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Hohenhameln ist drittfairstes Team im Land

Fairness-Cup Hohenhameln ist drittfairstes Team im Land

Die Mannschaft des TSV Hohenhameln war in der abgelaufenen Saison nicht nur fußballerisch das beste Team in der Peiner Kreisliga, sondern das fairste im gesamten Kreisgebiet. Im Fairness-Cup belegt der Aufsteiger niedersachsenweit den dritten Platz. Gewertet wurden die Mannschaften ab Kreisliga aufwärts.

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In Zweikampfsituationen verhielten sich die Hohenhamelner (rot, hier gegen TSV Edemissen) sehr fair.

Bereits nach der Hinrunde war der TSV fairstes Team im Kreisgebiet, lag aber landesweit auf Rang 5 - ist also in der Rückrunde um zwei Ränge empor geklettert. Als Auszeichnung dafür gibt es vom Cup-Sponsor VGH einen Sportartikelgutschein über 1500 Euro.

Hätte nicht Volkan Akar im Derby beim SV Herta Equord die Rote Karte gesehen, wäre der TSV Hohenhameln sogar gemeinsam mit dem MTV Barum das fairste Team in ganz Niedersachsen. „Das war eine ärgerliche Rote Karte“, kommentiert TSV-Trainer Nick Gerull, der aber mit der landesweiten Platzierung zufrieden ist. Wenige Fouls seien auch ein Ausdruck von Disziplin. „Ich freue mich riesig über die Auszeichnung. Sie ist Anerkennung dafür, dass Fairness sich lohnt.“

Allein vier Gelbe Karten hatte sein Team im Rückspiel gegen Ölsburg kassiert. „Das war eine hitzige Partie.“ Auch im Derby gegen Equord ging es bunt zu. „In der kommenden Saison werden die Mannschaften stärker sein. Die Spiele werden enger, da dürften wir kaum einen ähnlichen Platz in der Fairnesswertung erreichen“, meint der Trainer des Bezirksliga-Aufsteigers.

In ihren 30 Kreisliga-Partien bekamen die Hohenhamelner lediglich 18 Gelbe Karten gezeigt - und einmal Rot. Fairer waren nur die Teams vom MTV Barum (18 Gelbe Karten) und dem SV Emmendorf (22 Gelbe), die in 30 Spielen ohne Gelb/Rot oder Rot auskamen. Beide Teams spielen in der Bezirksliga Lüneburg.

Peines letztjährige fairste Mannschaft, Germania Blumenhagen, ist nicht mehr in der Wertung, da sie nach dem Rückzug in der 3. Kreisklasse spielt.

Die fairsten Peiner Bezirksligisten sind SV Lengede und TSV Wendezelle. Beide haben in ihren 30 Partien 67 Gelbe, 3 Gelb/Rote und 1 Rote Karte erhalten. Damit liegen sie in der Landeswertung auf Platz 479.

Die unfairste Peiner Mannschaft war Bezirksliga-Absteiger Pfeil Broistedt: Außer 82 Gelben Karten gab es für je sechs Spieler Gelb/Rot oder Rot. Von den insgesamt 1009 bewerteten Teams belegen die Broistedter Rang 972. Unfairster Kreisligist war mit 90 Gelben, 5 Gelb/Roten und 2 Roten Karten der TSV Essinghausen, er liegt auf Platz 893.

Die härteste Spielweise in Niedersachsen legte der SV Dicle Celle an den Tag. Mit 96 Gelben Karten, 12 Gelb/Roten Karten, 3 Roten Karten und 3 Sportgerichtsurteilen belegten sie nach 28 Spielen sportlich dennoch Platz 2 in der Kreisliga Celle.

Aber auch andere Teams aus dem Celler Land gehen ordentlich zur Sache, denn in der Kreiswertung liegt der Kreis Celle wie in der Saison zuvor auf dem 43. und letzten Platz mit einem Fairness-Quotienten von 3,71. Die Peiner Fußballer belegen dort erneut den 16. Rang (2,73). Die wenigsten Probleme für die Schiedsrichter bereiten die Mannschaften in Lüchow-Dannenberg (2,25).

lr

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