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Hentschel ist drückend überlegen

Kraftdreikampf Hentschel ist drückend überlegen

So viel Kraft hatte kein anderer: Mit Rekordhöhe hat André Hentschel von VT Union Groß Ilsede die Deutsche Meisterschaft im Kraftdreikampf gewonnen. In Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt stemmte er 895 Kilo empor und stellte eine persönliche Bestleistung auf.

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In der Kniebeuge bewältigte André Hentschel 330 Kilo. In allen drei Disziplinen des Kraftdreikampfes waren es 895 Kilo – und damit der Titel als deutscher Meister.

Quelle: rb

„Das war ein Top-Wettkampf“, lobte Betreuer Francesco Virzi die Leistung seines Athleten in der Gewichtsklasse bis 90 Kilo. Hentschel startete gleich mit einer Bestleistung in den Wettbewerb. Aus der Kniebeuge katapultierte er 330 Kilo in die Höhe. Auf der Bank drückte der 25-Jährige 225 Kilo und blieb damit leicht unter seinen Möglichkeiten. Im Kreuzheben zog er 280 Kilo. „Damit war er eindeutig Erster. Der Zweitplatzierte hatte 120 Kilo Rückstand“, unterstrich Virzi die Überlegenheit seines Klubkollegen.

Einen überlegenen Sieg hatte die Konkurrenz auch von dem Groß Ilseder Athleten Alex Hoffmann in der Klasse bis 110 Kilo befürchtet. Doch es kam anders: „Im Training lief es für Alex optimal, im Wettkampf dann umso bescheidener“, sagte Virzi. Verantwortlich machte er dafür das Gewicht seines Athleten, der im Vorfeld des Wettkampfs zu viel abgenommen hatte. Statt der erlaubten 110 brachte Hoffmann nur 108 auf die Waage. „Das macht eine Menge aus“, betont Virzi. Den Sieg vergab Hoffmann, ansonsten ein Weltklasse-Beuger, bereits in der Start-Disziplin Kniebeuge. Mit 325 Kilo schaffte er im Training noch drei Wiederholungen, im Wettkampf scheiterte er nach gültigen 330 Kilo gleich zweimal an 350 Kilo. „Damit war für Alex eine Welt zusammengebrochen und der Wettkampf gelaufen“, beschreibt Virzi die Gemütslage seines Kumpels.

Auf der Bank drückte Hoffmann noch 200 Kilo. Nach bewältigten 290 Kilo im Kreuzheben setzte der Groß Ilseder noch einmal alles auf eine Karte und versuchte sich an 302 Kilo, die zum Sieg gereicht hätten. Aber die lagen einfach nicht mehr drin, Hoffmann beendete den Wettkampf mit 820 Kilo gesamt auf Platz vier.

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