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Im Derby-Rückspiel will Broistedt genauer zielen

Frauen-Fußball-Landesliga Im Derby-Rückspiel will Broistedt genauer zielen

Brisantes Derby in der Fußball-Landesliga der Frauen: Der VfB Peine könnte dem Spitzenreiter Pfeil Broistedt auf dem Weg in die Oberliga noch ein Bein stellen. Das Hinspiel zumindest gewannen die Peinerinnen 2:0.

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Torhüterin verladen, aber der Schuss geht daneben: Beim 0:2 im Hinspiel verschossen die Broistedterinnen auch einen Elfer beim VfB Peine.

Quelle: Ralf Büchler

FC Pfeil Broistedt - VfB Peine (Sonntag, 11 Uhr). Yasmin Endorf und Jessica Ley schossen die Peinerinnen zum Hinspiel-Sieg, den VfB-Trainer Michael Brennecke noch heute als schmeichelhaft empfindet. Denn: „Broistedt hatte deutlich mehr Ballbesitz und hätte gewinnen müssen“, erinnert er sich. Doch die Pfeile verschossen unter anderem einen Foulelfmeter. Deshalb fordert Broistedts Trainer Börge Warzecha vorm Rückspiel auch: „Konsequenter vorm Tor sollten wir diesmal schon sein. Aber richtig unverdient war der Sieg für den VfB auch nicht. Die Peinerinnen haben eine gute kämpferische Leistung gezeigt.“

Die Meister-Shirts seien zwar noch lange nicht bestellt, aber inzwischen formulieren die Broistedter das Titel-Ziel auch öffentlich: „Wenn wir es sportlich schaffen, nehmen wir das Abenteuer Oberliga mit“, sagt Warzecha. Mit sieben Punkten aus drei Spielen wäre die Meisterschaft perfekt. Es wäre der dritte Aufstieg in Folge. „Das wäre ein echtes Novum“, merkt Warzecha an.

Gäste-Trainer Michael Brennecke würde sich zwar über Broistedts Aufstieg in die Oberliga freuen, aber ein bisschen Spielverderber möchten die Peinerinnen trotzdem spielen. „Wir wollen schon versuchen, ein vernünftiges Spiel abzuliefern, so wie gegen Göttingen“, betont Brennecke. Gelingt es seinem Team, lange ein 0:0 zu halten, „traue ich uns im Endspurt einiges zu, geraten wir allerdings schnell in Rückstand, habe ich sogar Angst davor, dass wir abgeschossen werden“, gibt Brennecke zu. Denn für die die viertplatzierten Peinerinnen ist es bereits das letzte Saisonspiel, sie können sich in der Tabelle nicht mehr verschlechtern. Deshalb könnte nach einem Rückstand der letzte Biss fehlen, befürchtet Brennecke.

Teutonia Groß Lafferde - VfL 08 Herzberg (Sonntag, 11 Uhr). Nach der überraschenden 2:5-Niederlage im Kellerduell gegen Eisdorf sahen sich die Groß Lafferderinnen noch gemeinsam das Champions-League-Finale der Frauen an. Teutonia-Trainer Olaf Pickhardt hofft, dass seine Mannschaft gesehen hat, was mit Einsatz und Glaube alles zu erreichen ist. „Denn Frankfurt war nicht der Favorit in dem Spiel“, erläutert Pickhardt, der in Sachen Einstellung eine deutliche Steigerung von seinen Spielerinnen gegenüber der jüngsten Partie erwartet. „Man muss kämpfen und arbeiten. Wenn wir das aus dem Eisdorf-Spiel gelernt haben, war es ein guter Warnschuss, ansonsten ist es indiskutabel“, betont der Coach. Etwas gutzumachen hat die Teutonia aber so oder so: Im Hinspiel ging sie mit 0:7 unter.

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