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„Ich will in Peine die Nummer 1 werden“

Fußball-Bezirksliga 2 „Ich will in Peine die Nummer 1 werden“

Selbstbewusst startete der TSV Hohenhameln in die Serie der Fußball-Bezirksliga 2: „Solch ein Desaster wie Blumenhagen werden wir nicht erleben“, gab Michael Jarzombek kurz vor Saisonbeginn zu Protokoll. Und der Spielertrainer des Aufsteigers hatte gut vorausgesagt, sein Team geriet zu keiner Zeit in die untere Tabellenregion.

Im Gegenteil: Der TSV schlug sich glänzend, war phasenweise sogar in der Spitzengruppe zu finden. Was in der Rückrunde vom TSV noch zu erwarten ist, erläuterte Jarzombek im Gespräch mit der PAZ.

Meine Bilanz der Hinrunde: „Zufrieden darf man nie sein – und das sind wir eigentlich auch alle nicht so richtig. Aber angesichts der Tatsache, dass wir neu in dieser Klasse sind, ist das, was wir bisher erreicht haben, in Ordnung.

Allerdings war mehr drin für uns, doch wir haben leider sechs bis neun Punkte liegen gelassen. Das lag zum einen daran, dass uns noch die Konstanz fehlt, außerdem ist Lars Mehrmann über längere Zeit ausgefallen. Und wenn er nicht dabei ist, macht sich das sofort bemerkbar, da er das Bindeglied zwischen Abwehr und Mittelfeld ist. Gefehlt hat er insbesondere in den Spielen, in denen es gegen starke Gegner ging.“

Mein Spieler der Hinrunde: „Im Prinzip muss ich die ganze Mannschaft loben. Wenn ich aber jemanden herausheben muss, dann sind es die beiden Keeper: Philip Schaare und Nils Gehrke. Obwohl die beiden noch sehr jung sind und zudem abwechselnd im Tor stehen, hatte dies keinerlei negative Auswirkungen auf ihre Leistungen. Sie haben sehr stabil gespielt, zudem ist ihre Präsenz auf dem Platz herausragend.“

Mein Pechvogel der Hinrunde: „Lars Mehrmann. Denn immer wenn er wieder fit zu sein schien, warf ihn eine neue Verletzung zurück.“

Meine größte Enttäuschung der Hinrunde: „Das war das 0:5 zu Hause gegen Germania Wolfenbüttel. Zwar war die Verletzung von Matthias Bernhardt nach 15 Minuten ein Schock für das Team, dennoch darf solch ein Debakel nicht passieren. Was die Mannschaft in diesem Spiel gezeigt hat, war absolut enttäuschend und hat mich auch maßlos geärgert.“

Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Dass wir zunächst einmal das bestätigen, was wir in der Hinrunde erreicht haben. Darüber hinaus ist es das Ziel, oben noch einmal heranzukommen – und legen wir einen guten Start hin, ist das auch machbar. Dazu müssen wir allerdings konstanter werden.

Doch ich bin zuversichtlich, dass wir dies auch sein werden, weil sich mittlerweile eine Stammformation abzeichnet und die Spieler außerdem in den vergangenen Monaten viel dazugelernt haben. Darüber hinaus wollen wir uns in der Rückrunde nicht mehr nach dem Gegner richten: Ziel ist es, das eigene Spiel durchzuziehen und Druck auszuüben – egal, gegen wen es geht. Deshalb werden wir künftig auch mit drei Spitzen agieren.“

Meine persönliche Zukunft: „Gespräche sind bereits geführt worden, aber eine Einigung haben wir noch nicht erzielt. Der Verein möchte gerne verlängern, aber ich habe mich noch nicht entschieden. Denn ich bin ja noch recht jung und möchte gerne höherklassig arbeiten – sowohl als Spieler als auch als Trainer. Deshalb warte ich noch ab, was die Verantwortlichen hier erreichen wollen und dementsprechend machen möchten. Wichtig ist für mich, dass sich im Umfeld einiges verbessert.

Passiert in dieser Richtung etwas und sind außerdem die Ziele des TSV und meine deckungsgleich, dann geht meine Tendenz deutlich zum TSV Hohenhameln. Klar ist aber: Mit Bezirksliga gebe ich mich nicht zufrieden – ich will mit dem TSV die Nummer 1 werden in Peine.“

Peter Konrad

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