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Hohenhameln und wer?

Hallenfußball: Gruppe 1 des PAZ-Cups spielt heute Hohenhameln und wer?

Favorit Hohenhameln mit Tempo-Dribbler Kerrim Driesen, Kreisligist VfB Peine mit Torjäger Islam Kaya oder doch die tiefstapelnden Wendezeller? Einen spannenden Dreikampf um die zwei Endrunden-Tickets könnte es zum PAZ-Cup-Start heute in Gruppe 1 geben.

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Jan Sgubisch

Quelle: Christian Meyer

Peine. Im vergangenen Jahr waren sie das erste prominente Opfer der Vorrunde. Die Bezirksliga-Fußballer des TSV Wendezelle schieden aus, weil Kreisklassist Oberg überraschte und Turnier-Geheimfavorit Schwicheldt überzeugte. Und auch diesmal sei die Stolpergefahr groß, ahnt TSV-Coach Thomas Mainka, „weil wir in der Halle keinen überragenden Fußball spielen. Wenn ein Kreisligist vier, fünf gute Hallenspieler hat, ist das Niveau schon ähnlich. Hohenhameln ist ganz klar stärker, und der VfB Peine hatte beim Hallenturnier in Edemissen dribbeltechnisch-versierte Spieler dabei. Es wird schwer für uns“, sagt Mainka.

Zumal: Ihren prominenten Winterpausen-Neuzugang Sven Kiontke dürfen die Wendezeller nicht einsetzen. Der Torwart und mehrfache PAZ-Cup-Sieger mit dem SV Lengede und dem TSV Edemissen ist nicht spielberechtigt, weil sich Peines Vereine einst darauf einigten, dass bei der Hallen-Kreismeisterschaft nur Spieler zum Einsatz kommen können, die in der Hinrunde ein Spiel für ihren Verein absolviert haben. Die Wendezeller werden deshalb vermutlich mit A-Jugend-Keeper Niklas Benke auflaufen.

Der größte Außenseiter der Auftakt-Gruppe ist der TSV Wipshausen aus der 2. Kreisklasse Nord. Muffensausen hat Kapitän Thilo Trappe dennoch nicht: „Die Vorfreude überwiegt. Als Außenseiter können wir unbeschwert an die Sache rangehen und allen mal zeigen, wie gut wir sind. Gegen die Top-Teams ist unser Ziel, uns nicht abschießen zu lassen, aber gegen Bortfeld und Rosenthal würden wir schon gerne einen Sieg und ein Unentschieden holen“, sagt Trappe.

Im Kampf um die Endrunden-Tickets erwartet er einen Zweikampf der Bezirksligisten. „Wendezelle hat Erfahrung und Hohenhameln die besten Techniker.“

Die Bezirksligisten zu ärgern, das trauen viele dem Kreisligisten VfB Peine zu - und VfB-Coach Jan Sgubisch auch. „Hinter Hohenhameln ist alles offen“, sagt er. Er wertet es als gutes Zeichen, dass nur ein Spieler aus dem Kader für das Turnier absagte, der Rest ist heiß auf seinen Einsatz. „Ich habe mich für elf Spieler entschieden, die ich mitnehme. Leider gibt es deshalb auch Härtefälle, die nicht dabei sein können. Wir wollen weiterkommen - und wenn wir in der Offensive noch etwas zielstrebiger werden, bin ich optimistisch, dass uns das gelingt“, sagt Sgubisch.

Bis gestern fuhr Rosenthals Trainer Steffen Arnecke noch Ski auf dem Pitztaler Gletscher und im Ötztal in Österreich, doch rechtzeitig zum PAZ-Cup-Schmankerl mit seinem Team aus der 1. Kreisklasse ist er heute aus dem Urlaub zurückgekehrt. Die Falken freuen sich auf die Teilnahme und wollen genießen. „Der Spaß steht im Vordergrund. Vielleicht können wir mit der Lockerheit dann die Großen ein bisschen ärgern“, hofft Arnecke, der auch Spieler aus der Reserve aus der 3. Kreisklasse einsetzen will.

Gleich im Auftaktspiel treffen die Rosenthaler auf Gruppenfavorit Hohnenhameln, der mit seinem Turnier-Sieg in Hämelerwald perfekt in die Hallen-Saison startete. Doch TSV-Teammanager Lars Schiller warnt davor, die Gegner zu unterschätzen. „Wenn du als Top-Favorit gehandelt wirst, besteht immer Stolper-Gefahr. Unser Ziel ist die Endrunde. Offensiv läuft es auch, aber defensiv müssen wir noch kompakter und energischer sein. Ein oder zwei Sekunden Schlaf in der Halle können schon tödlich sein“, mahnt Schiller.

In seiner neuen Heimat Spanien wird TSV-Kapitän Jannik Richau per PAZ-Cup-Live-Ticker gespannt das Abschneiden seiner Jungs verfolgen. „Über Weihnachten war er zu Hause, er hat gleich gefragt, wann PAZ-Cup ist. Er war heiß auf einen Einsatz. Leider musste er wieder zurück nach Spanien, das ist schon eine Schwächung für uns“, sagt Schiller.

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