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Ilsedes Talente siegen im Generationenduell

Tennis-Pokal Ilsedes Talente siegen im Generationenduell

Die Jüngsten machten dann doch das Rennen: Die Tennis-Herren von VT Union Groß Ilsede haben die Premiere des Mannschaftsturniers um den Fritz-Jürgen-Rüger-Pokal gewonnen.

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Stieß mit den Herren 50 des BSC Bülten bis ins Halbfinale vor: Uwe Bienas.

Quelle: im

Im Hitze-Finale besiegten sie die Herren 30 des MTV Stederdorf. Fast zwei Wochen lang hatten acht Mannschaften aus verschiedenen Altersklassen um die Trophäe gespielt.

Im Duell der Generationen erreichten die beiden jüngsten Mannschaften das Finale auf der Tennis-Anlage des MTV Vater Jahn Peine. Bastian Wagner ist zwar Tennis-Abteilungsleiter der Jahner, in Punktspielen schlägt er aber für die Herren 30 der Stederdorfer auf. Im Finale traf er auf den Groß Ilseder Tobias Rasche, der jüngst Regionsmeister der Jugend geworden war. „Ich hatte keine Chance“, kommentierte Wagner anerkennend seine 2:6-, 3:6-Niederlage gegen das 20 Jahre jüngere Talent.

Hart umkämpft war hingegen das zweite Einzeln. Das Marathon-Match zwischen Henrik Steindam aus Ilsede und Henning Giere aus Stederdorf war ein echter Knüller. 2 Stunden und 20 Minuten lang kämpften beide bei Hitze um den Sieg, ehe sich Steindam mit 6:3 und 7:5 durchsetzte und den Turniersieg der Ilseder perfekt machte. Aufgrund der Temperaturen verzichteten die Ilseder auf das Doppel und gewann die Partie schließlich mit 2:1.

Im ersten Halbfinale hatten die jüngeren Stederdorfer die Herren 40 des MTV Vater Jahn mit 3:0 ausgeschaltet. Auch das zweite Halbfinale war eine klare Angelegenheit: Ilsedes Youngster besiegten die bis zu 40 Jahre älteren Herren 50 vom BSC Bülten mit 3:0. Die Routiniers Wolfgang und Ulrich Bienas gestalteten zumindest das Doppel knapp, verloren nur 4:6, 5:7.

Diese Duelle der Generation zeichneten das Turnier aus. Organisator Bastian Wagner war stolz, dass alles harmonisch ablief. „Das Turnier wird im kommenden Jahr auf alle Fälle weitergeführt“, sagte Wagner und erntete für die Aussage bei der Siegerehrung von allen Beteiligten und Gästen großen Beifall.

Reichlich Applaus gab es auch für Namensgeber Fritz Jürgen Rüger, als der den Pokal übergab und seine Zusage machte, erneut Pate zu sein. Rüger, der in diesen Tagen seinen 80.Geburtstag feiert, hatte langjährige Wegbegleiter eingeladen, einer nahm sogar eine 600 Kilometer lange Anfahrt aus dem Badischen in Kauf. Rüger ist trotz seines Alters noch bei internationalen Turnieren aktiv. Rüger: „Ich fühle mich wohl dabei.“ Aktuell ist er in seiner Altersklasse die Nummer 1 in Niedersachsen, die Nummer3 in Deutschland und sogar die Nummer 32 der Tennis-Weltrangliste.

ma

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