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Hilfe aus der Luft „gerechtfertigt“

Kreispokal-Halbfinale Hilfe aus der Luft „gerechtfertigt“

Kreisende Rotorblätter statt „Tatüta“: Überrascht waren Zuschauer und Fußballer des Kreispokal-Halbfinals als in der Halbzeitpause Rettungshubschrauber „Christoph 30“ im Broistedter Sportpark landete.

Erwartet hatten alle einen Krankenwagen, doch die Hilfe kam aus der Luft.

Der Wedtlenstedter Verteidiger Hendrik Lampe hatte sich in einem Zweikampf kurz vor der Halbzeit schwer verletzt. „Ich bin aufs Spielfeld gerannt und wollte mit einem Eiskissen kühlen. Hendrik hatte eine Delle am Schienbein, ich durfte ihn nicht anfassen, er hat geschrien“, erläutert Wedtlenstedts Betreuer Horst Blanke.

Mit dem Handy eines Zuschauers rief er den Notruf. Nur wenige Minuten später landete „Christoph 30“ auf der Anlage der Broistedter Bogenschützen, der Windzug drückte die Zielscheiben um.

„Es handelte sich um einen Einsatz, bei dem ein Notarzt gerechtfertigt war. Es bestand Verdacht auf Schienbeinbruch. Das ist eine äußerst schmerzhafte Sache, bei der vielleicht sogar eine Narkose notwendig ist“, erläutert Ulf-Christian Kerl, Lagedienstführer der Integrierten Rettungsleitstelle Braunschweig/Peine.

Dass Rettungshubschrauber nur eingesetzt werden, wenn Lebensgefahr bestehe, sei eine Legende, betont Kerl. Da der Notarzt aus Salzgitter bei einem anderen Einsatz unterwegs war, kam der Rettungshubschrauber aus Wolfenbüttel zum Einsatz.

MTV-Betreuer Horst Blanke freute sich über die schnelle Hilfe. „Hendrik hat sofort eine Infusion bekommen“, erzählt er. Die Untersuchungen bestätigten den Verdacht auf Schienbeinbruch. Morgen soll der Verteidiger vermutlich im Krankenhaus Wolfenbüttel operiert werden.

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