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Holzkrimi mit Happy-End für Peine

Kegel-Bundesliga der Frauen Holzkrimi mit Happy-End für Peine

Starke Leistungen boten die Frauen der Flotte Neun Peine am letzten Doppelspieltag in der Kegel-Bundesliga. Zunächst bezwangen die Peinerinnen die KSK Oldenburg mit 3:0, und anschließend setzten sie sich mit dem gleichen Resultat gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Ellerbek durch.

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Starke Leistung: Sandra Lohmann und Flotte Neun Peine bezwangen am letzten Doppelspieltag dieser Saison in der Kegel-Bundesliga die KSK Oldenburg und den amtierenden Deutschen Meister aus Ellerbek jeweils mit 3:0.

Quelle: Ralf Büchler

Delmenhorst. Damit ist Flotte Neun vor dem Abschlussspiel auf Schlagdistanz zu einem Medaillenrang.

Flotte Neun Peine - KSK Oldenburg/Holstein 5286:5235 (3:0/52:28). Einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg mit einer geschlossenen Teamleistung landeten die Peinerinnen gegen den Fast-Absteiger. Dieser zog sich mit couragierter Gegenwehr beachtlich aus der Affäre, musste aber die Peiner Startachse Petra Hadrys/Sandra Lohmann zunächst mit 25 Holz davonziehen lassen - die Weichen waren damit auf Sieg gestellt. In den folgenden Abschnitten spielten die Peinerinnen die Partie sicher zu Ende.

Ergebnisse: Hadrys - Keilwerth (885:879), Lohmann - Harrmann (885:866), Wichmann - Neuhäuser (875:875), Deyerling - Schubert (887:872), Falldorf - Manteufel (878:880), Ortmann - Rexin (876: 863).

Flotte Neun Peine - Ellerbeker TV 5249:5220 (3:0/45:33). Für den Gewinn einer Medaille hatte der amtierende Deutsche Meister das erste Spiel gegen Schwerin 3:0 gewonnen, aber dann kam Peine. In einer Partie auf Augenhöhe entschied Flotte Neun die ersten beiden Abschnitte knapp für sich. Eine Wende bahnte sich im Schlussdrittel an, denn nach halber Distanz lag Ellerbek mit vier Holz vorn. Anschließend entwickelte sich ein Holzkrimi mit Happy End für Flotte Neun: Holz um Holz holte das Peiner Schlussduo zurück, und am Schluss stand sogar noch ein stattlicher Vorsprung zu Buche.

Ergebnisse: Hadrys - Prievenau (876:880), Lohmann - Sommer (875:870), Dalibor - Kock (866:874), Deyerling - Nitschmann (883:870), Falldorf - Felgendreher (879:867), Ortmann - Eggers (870:859).

In Peine trumpfte Hansa Berlin als Meistermacher auf. Mit zwei 3:0-Siegen gegen Bremen und Bremerhaven wurde der Klassenerhalt gesichert und damit zugleich GW Cuxhaven vor dem Schlussspieltag am 1. April in Delmenhorst zum achten Titelgewinn seit 2002 verholfen.

Flotte Neun steht nun auf dem fünften Rang punktgleich mit Husum (18:12) hinter Bremerhaven sowie Bremen (beide 21:9). Und jetzt beginnen die Rechenkünstler: wenn beide gegen Husum und Rendsburg deutlich patzen und wenn Peine gegen Berlin über sich hinaus wächst, ist plötzlich sogar noch ein Podestrang möglich. Bundesligawart Erich Moldenhauer (Magdeburg) schätzt dagegen ein: „Rechnerisch kann Flotte Neun noch eine Medaille holen, aber das ist wohl nur Theorie!“

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