Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Henning Zanssen holt Gold und Bronze

Badminton, Norddeutsche Meisterschaften O35 – O75 Henning Zanssen holt Gold und Bronze

Glänzende Bilanz: Die SG Vechelde/Lengede trumpfte bei der Norddeutschen Badminton-Meisterschaft O35 bis O75 in Güstrow auf und holte gleich viermal Gold sowie dreimal Bronze. Henning Zanssen gewann Gold im Doppel und Bronze im Mixed.

Voriger Artikel
Ben Luis Adam schießt den VfB auf Rang vier
Nächster Artikel
Florian Busse stellt Veranstaltungsrekord auf

Henning Zanssen sicherte sich bei der Norddeutschen Meisterschaft Gold im Doppel und Bronze im Mixed.

Quelle: Ralf Büchler

Güstrow. Glänzende Bilanz: Die SG Vechelde/Lengede trumpfte bei der Norddeutschen Badminton-Meisterschaft O35 bis O75 in Güstrow auf und holte gleich viermal Gold sowie dreimal Bronze.

O35-Wettbewerb

Gleich zwei Medaillen sicherte sich Henning Zanssen (SG). Im Doppel zog er mit Partner Robin Niesner (BV Gifhorn) ohne Satzverlust ins Finale ein. Und auch dort gewannen sie gegen die Hamburger Bartels/Grunwald in zwei Sätzen (21:9, 21:16). „Letztlich war es ein Turnierverlauf ohne Schwierigkeiten“, resümierte Zanssen. Zudem holte er im Mixed noch Bronze an der Seite von Tiina Kähler (Wittorf). Nach dem problemlosen Einstieg in den Wettbewerb unterlag das Duo im Halbfinale den späteren Berliner Turniersiegern Witte/Schmidt knapp in drei Sätzen (24:22, 11:21, 15:21).

Rang drei gab es auch für die Vechelder Stefan Komljenovic und Björn Wirthsmann. Die ersten zwei Runden gewannen sie souverän, doch im Halbfinale kam gegen die Hamburger Bartels/Grunwald das Aus. „Es lief nicht optimal“, gestand Wirthsmann. Nach dem verpatztem Auftakt (15:21) sicherten sich die Vechelder Satz zwei mit 21:19. Im dritten Durchgang konnten die SGler den Hamburgern dann aber nicht mehr standhalten (11:21).

O50-Wettbewerb

In dieser Altersklasse war das Losglück nicht auf Seiten der Vechelder. Denn Iris Müller (SG) traf mit ihrer Berliner Partnerin Corinna Heilbronner bereits zum Auftakt auf die an 2 gesetzten Kistenbrügger/Wincierz (SV Bergstedt/VfL Maschen). Nach starkem ersten Durchgang, der mit 21:23 verloren wurde, hatten Müller/Heilbronner den Favoritinnen jedoch nichts mehr entgegenzusetzen (10:21).

Nicht viel besser lief es für Müller mit Volker Daube (ebenfalls SG) im Mixed, denn hier trafen sie im ersten Spiel auf die späteren Sieger (Mielke/Richter) und unterlagen mit 9:21 und 12:21.

Im Herren-Doppel hatte Daube mit Andreas Jende (Harkenbleck) mehr Glück. In Runde eins bezwangen sie Mielke/Richter (Ribnitzer SV) dank einer konzentrierten Leistung schnell mit 21:9 und 21:12. Und auch anschließend setzten sie sich gegen Küspert/Meihöfer (Bremen/Berlin) nach drei Sätzen durch (21:17, 13:21, 21:18). Im darauffolgenden Viertelfinale mussten sich Daube/Jende jedoch den späteren Gewinnern (Eger/Meitz) mit 18:21 und 20:22 geschlagen geben.

O65-Wettbewerb

Im Einzel musste sich Vecheldes Bernd Dziadzka gleich nach dem ersten Spiel verabschieden, unterlag er doch nach harten Kampf dem an 2 gesetzten Eutiner Hans-Jürgen Jähnke im Entscheidungssatz mit 16:21.

Im Doppel hingegen lief es für Dziadzka und seinen Partner Erik Jelby (Salzgitter) besser. Zwar mussten sie gegen Nordhoff/Rotte (Berlin/Brandenburg) den ersten Satz abgeben (19:21), aber danach steigerte sich das Duo und entschied die Durchgänge zwei und drei für sich. Die Belohnung war der Einzug ins Halbfinale – und dort verwiesen Dziadzka/Jelby die favorisierte Paarung Biehler/Jähnke (Schleswig-Holstein) mit 21:19 und 21:18 auf Platz drei. Im Finale ließen Dziadzka/Jelby dann Brakhage/Stelck (Schleswig-Holstein) keine Chance (21:13, 21:3).

O70-Wettbewerb

Der Auftakt im Einzel hatte es für den Vechelder Dietmar Unser in sich. Denn mit Klaus Giercke (Oststeinbeker SV) traf er gleich auf den schwersten Gegner, doch er gewann (22:20, 20:22, 21:11). Im anschließenden Halbfinale spielte Unser stark auf und ließ dem Spandauer William Durie mit 21:15 und 21:10 keine Chance. „Durie kam mit meiner Spielweise nicht zurecht“, sagte Unser. Im Finale wartete sein Doppelpartner Helmut Wiegand (VSG Kugelberg). Wiegands Spiel war allerdings von Nervosität geprägt, so dass er sich Unser in zwei Sätzen (21:12, 21:12) geschlagen geben musste. Die damit gewonnene Goldmedaille bedeutete zugleich die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

Am Folgetag hatten Unser/Wiegand im Doppel wenig Probleme, das Finale zu erreichen. Dem ungefährdeten Viertelfinalsieg über Auer/Klinger (BSC Rehberge, 21:9, 21:8) folgte der problemlose Halbfinalsieg (21:15, 21:9) über Sieghard Kopp//Dieter Lehmann (BC Schöneich/BC Spandau). Im Endspiel gegen Heinz Fraulob/Jürgen Kirk (Berlin-Brandenburg) indes hatten Unser/Wiegand im ersten Satz mit 17:21 das Nachsehen. „Anfangs hatten wir ein paar Probleme, aber in den Sätzen zwei und drei klappte unsere Verständigung besser“, begründete Unser den Umschwung im Match (21:15, 21:14). Mit dem Sieg lösten die beiden auch das DM-Ticket.

Seinen Erfolg komplettierte Unser im Mixed O65, in dem er mit Karin Sennewald (BSV Magdeburg) antrat. Auch dort erreichte er mit einem dritten Platz die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft, dabei mussten sich Unser/Sennewald nur den Siegern Jelby/Frahm (Salzgitter/Wolfenbüttel) geschlagen geben.

Von Peter Konrad

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.