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Im Zweidorfer Sand gibt es Punkte für die DM-Qualifikation

Beach-Handball Im Zweidorfer Sand gibt es Punkte für die DM-Qualifikation

Wenn „Steinschmeißer“ auf „Umweltretter“ treffen, dann ist Beach-Handball-Zeit. Beide Mannschaften mit den Jux-Namen waren beim Sand-Handballturnier in Zweidorf dabei. Gewonnen haben aber beide nicht. Die Sieger heißen „Beach Chiller“ bei den Frauen und „Flying Gag“ bei den Männern.

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Die „Flamongos“ von der SG Zweidorf im Angriff. Das Spiel gegen den späteren Sieger „Beach Chiller“ verloren sie jedoch.

Quelle: Ralf Büchler

Zweidorf. Wenn „Steinschmeißer“ auf „Umweltretter“ treffen, dann ist Beach-Handball-Zeit. Beide Mannschaften mit den Jux-Namen waren beim Sand-Handballturnier in Zweidorf im Einsatz. Gewonnen haben aber beide nicht. Die Sieger heißen „Beach Chiller“ bei den Frauen und „Flying Gag“ bei den Männern.

„Handballer kennen keinen Regen“, stellt Sigurt Grobe fest. Deshalb steht und fällt die Laune der Teilnehmer beim Beach-Handball mit dem Wetter. Da hatte Organisator Grobe ein glückliches Händchen. Das Turnier seiner SG Zweidorf/Bortfeld fand an zwei Tagen mit viel Sonne und ohne Regen statt.

Drei Frauenteams und die Flying-Gag-Männer nutzten das Turnier, um Punkte für die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft im Beachhandball zu sammeln. Erstmals war der Wettbewerb in Zweidorf als German-Beach-Open-Turnier anerkannt.

Alle Mannschaften, die Interesse an der Qualifikation zur DM haben, müssen sich im Vorfeld für die Beach Open registrieren. Die gemeldeten Spieler müssen über einen gültigen Spielerpass verfügen, aber nicht regulär in einem Verein spielen. „Dadurch gibt es auch ungewöhnlichere Zusammenschlüsse, wie bei den Varel Indians. Einer der Spieler kommt aus Hannover, ein anderer aus Wendeburg und ein dritter aus Braunschweig. Kennengelernt haben sie sich teilweise vor Jahren auf unserem Beachhandball-Turnier“, sagte der Organisator.

Insgesamt sind 14 Frauenteams und 8 Männermannschaften gestartet, sodass sich mehr als zweihundert Akteure im „Sandball“ versuchten. „Da sind ambitionierte Teams genauso wie Spaßhandballer aufgelaufen“, sagt Grobe.

Er war im Mai gefragt worden, ob der Cup-Wettbewerb nicht in die Liste der DM-Qualifikations-Turniere aufgenommen werden könnte. „Einige haben im Norden nach solch einem Turnier gesucht.“ Grobe hat es dann möglich gemacht, zumal die Voraussetzungen dafür erfüllt waren. Und so hatten einige der Spieler eine Anreise vom mehr als 200 Kilometern auf sich genommen.

Bei den Männern spielten die acht Teams nach dem Motto „Jeder gegen Jeden“, bei den Frauen wurden zwei Siebener-Staffeln gebildet. Die besten beiden Mannschaften jeder Gruppe erreichten das Halbfinale, die übrigen absolvierten Platzierungsspiele. Die Ränge 1 bis 3 bei den Frauen belegten die Mannschaften, die für die DM-Teilnahme punkten wollten. Die Beach Chiller aus Oldenburg gewannen vor den Beach Unicorns (Hannover) und den Sandmöpsen (Regions Oldenburg). Quali-Punkte holte als Sieger bei den Männern „Flying Gag“ (Lehre). Die Varel Indians (Varel) wurden Zweite vor „Abwarten und Captain trinken“.

Die SG Zweidorf war bei den Männern mit drei Mannschaften (Klappspaten, Modepolizei, 8-Uhr-durch) und bei den Frauen mit vier Teams (Steinschmeißer, Flamongos, Minions, FBI’S) gestartet, die fast alle im unteren Feld der Abschlusstabelle landeten. Die beste Platzierung erreichte die „Modepolizei“ bei den Männern mit Rang 4.

Mit dem Ablauf des Turniers ist Grobe zufrieden: „Durch unsere drei Sand-Plätze haben wir bessere Voraussetzungen als alle anderen Vereine in der Region – das merken wir jedes Jahr wieder an der guten Stimmung.“

Von Matthias Press

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