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Im Titel-Duell lässt ein Abwehr-Talent den VfB staunen

Tischtennis Im Titel-Duell lässt ein Abwehr-Talent den VfB staunen

Die Tischtennis-Spieler des VfB Peine haben bei der Landes-Pokal-Endrunde mit Rang zwei überrascht - und mit der Nachricht von einem Neuzugang. Arnd Ahlbrecht kehrt zurück ins Peiner Land.

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Jonas Hansen gewann gegen Eintracht Hittfeld alle drei Einzel. Der VfBer war mit Rang zwei im Landes-Pokal „sehr zufrieden“

Quelle: ISABELL MASSEL

Mit einem schönen Erfolg, einem überraschenden Abgang und einem genauso überraschenden Neuzugang hat sich Tischtennis-Verbandsliga-Absteiger VfB Peine in die Sommerpause verabschiedet. Das Team um Kapitän Jan Wassermann erkämpfte Rang zwei bei der Landespokal-Endrunde in Gifhorn - ohne Routinier Stefan Mudrow, der sich nach einem Zwist vom VfB verabschiedet hat.


SC Marklohe - VfB Peine 3:5 (10:18).

In der Verbandsliga-Saison verloren die Peiner zweimal klar gegen ihren Staffelkonkurrenten. Diesmal drehten sie den Spieß um. Allerdings: „Marklohe trat nicht mit den besten Spielern an“, relativierte VfB-Spieler Jonas Hansen, der zusammen mit Jan Wassermann und Jens Oehlmann das Pokal-Trio bildete. Nur gegen Dennis Lau verloren alle drei. „Er war mega-gut drauf. Dennis spielt zwei, bis drei Meter hinter dem Tisch und agiert sehr variabel“, erkannte Hansen an. Wie variabel, das musste vor allem Jens Oehlmann feststellen, der noch am nächsten an einem Sieg war. Der Peiner hatte erst einen 0:2-Rückstand aufgeholt, indem er seinen Kontrahenten pfiffig mit kurz gelegten Bällen an den Tisch lockte, doch im Entscheidungssatz stellte Dennis Lau sein Spiel noch einmal komplett um, agierte aggressiver am Tisch und gewann prompt 11:1.

Spiele : Bernd Heyne - Jan Wassermann 0:3, Dennis Lau - Jonas Hansen 3:1, Artur Rode - Jens Oehlmann 1:3, Lau - Wassermann 3:0, Heyne - Oehlmann 0:3, Rode - Hansen 0:3, Lau - Oehlmann 3:2, Rode - Wassermann 0:3.


TSV Eintracht Hittfeld - VfB Peine 2:5 (11:18).

Zweites Spiel, zweiter Sieg: VfB-Spitzenspieler Jonas Hansen blieb gegen den Verbandsligisten ungeschlagen und trug mit drei Siegen maßgeblich zum Erfolg bei. Gegen Linkshänder Dominik Schwardtmann und Noppenspieler Andreas Raeder gewann er klar 3:1. „Die lagen mir, und auf Noppe kann ich mittlerweile“, sagte Hansen. Die meisten Schwierigkeiten bereitete ihm Zwei-Meter-Hüne Kay Ludewig beim 3:2-Sieg. „Das war so ein Haudrauf-Typ - und gegen Jan hat er alles getroffen“, erläuterte Hansen.

Die beiden anderen Zähler holte Jens Oehlmann.

Spiele: Dominik Schwardtmann - Jan Wassermann 3:2, Kay Ludewig - Jens Oehlmann 1:3, Andreas Raeder - Jonas Hansen 1:3, Ludewig - Wassermann 3:1, Schwardtmann - Hansen 1:3, Raeder - Oehlmann 0:3, Ludewig - Hansen 2:3.

VfB Peine - SV Blau-Weiß Langförden 0:5 (1:15). Gegen den früheren Regionalligisten und Fünften der Verbandsliga Nord waren die Peiner im Duell um den Titel chancenlos. „Da wurden wir ziemlich verhauen. Wir hätten unser bestes Tischtennis spielen müssen, und es hätte vermutlich trotzdem nicht gereicht“, gratulierte VfB-Spieler Jonas Hansen Langförden zum verdienten Pokal-Triumph. Besonders beeindruckt waren die Peiner vom erst 17-jährigen Blau-Weiß-Abwehrass Daniel Kleinert. „Gammelball, harten Ball, weichen Ball - ich habe alles probiert, aber Daniel hat immer eine Antwort gehabt“, sagte Hansen. Auch VfB-Betreuer Uwe Wassermann staunte: „Was der Junge gefischt hat, war schon erstaunlich, zumal er auch noch sofort in den Angriffsmodus wechseln konnte.“ Aber mit Rang zwei waren die Peiner auch „sehr zufrieden“.

Spiele : Jonas Hansen - Jan Vodde 0:3, Jens Oehlmann - Michael Eilers 1:3, Jan Wassermann - Daniel Kleinert 0:3, Oehlmann - Vodde 0:3, Hansen - Kleinert 0:3.

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PAZ-Info: Stefan Mudrow geht, Arnd Ahlbrecht kommt

Paukenschlag beim VfB Peine: Nach zwei Spielzeiten und der gemeinsam geschafften Landesliga-Meisterschaft wird Routinier Stefan Mudrow in der kommenden Saison nicht mehr für den Verbandsliga-Absteiger aufschlagen. Eigentlich hatte die Nummer drei für die kommende Saison bereits zugesagt, doch nach dem Saisonfinale gegen den VfL Oker kam es zum Zoff. „Damit war nicht zu rechnen. Von beiden Seiten ist keine weitere Zusammenarbeit mehr möglich, mehr wollen wir dazu aber auch nicht sagen“, erläuterte VfB-Spieler Jonas Hansen.

Den Verlust hat das Team inzwischen aber schon kompensieren können – mit dem Vater von VfB-Youngster Alexander Ahlbrecht. Vom Verbandsliga-Fast-Meister SV Bolzum II wechselt Arnd Ahlbrecht zum VfB. Der Noppenspieler ist ein Kenner der Peiner Tischtennis-Szene, wohnt er doch in Vöhrum und spielte unter anderem einst in der Oberliga für den MTV Duttenstedt. In der gerade beendeten Saison erspielte er mit seinem unorthodoxen Konterstil eine starke 17:10-Bilanz. „Arnd hat mit uns schon oft trainiert. Er ist ein motivierter und sehr netter Typ“, freut sich Jonas Hansen über den Neuzugang, der jüngst auch Bezirksmeister in der Altersklasse Ü50 wurde. Die neu zusammengestellte Mannschaft macht Hansen Mut für die Landesliga: „Die Top-Vier wollen wir angreifen.“

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