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"Ich will mit dem VfB unter die ersten Drei"

Fußball-Bezirksliga: Interview mit Coach Hoppenworth "Ich will mit dem VfB unter die ersten Drei"

Er hat Ailton zum Freundschaftsspiel beim VfB Peine gelotst, mittlerweile ist er selber Trainer des Peiner Traditionsvereins. Sonntag bat Hendrik Hoppenworth zum Trainingsauftakt. PAZ-Sportredakteur Christian Meyer sprach mit dem 37-Jährigen über Andrea Pirlo, die Neuzugänge des VfB und die Stadtmeisterschaft.

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Richtungsweisend: Hendrik Hoppenworth hat sein Traineramt beim VfB Peine aufgenommen.

Quelle: Christian Bierwagen

Herr Hoppenworth, Sie sind auch lizensierter Spielerberater. Welcher Fußballer hat Sie denn bei der EM so überzeugt, dass Sie ihn gerne unter Vertrag nehmen würden?

Den Italiener Andrea Pirlo würde ich sofort nehmen. Er ist ein grandioser Fußballer und hatte für jede Spielsituation immer eine Lösung parat. Im deutschen Team hat mich Sami Khedira überzeugt. Er hat in jedem Spiel große Präsenz und absoluten Siegeswillen gezeigt. Wie er den Ball gegen Griechenland reingewuchtet hat, war schon klasse.

Klasse ist ein gutes Stichwort. Wie hat Ihnen die spanische Mannschaft im Finale gefallen?

Es war die beste Turnierleistung der Spanier. Es ist schon imposant wie die Spieler es schaffen, Überzahlsituationen zu schaffen und durch die Abwehrketten der Gegner zu kommen. Die Pässe in die Schnittstellen waren eine Augenweide. Aber ich bin mir sicher: Gegen Deutschland hätten es die Spanier deutlich schwerer gehabt.

Ortswechsel: Vom Turnier aus der Ukraine und Polen auf den Platz des VfB Peine. Sonntag war Trainingsauftakt der Bezirksliga-Mannschaft. Haben Sie eine gute Riege zusammen?

Ja, davon bin überzeugt. Beim Trainingsauftakt war schon gut Zug drin. Wir haben eine junge und hungrige Mannschaft mit individuell guter Qualität.

Wer ist denn neu im Team?

Ersin Arayici kommt von Braunschweigs Amateuren zurück. Er hat schon in der Jugend für den VfB gespielt. Bei Eintracht hat er in der Oberliga Erfahrung gesammelt. Von ihm erwarte ich mir einiges, er wird uns Durchschlagskraft in der Offensive bringen. Taner Binbir wechselt von den Freien Turnern Braunschweig zu uns. Er ist Peiner, hat in der Jugend in der Bundesliga für den VfL Wolfsburg gestürmt. Auch er ist ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann. Ohnehin haben wir in der Offensive sehr viele gute Leute. Timo Sandvoß kommt ebenfalls zurück. Auch er hat einst in der B-Jugend-Niedersachsenliga für den VfB gespielt. Er ist offensiver Mittelfeldspieler. Fürs defensive Mittelfeld kommt Florian Stephan aus Lengedes A-Jugend. Er kann sogar noch ein weiteres Jahr A-Jugend spielen. Die trainiert bei uns ja sein Bruder Jonas. Zwei Perspektivspieler haben wir von der SG Solschen geholt. Marius Reiniger ist ein Defensiv-Allrounder, Jonas Rubel kann Innen- oder Außenverteidiger spielen. Vielleicht werden wir noch einen zweiten Torwart verpflichten und ein, zwei Spieler holen.

Mittelfeld-Regisseur Jonas Stephan und Tim Beuermann liebäugelten mit einem Wechsel zum Landesligisten MTV Gifhorn. Wie konnten Sie die beiden halten?

Als die Konstellation mit mir als Trainer und Kiriakos Aslanidis als Co-Trainer klar war, lief das alles perfekt für uns. Die Initiative für dieses Trainer-Duo kam ja ohnehin aus der Mannschaft heraus.

Mittwoch starten Sie in die Stadtmeisterschaft. Alles andere als ein Sieg gegen den Kreisklassisten Marathon Peine wäre sicherlich eine Blamage.

Nein, nicht wir, sondern unsere A-Jugend wird bei der Stadtmeisterschaft spielen. Vom Terminkalender her kommt uns das Turnier zu früh. Wir wollen unsere Arbeit zunächst auf den Trainingsbetrieb fokussieren. Dafür wird es einige Freundschaftsspiele gegen höherklassige Teams geben, damit wir zum Härke-Pokal-Auftakt und für die erste Runde im Bezirkspokal gewappnet sind.

Die Neuzugänge sind vielversprechend. Hand aufs Herz: Was liegt in der Liga drin?

Wir wollen oben angreifen und einen Platz unter den ersten Drei holen. Richtig stark schätze ich vor allem Süd Braunschweig und Viktoria Woltwiesche ein.

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