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Heißer Tanz: Berkum und Vechelde unter Druck

Tischtennis-Landesliga Heißer Tanz: Berkum und Vechelde unter Druck

Wenn Tischtennis-Landesligist TTC Berkum Sonnabend den Lokalrivalen Vechelde erwartet, steht für beide Teams viel auf dem Spiel. Wer verliert, bleibt im Keller stecken. Der Gastgeber rechnet mit reichlich Zuschauern und stellt sicherheitshalber ein paar Sitzgelegenheiten mehr auf.

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Heiß aufs Derby: Berkums Kapitän Sascha Henke (vorne) und Doppelpartner Jens Obst.

Quelle: rb

TTC Berkum - Arminia Vechelde (Sonnabend, 17 Uhr). Jetzt muss der Lokalrivale in der Berkumer „Disko“ antanzen: So hatte Kapitän Thorsten Jung vom Titelanwärter TTC Gifhorn die Berkumer Halle nach dem packenden Gastspiel seines Teams getauft und damit auf den dunklen Hallenboden und die zugezogenen Vorhänge angespielt. „Klar, das ist Gewöhnungssache und deshalb sicherlich ein kleiner Heimvorteil für uns“, sagt TTC-Kapitän Sascha Henke. Doch den kann sein Team gut gebrauchen, schließlich kämpft es als Aufsteiger um den Klassenerhalt. Und weil die Arminia aufgrund ihrer Personalsorgen auch in der unteren Tabellenhälfte dümpelt, sagt Henke: „Viel hängt davon ab, mit welchen Spielern Vechelde aufläuft. Ist der Kader vollzählig, ist es eine super Truppe, ist er es nicht, ist das ein Spiel, in dem wir auf Sieg spielen sollten, aber zumindest einen Punkt holen wollen.“

Optimistisch stimmen Berkums Kapitän die zuletzt gezeigten Leistungen beim ersten Saisonsieg gegen die Tischtennis-Freunde Wolfsburg (9:7) und beim tollen Kampf gegen Spitzenreiter Gifhorn (5:9). „Da haben alle sechs gute Leistungen gezeigt.“

Und komplett ist der TTC auch. Für Jan Fichtner wird es eine besondere Partie, denn Berkums Nummer vier ist Mitglied in beiden Vereinen, kickt er doch auch für Fußball-Bezirksligist Arminia Vechelde.

Zuletzt duellierten sich beide Tischtennis-Teams vor drei Jahren in der Bezirksliga. Das Rückspiel dominierte der spätere Meister Vechelde zwar klar mit 9:1, doch beim 5:9 im Hinspiel ärgerten die Berkumer den Favoriten etwas. An die dunkle Halle kann sich Vecheldes Spieler Josef Rempe noch erinnern. „Es ist sehr unangenehm, dort zu spielen und sicher ein Heimvorteil“, sagt er.

Dennoch: „Da wir die Klasse halten wollen, ist ein Sieg Pflicht. Wenn wir nicht gewinnen, wird es nämlich ganz schwer, aus dem Abstiegskampf rauszukommen“, betont Arminias etatmäßige Nummer drei. Ein Spaziergang werde das jedoch nicht. Der Aufsteiger habe sich schließlich bisher gut verkauft. „Das Team ist absolut konkurrenzfähig“, lobt Rempe.

Erst drei Punkte hat er mit der Arminia bisher ergattert. Hauptproblem: das Verletzungspech. Immerhin könne Christian Havekost nach seiner Schulter-OP im Derby sein Comeback geben. „Christian ist zurück im Training und wird von Tag zu Tag besser“, stellte Teamkollege Rempe fest. Noch nicht spielen können werde dagegen Peter Bock (Knie-Probleme), dafür soll Carsten Gruhn aus der Reserve aushelfen. „Er hat zuletzt sehr, sehr gut gespielt“, lobt Rempe.

Gespannt sind die Berkumer jedoch darauf, ob Gruhn sowohl im Doppel als auch im Einzel zum Einsatz kommt. Denn: Laut Statuten darf ein Spieler nur viermal in Folge fehlen, beim fünften Mal verliert er seine Spielberechtigung und Spieler aus der Reserve müssen aufrücken. Die Vechelder haben diesen Fall nun mit Peter Bock. Es könnte also sein, dass sie ihn taktisch im Einzel oder Doppel aufstellen werden und so Punkte kampflos abgeben.

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