Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Halle tobt bei Peines Aufholjagd

Kegel-Bundesliga Halle tobt bei Peines Aufholjagd

Zwei dicke Brocken haben die Bundesliga-Keglerinnen der Peiner Flotten Neun mit einem 6:0 aus dem Weg geräumt. Auf den nicht leicht zu spielenden Bohlen im Braunschweiger Kegelzentrum war Schwerstarbeit bis zu den letzten Kugeln nötig. Ebenso gut hätten die Spiele auch 0:6 ausgehen können.

Voriger Artikel
„Ich bin nicht die, die die Trikots wäscht“
Nächster Artikel
Stark geblockt: Vechelde gewinnt Krimi

Sternstunde der Kegelkunst: Sandra Lohmann warf 915 Holz bei ihrer Aufholjagd gegen Bremen.

Quelle: rb

Flotte Neun Peine – Carat Bremen 5320:5289 (3:0/40:38). Ein verrücktes Spiel lieferten sich beide Teams in ihrem 12. Aufeinandertreffen. Carat schob sich im ersten Abschnitt mit 20 Holz in Führung, und stattliche 29 waren es vor dem letzten Drittel. „Nach Adam Riese war’s das für uns“, meinte Bremens Susi Spalteholz, zumal mit Ute Wachtendorf und Karin Thoden zwei aktuelle Nationalspielerinnen die Partie nur noch nach Hause zu schaukeln hatten. Aber die Peinerinnen Kerstin Falldorf und Sandra Lohmann erwischten zwei Sternstunden der Kegelkunst. Sie pulverisierten den Rückstand, lagen bereits bei Halbzeit gleichauf und zogen dann zwingend auf und davon. Die Halle staunte und tobte, und Carat konnte gar nicht fassen, was es gerade erlebt hatte.

Ergebnisse: Kerstin Ortmann-Hardt (866:881), Karin Deyerling (888:893), Susanne Wichmann (878:886), Marina Lorenz (870:871), Kerstin Falldorf (903:881), Sandra Lohmann (915:877).

Flotte Neun Peine – LTS/KCN Bremerhaven 5362:5330 (3:0/40:39). Nicht minder schwer sollte es gegen den amtierenden Deutschen Meister kommen. Beflügelt vom Bremen-Sieg spielten sich die Peinerinnen mit 25 Holz in Führung. Aber im mittleren Abschnitt konnte Nationalspielerin Claudia Lippka den Rückstand auf 12 Holz verringern und damit die Partie wieder offen halten. Es folgte ein Krimi der Extraklasse.

Kerstin Falldorf musste für ein 3:0 910 Holz spielen, und mit der letzten Kugel waren es 910 Holz. Sandra Lohmann musste 908 Holz spielen, und auch sie schaffte dieses Ergebnis mit dem letzten Wurf. Etwas traurig meinte Inge Wohlgemuth: „So hart ist Kegeln. Aber Glückwunsch an Peine.“

Ergebnisse: Kerstin Ortmann-Hardt (887:889), Karin Deyerling (902:875), Marina Lorenz (875:908), Susanne Wichmann (880:860), Kerstin Falldorf (910:910), Sandra Lohmann (908:888).

„Das war das Wunder von Braunschweig mit zwei verdammt harten Arbeitssiegen gegen zwei super faire Gegner“, stellte Peines Gabi Beckmann erleichtert fest. Die Peinerinnen rangieren damit verlustpunktfrei und punktgleich auf Rang drei hinter Fortuna Rendsburg und Nin Pin I (Ahoi) Hamburg, dem siebenmaligen Deutschen Meister. In fünf Wochen trifft Flotte Neun im Hamburg auf Fortuna Kiel und den Angstgegner GW Cuxhaven.

hst

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.