutzten die zahlenmäßig überlegenen Gäste die schwindenden Kräfte der PSG und gingen mit 14:12 und 18:15 in Führung. „Wir haben uns dann aber mit unbändigem Willen gegen die drohende Niederlage gestemmt und uns am Ende verdientermaßen einen Punkt erkämpft“, erklärte Benckendorf. Lob von ihm gab es für die erstmals eingesetzte B-Jugendliche Melda Ergün. „Sie hat eine sehr gute Leistung gezeigt und trotz ihrer erst 16 Jahre im Rückraum schon viel Verantwortung übernommen.“

PSG: Kilic (6), Meyer (2), Wedemeier (3) Lappe (2), Gündüz (1), Otto (3), Ergün (1), Bakis (1).


HSG Bad Harzburg - HSG Nord Edemissen II 23:5 (6:3). Nach dieser desolaten Leistung rang HSG-Coach Roland Bufe um Fassung: „Das war in der zweiten Halbzeit ein Schlachtefestival. Bei uns war die Lust und das Selbstvertrauen weg.“ Dass sein Team nur mit einer Auswechselspielerin angetreten war, wollte er nicht als Ausrede gelten lassen.

„In der ersten Halbzeit war die Deckung noch in Ordnung. Aber wir waren nicht in der Lage, ernsthaft dagegenzuhalten.“ Zu viele Abspielfehler habe sich sein Team geleistet, so dass es kaum zu Abschlüssen gekommen sei. „Wir haben uns dann quasi ergeben.“

HSG II: Becker (2), Wilck (1), Walter (1), Amberg (1).


SG Adenstedt - SG Zweidorf/Bortfeld III 31:25 (16:12). „Der Siegeswille und die Einstellung waren vorhanden, die Gegnerinnen aber leider zu stark“, begründete Verena Nassoufis die Niederlage. Ihr Team habe leider die Anfangsphase verpennt. „Dann aber haben alle gezeigt, dass sie kämpfen können“, lobte Verena Nassoufis.

In der zweiten Halbzeit jedoch konnten die Gäste das Tempo der Adenstedterinnen nicht mehr mitgehen und gerieten immer weiter ins Hintertreffen. „In dieser entscheidenden Phase haben wir außerdem etliche Chancen und Strafwürfe nicht genutzt“, ärgerte sie sich.

Ihr Gegenüber Axel Gronau war hingegen sehr zufrieden. „Während des gesamten Spiels lagen wir nicht ein einziges Mal hinten - und wir waren diesmal sofort im Wettkampfmodus“, sagte er. Lediglich bis zum 2:2 habe Zweidorf mithalten können. „Danach haben wir uns durch ein paar schön und schnell herausgespielte Tore deutlich abgesetzt. Erst als wir es etwas ruhiger angehen ließen, hat Zweidorf das Ergebnis noch etwas angenehmer gestaltet“, erklärte Gronau. Sein einziger Kritikpunkt: „Die 25 Gegentore sind etwas ärgerlich. Leider wurde nicht immer mit der nötigen Konsequenz gearbeitet.“

Adenstedt: A. Bertram (9), Schulze (6), Görl (4), Zastrow-Klein (3), Damian (2), Duwe (2), Wedler (2), Giesemann (1), L. Bertram (1), Kegelmann (1). SG III: Die Torschützinnen wurden nicht übermittelt. Gespielt haben: Kremling, Wolf, Fauteck, Goes, Dreißigacker, Feuge, Dombrowski, Körber, Lange.

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