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Ilsederinnen hatten den Sieg zum Greifen nahe

Volleyball-Regionalliga Ilsederinnen hatten den Sieg zum Greifen nahe

Die Erfolgsserie von Aufsteiger MTV Vechelde in der Volleyball-Regionalliga ist gerissen. Trotz einer guten Leistung reichte es bei der favorisierten VSG Ammerland nicht für eine Überraschung. Eine Riesenenttäuschung erlebten die Volleyballerinnen aus Ilsede. Einen Vorsprung von zwei Sätzen konnten sie nicht ins Ziel retten. Durch diese Niederlage bleibt das Team von Trainer Zeljko Popovic punktlos.

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Auch eine stark aufspielende Lena Forberg konnte die erneute Niederlage der VG Ilsede nicht verhindern.

Quelle: Hartmut Butt

Herren

VSG Ammerland – MTV Vechelde 3:0 (25:23, 25:17, 28:26). „Es wäre mehr möglich gewesen. Der Spielverlauf war bei weitem nicht so deutlich wie es das Endergebnis ausdrückt“, sagt Trainer Janos Tomaszewski. Dessen Team lag im ersten Satz mit 21:19 in Front. „Leider haben wir die Chance nicht genutzt, den Durchgang für uns zu entscheiden. Wer weiß, wie dann die Partie ausgegangen wäre.“

Obwohl die Aufschläge und auch die Ballanahme nicht so gut funktionierten wie in den Begegnungen zuvor, waren die Vechelder im ersten Satz ebenbürtig. Gefährlich wurde es immer, wenn die Ammerländer über die Außenpositionen angriffen. „Da waren wir im Block nicht stark genug, um die Punkte verhindern zu können“, sagte Tomaszewski.

Im zweiten Satz erwischte Vechelde einen Fehlstart, geriet schnell mit 0:7 und 6:15 ins Hintertreffen. „In dem Durchgang hätte ich gern den einen oder anderen Wechsel mehr durchgeführt. Leider fehlten mir aufgrund der zahlreichen Ausfälle die Alternativen“, sagte der Gästecoach. Es spricht für den Aufsteiger, dass er nach dem klar verlorenen Abschnitt nicht aufgab und zurück ins Spiel kam.

„Es war deutlich zu spüren, dass die Mannschaft mindestens einen Satz gewinnen wollte“, sagte Tomaszewski. Selbst ein 22:24-Rückstand in der Endphase des dritten Durchgangs wurde egalisiert und sogar die 26:25-Führung erzielt. „Der vierte Satz war zum Greifen nah. Verdient hätte es sich die Mannschaft“, meinte der Vechelder Coach, der trotz der Niederlage nicht unzufrieden war. „Wir haben zwei Sätze lang dem großen Favoriten Ammerland Paroli geboten. Mit etwas Glück hätten wir mindestens einen Durchgang gewonnen. Auf dieser Leistung können wir aufbauen.“

Damen

SV Bad Laer – VG Ilsede 3:2 (21:25, 14:25, 25:14, 25:15, 15:12). Der Sieg war zum Greifen nah. 6:0 und 12:8 lagen die Ilsederinnen im Tie-Break in Front. „Leider haben wir es nicht geschafft, aus dem Vorsprung Kapital zu schlagen“, sagte Sprecherin Franziska Mieth.
Sie erlebte im ersten Satz eine hoch motiverte Gästemannschaft, die ohne nervlichen Druck in die Partie ging. „Beim Spitzenreiter hat man nichts zu verlieren“, beschrieb Mieth den Grund für die innere Ruhe der VG-Akteurinnen. Mit einer guten Ballannahme und gekonntem Stellungsspiel erspielten die Gäste eine 17:9-Führung, die verteidigt wurde. Großen Anteil am Satzgewinn hatte Lena Forberg, die im Angriff ihre Chancen konsequent nutzte.

Im zweiten Satz war es Linda Hammes, die mit platzierten und druckvollen Aufschlägen ihr Team mit 12:8 in Führung brachte. „Bad Laer war sichtlich beeindruckt“, berichtete Betreuer Klaus Knicker, der in den ersten zwei Sätzen eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung der Ilsederinnen sah. „Es hat einfach alles geklappt“, sagte Franziska Mieth, für die der Einbruch im dritten Satz selbst eine Überraschung war.

„Wir haben nicht mehr so präzise gespielt. Die Ungenauigkeiten nahmen zu“, berichtete Knicker. Entscheidend für den Satzverlust, war eine kurze Schwächephase, in der die Gäste von 5:5 auf 5:15 ins Hintertreffen gerieten. Auch im vierten Durchgang liefen die Ilsederinnen einem 4:11-Rückstand hinterher.

„Die Niederlage ist bitter. Die Leistung sollte aber Mut machen für kommende Aufgaben. Wir haben gezeigt, dass wir in der Regionalliga auch gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel mithalten können“, meinte Knicker.

bt

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