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„Hase+Igel“-Spiel mit Fußball-Profi Cigerci

Trainingseinheit mit Hertha-BSC-Mittelfeldstar „Hase+Igel“-Spiel mit Fußball-Profi Cigerci

Sonst rennen ihm im Training die Teamkollegen von Fußball-Bundesligist Hertha BSC Berlin hinterher. Diesmal versuchten 20 Peiner F-Jugend-Kicker beim „Hase&Igel“-Aufwärmspiel den berühmten Gast zu fangen - und Tolga Cigerci hatte bei seiner Flucht vor der kleinen Nachwuchs-Fußballer-Meute großen Spaß.

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Einmal abklatschen bitte: Im Abschluss-Spiel auf dem Peiner HWK-Platz durfte jede Jugendmannschaft eine Halbzeit lang mit Hertha-BSC-Profi Tolga Cigerci spielen.

Quelle: im

Der in Peine aufgewachsene Fußball-Profi absolvierte jetzt eine Trainingseinheit mit den Glückspilzen, die jüngst beim Stadtwerke-Peine-Integrationscup den Hauptpreis bei der Tombola gewonnen hatten, und den F-Junioren des SV Bosporus.

So locker und spaßig wie das Training war auch der Hauptdarsteller. „Es gibt ja so einige Vorurteile über Fußball-Profis. Aber Tolga hat alle positiv überrascht“, schwärmte Organisator Ekrem Kocak vom SV Bosporus vom warmherzigen Auftritt des Hertha-Mittelfeld-Spielers, der nicht nur Talent am Ball habe, sondern auch im Umgang mit Kindern. Der 22-Jährige wollte ursprünglich für eine Stunde auf dem HWK-Platz vorbeischauen. Am Ende sind es fast zwei geworden.

In dieser Zeit ist auch Piet-Linus Küster vom TSV Essinghausen großer Cigerci-Fan geworden. „Tolga hatte so coole Fußball-Schuhe. Das Kettenfangen beim Aufwärmen hat Spaß gemacht. Aber am schönsten war es, als ich im Abschluss-Spiel ein Tor geschossen habe und Tolga mich zum Torjubel hochgeschmissen hat“, schwärmte der Sechsjährige.

Bevor die Kinder Pässe mit dem Profi übten oder im Abschluss-Spielchen versuchten, ihn vom Ball zu trennen, durften sie ihm in einer Interview-Runde Fragen stellen. Ob er ein schweres Leben als Fußball-Profi habe, wollte ein Knirps wissen. Naja, antwortete Cigerci, es sei mitunter recht angenehm, aber, schränkte er ein, er müsse sich auch ständig fit halten und dürfe nicht alles essen, weil er immer auf sein Gewicht achten müsse. Wie er es geschafft habe, Profi zu werden, wollte ein anderer Nachwuchskicker wissen. „Viel Wille, immer alles geben im Training - und ein Quäntchen Glück gehört auch dazu“, sagte Cigerci.

Zwar hatte der Hertha-Kicker, der inzwischen auch in Berlin lebt, extra Autogrammkarten mitgebracht, doch die Kinder hatten auch ganz spezielle Wünsche für eine Signatur. Cigerci musste für fast alle auch auf dem Fußball-Schuh unterschreiben. Dass die Kinder die Einheit nicht so schnell vergessen werden, dafür haben Ekrem Kocak und die Helfer vom SV Bosporus auch dank eines speziellen Andenkens gesorgt: Sie fotografierten jeden Teilnehmer zusammen mit Tolga Cigerci. „Das Foto schicken wir allen Kindern dann nach Hause“, erläuterte der Bosporus-Vorsitzende.

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