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Hohenhameln erwartet Woltwiesche zum Derby

Fußball-Bezirksliga Hohenhameln erwartet Woltwiesche zum Derby

Die Luft für den einstigen Titelkandidaten TSV Hohenhameln wird in der Fußball-Bezirksliga immer dünner. Nur noch sechs Zähler Vorsprung vor einem Abstiegsplatz hat das Team, das nach der Winterpause noch ohne Punkt ist und zuletzt eine 0:8-Klatsche kassierte. Sonntag gastiert Woltwiesche an der Ohlumer Straße – und deren Formkurve zeigt in die andere Richtung: nach oben.

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In der Zange: Die Woltwiescher Sebastian Staats (blaues Trikot, links) und Timo Eckert versuchen, Hohenhamelns Volkan Akar vom Ball zu trennen. Das Hinspiel gewann der TSV noch 6:2.

Quelle: im

TSV Hohenhameln – Viktoria Woltwiesche. Über die 0:8-Pleite wollte Hohenhamelns Interimstrainer André Lau mit seinen Spielern nach dem Derby gegen Vallstedt nicht lange diskutieren. „Die Jungs sollten nach dem Duschen gleich ab nach Hause“, erzählt der Übungsleiter. Die Spieler sollten den Kopf frei bekommen, sich mit schöneren Dingen beschäftigen als mit acht Gegentoren. Seit sechs Spielen warten die Hohenhamelner vergeblich auf einen Sieg oder einen Punkt. „Mit Training kann ich da nicht mehr viel bewirken. Das ist eine reine Kopfsache“, erklärt Lau die schwachen Auftritte. Viele Einzelgespräche habe er daher gestern im Training geführt und hofft darauf, dass seine Spieler Sonntag den Schalter wieder umlegen können. „Es sind zwar noch zwölf Spiele, aber wir müssen jetzt punkten“, fordert Lau. Eine Beruhigungspille in Form von Punkten täte Spielern und Trainerstab in der derzeitigen Situation gut. „Ich nehme an, dass Woltwiesche bei so einem angeschossenen Reh wie wir es sind, etwas mitnehmen will. Wir werden kompakt defensiv stehen“, kündigt Lau an. Woltwiesches Spielertrainer Matthias Steinert weiß noch nicht recht einzuschätzen, ob sein Team vom 0:8-Debakel Hohenhamelns profitiert, oder ob die Viktoria auf einen Gegner trifft, der mit einer Jetzt-erst-recht-Mentalität ins Spiel geht. „Das werde ich leider erst nach dem Spiel wissen“, sagt Steinert. Fest steht aber schon jetzt: Die Viktoria tritt seit der Winterpause beflügelt auf. Von fünf Spielen gewannen die Woltwiescher vier und kletterten von den Abstiegsplätzen. „Wir kriegen Luft. Deshalb werden wir auch mit Selbstvertrauen nach Hohenhameln fahren. Verlieren wollen wir schon mal nicht“, betont Steinert.

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