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Im Finale aufgegeben, um den Flieger zu bekommen

Tennis: Senioren-EM Im Finale aufgegeben, um den Flieger zu bekommen

Der Peiner Tennisspieler Fritz-Jürgen Rüger und sein Partner Sven Pewe aus Schweden haben ihren Vorjahreserfolg wiederholt: Sie verteidigten bei der offenen Hallen-Europameisterschaft in Seefeld (Österreich) die Vizemeisterschaft im Doppel der Herren 80. Dabei wäre nach spannenden Spielen auf dem Weg ins Finale am Ende sogar mehr drin gewesen.

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Fritz-Jürgen Rüger und Sven Pewe erreichten das Finale bei der „European Senior Open“ in Österreich.

Quelle: oh

„Wir sind an Eins gesetzt worden und hatten dadurch in der ersten Runde ein Freilos“, berichtete Rüger. Dann ging es gegen die deutsche Paarung Gerhard Walkerling und Wolfgang Händschke. Den ersten Satz gewannen Rüger/Pewe locker 6:1, verloren aber den zweiten 3:6. „Der Matchtiebreak brachte dann die Entscheidung mit 10:3 für uns“, schilderte der Jahner. Im Halbfinale trafen Rüger/Pewe auf den Russen Gabriel Ryzhevskiy und den Norweger Pal Arneberg - und erstmal lief alles schief. 0:6 verloren sie den ersten Satz. Dann steigerten sich die beiden und gewannen den zweiten Durchgang 6:4. „Der Matchtiebreak entwickelte sich zu einem Krimi“, berichtete Rüger. „Unsere Gegner gingen schnell mit 7:3 in Führung, doch wir ließen uns nicht entmutigen und schafften bei 8:8 den Ausgleich. Zwei weitere Punkte zum 10:8 brachten uns dann den Einzug ins Finale.“

Und hier kam die nächste Hürde: Die Zeit. „Mein schwedischer Partner hatte seinen Rückflug bereits für 15 Uhr gebucht und so baten wir mit dem Einverständnis unserer Gegner um eine möglichst frühe Ansetzung. Doch offensichtlich war dies der Turnierleitung nicht möglich, und so konnten wir erst 12.15 Uhr beginnen. Wir verloren den ersten Satz 6:3 und mussten dann bei 5:2-Führung im zweiten Satz aufgeben, damit mein Partner den Flieger in Innsbruck noch erreichen konnte.“ So gewannen die Gegner Wim Heeremans (Niederlande) und Arnaud Hastoy (Schweiz) den Titel.

Auf Wim Heeremanns traf Rüger auch im Einzel-Viertelfinale. Der Jahner war an Sieben gesetzt und hatte dadurch im 32er-Feld eine Rast. Den ersten Gegner Viktor Kazakovtsev aus Rußland bezwang er mit 6:1 und 6:1. „Das Ergebnis sieht leichter aus, als es war“, sagte Rüger. Das Viertefinale gegen den alten und neuen Sieger Heeremans verlor der Jahner 2:6 und 6:7.

mp

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