Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Holst warnt: „Nicht nachlässig werden“

1. Fußbal--Kreisklasse Holst warnt: „Nicht nachlässig werden“

Schlusslicht gegen Spitzenreiter: Der TSV Wendeburg ist am Sonntag beim SV Bosporus Peine II klar favorisiert, hat er doch noch keinen Punkt in dieser Saison der 1. Fußball-Kreisklasse abgegeben. Der Gastgeber hingegen ist in seinen fünf Spielen leer ausgegangen.

Voriger Artikel
Oliver Bruns erwartet keinen Spaziergang
Nächster Artikel
Erste Bewährungsprobe für Jahn

Spitzenreiter TSV Wendeburg (links) möchte am Sonntag beim SV Bosporus Peine II den achten Sieg im achten Spiel einfahren.

Quelle: rb

Um wichtige Punkte geht es auch in der Partie zwischen dem BSC Bülten und dem TSV Hohenhameln II - beide Teams benötigen die Zähler.

SV Bosporus Peine II - TSV Wendeburg (Sonntag, 15 Uhr).

Durchwachsen sei die Qualität der jetzigen zweiten Mannschaft, erklärt Ekrem Kocak, der Spieler der Reserve und auch 1. Vorsitzender des Vereins ist. Grund dafür ist, dass viele Spieler der Zweiten keine zwei Partien mehr am Wochenende absolvieren wollen. „Einige haben 50 Spiele pro Saison bestritten“, sagt Kocak.

Um diese Doppelbelastungen künftig zu vermeiden, wurde die dritte Mannschaft abgemeldet - und deren Spieler rückten in die Reserve auf. Entsprechend ist das Ziel jetzt auch ein anderes als noch zu Saisonbeginn. „Wir wollen den Abstieg vermeiden“, betont Kocak, dessen Team in fünf Partien aber noch keinen Zähler geholt hat. Dennoch sieht er der Partie gegen den Spitzenreiter zuversichtlich entgegen. „Ein Unentschieden ist drin.“

Ein Punkt - das wäre dem Gast zu wenig. „Wir wollen das achte Spiel in Folge gewinnen“, betont Wendeburgs Trainer Michael Holst. „Allerdings muss ich den Spielern vermitteln, dass wir die Partie auf keinen Fall zu lässig angehen dürfen. Das ist ganz wichtig, denn manchmal stellen wir uns gegen vermeintlich schwache Gegner zu blöd an“, moniert Holst, der vollste Konzentration fordert. „Ich hoffe nicht, das einige mit ihren Gedanken schon beim Spiel eine Woche später gegen den TSV Wendezelle II sind.“ Fehlen werden ihm Fabian Tronnier, Lukas Rickmann sowie Maximilian Grösch.

BSC Bülten - TSV Hohenhameln II (Sonntag, 15 Uhr).

Zwar hat der BSC nach dem Abstieg erst sieben Zähler eingefahren, „doch damit bin ich durchaus zufrieden“, erklärt Bültens Trainer Kemal Caran. „Schließlich haben uns einige Spieler im Sommer verlassen - und die können wir nicht gleichwertig ersetzen.“

Entsprechend sei die Qualität auch nicht mehr so hoch wie noch in der vergangenen Saison - und deshalb wäre Caran auch froh, „wenn wir am Ende der Saison den zehnten Platz erreichen“, sagt er. Damit das gelingt, „müssen wir gegen Hohenhameln unbedingt gewinnen, auch wenn mit Kai Werner jetzt wieder ein Leistungsträger ausgefallen ist“.

Sorgen hat auch der Gast, ist doch die Trainingsbeteiligung derzeit nicht allzu gut. „Wir haben Verletzte und einige Schichtarbeiter, so dass nicht viele da sind“, bedauert TSV-Spieler Marvin Diederichs, der aktuell das Team auch coacht. „Aber nur übergangsweise zusammen mit Vincent de Viljes. Der Vorstand schaut sich nach einer langfristigen Lösung um“, erläutert Diederichs, den die derzeitige Lage seines Teams aber nicht überrascht. „Wir wussten, dass es schwer wird. Wir müssen uns vor allem auf die für uns wichtigen Spiele gegen den Abstieg konzentrieren - und dazugehört auch die Partie gegen Bülten“, erklärt er.

Ziel am Sonntag ist es, „unbedingt zu punkten. Wir müssen kämpfen und für den Verein da sein. Gerade gegen Bülten müssen wir Stärke zeigen.“

ma

Voriger Artikel
Nächster Artikel