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„Ich spiele auch bei unter null Grad gut“

Fußball - PAZ-Interview mit Ailton „Ich spiele auch bei unter null Grad gut“

Der „Sympathmann“ ist ein gefragter Mann: Die Teilnahme am RTL-Dschungelcamp hat Ex-Bundesliga-Torschützenkönig Ailton zahlreiche Auftritte in Fernsehshows beschert. Bei Stefan Raab stellte er sein Lied „Ailton Sensation“ vor, derzeit dreht er für die Vox-Kochsendung „Das perfekte Promi-Dinner“ und Sonntag stürmt der Brasilianer für den VfB Peine in einem Freundschaftsspiel. Sportredakteur Christian Meyer sprach mit dem 38-Jährigen vor der Partie gegen eine Peiner Kreisauswahl über Bratwurst, Lamborghinis, Woks und Peines Fußgängerzone.

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Einer seiner größten Triumphe: 2004 gewann Ailton mit Werder Bremen den DFB-Pokal mit einem 3:2-Sieg gegen Aachen.

Ailton, im Dschungel gab es häufig nur Reis und Bohnen. Sonntag spielen Sie mit dem VfB Peine in einem Testspiel. Auf welche Leckerei würden Sie sich nach der Partie freuen?
Ganz ehrlich: Auf alles außer auf Reis und Bohnen. Wenn ich sehr hungrig bin, esse ich sogar gerne mal eine deutsche Bratwurst.

Sie haben seit längerer Zeit für keine Mannschaft mehr gespielt. Wie fit ist Ailton?
Ich würde mir wünschen, ich wäre fitter. Aber derzeit liegen viele andere Sachen für mich im Showbusiness an.

Der Trainer Ihres Gegners am Sonntag hat gesagt: „Ailton beschleunigt wie ein Porsche“. Was tun Sie, damit Sie ihre Schnelligkeit nicht verlieren?
Ich würde sogar sagen, ich beschleunige wie ein Lamborghini. Nein, mal Spaß beiseite. Ich halte mich im Fitness-Studio meines Hotels fit, laufe viel. Und ich habe gelernt, nicht mehr so viel zu essen. Aber noch mehr als meine Schnelligkeit hat mich mein Abschluss ausgezeichnet. Wo andere weit neben oder übers Tor geschossen haben, da habe ich den Ball einfach reingemacht. Das zeichnet Ailton aus.

Sie haben eine geschäftliche Beziehung nach Peine. In der Stadt werden T-Shirts mit Sprüchen von Ihnen gedruckt. Welches ist ihr Lieblingsshirt?
Am besten passt zu mir sicherlich das mit meinem Gesicht als Comicfigur. Das ist sehr gelungen und zeigt zusammen mit dem Spruch „Ailton auswechseln – immer Fehler!“, dass ich ein Spaßvogel bin.

Sie haben jüngst einen Spaziergang durch Peine gemacht. Wie gefällt Ihnen die Stadt?
Mein Manager wohnt in der Nähe. Peine hat mich an meinen Geburtsort Mogeiro in Brasilien erinnert. Peine hat dieses gemütliche Flair einer Kleinstadt, es waren nicht so viele Leute unterwegs, die Fußgängerzonge hat Idylle, das mag ich.

Aber einen Eiskanal haben wir in Peine nicht. Den gibt es dafür am Königssee in Schönau. Sie starten bei der Wok-WM. Was haben Sie sich vorgenommen?
Ich habe noch nie in so einem Wok gesessen und bin eine Eisbahn runtergebraust. Aber verrückte Sachen passen zu mir genauso gut wie zu Stefan Raab. Für mich ist das vor allem ein Spaß, für Brasilien teilnehmen zu dürfen. Aber wenn ich dann dabei bin, will ich auch gewinnen – das ist typisch Ailton.

Die Fußball-WM 2014 findet in ihrem Heimatland Brasilien statt. Könnten Sie sich vorstellen, dafür als Experte im deutschen Fernsehen zu arbeiten, vielleicht mit einer lustigen Rubrik „Ailtons Welt“?
Wenn ich ein Angebot bekomme, würde ich das sehr gerne machen. Aber das ist ja nicht irgendein Ereignis, sondern die Weltmeisterschaft. Deshalb würde ich es am liebsten auch ernsthaft und professionell kommentieren und zeigen, dass ich mich sehr gut auskenne.

In der Bundesliga kennen Sie sich auch sehr gut aus. Wen halten Sie derzeit für den besten Stürmer der Liga, wer ist also quasi ihr Nachfolger?
Eindeutig: Claudio Pizarro. Und das hätte ich auch geantwortet, wenn er nicht mein Freund wäre. Mit seiner Technik und seinem Torriecher ist er für mich derzeit der beste Stürmer.

Ailton, Sie haben auch mal für Schalke 04 gestürmt. Derzeit führt Dortmund die Tabelle an, gönnen Sie dem Team die Meisterschaft?
Gönnen würde ich sie zuallererst dem FC Schalke, der Klub hängt mir am Herzen und ist endlich einmal dran mit der Deutschen Meisterschaft, und fähig dazu ist die Mannschaft. Aber die besseren Chancen haben sicherlich die Dortmunder. Die haben derzeit eine richtig gute Mannschaft.

Der Wetterbericht sagt für Peine für Sonntag sechs Grad voraus. Das ist ja nicht gerade Ailton-Wetter...
Für mich ist das kein Problem. Ich habe auch schon bei unter null Grad gespielt, und das auch gut. Wenn mir danach ist, werde ich halt Mütze und Handschuhe tragen. Aber vor allem möchte ich am Sonntag Spaß haben, es soll ein lustiges Spiel für Peine werden.

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