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Halbfinale: Teutonia hofft auf Sahnetag

Fußball-Kreispokal Halbfinale: Teutonia hofft auf Sahnetag

Vier Fußball-Teams, ein Traum: Das Endspiel im Volksbank-Peine-Kreispokal erreichen. „Denn solch ein Finale ist eine Riesensache“, erklären Lafferdes Trainer Ulrich Kropp und Eixes Coach Nils Könnecker, der mit seiner Elf bei dem zwei Klassen tiefer spielenden Pokalschreck TSV Wipshausen antreten muss.

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Sie wissen, wie es sich anfühlt, Kreispokal-Sieger zu sein: 2014 überrannten die Groß Lafferder im Finale den VfL Woltorf mit 5:0. Nun steht die Teutonia erneut im Halbfinale. Heutiger Gegner ist Vorjahresfinalist Pfeil Broistedt.

Quelle: Ralf Büchler

In der anderen Partie erwarten die derzeit enorm stark spielenden Groß Lafferder den Kreisliga-Spitzenreiter aus Broistedt.

Wer weiterkommt, ist in den Geldrängen. Denn der Pokalsieger erhält 1000 Euro, der Zweite noch 500 Euro.

TSV Wipshausen - TSV Eixe (heute, 19 Uhr). „Ganz klar, alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung“, gesteht Eixes Trainer Nils Könnecker. Doch das habe nichts mit dem Gegner zu tun. „Denn wenn man im Halbfinale steht, will man auch den letzten Schritt tun und ins Endspiel einziehen“, erläutert Könnecker, der großen Respekt vor dem heutigen Kontrahenten hat. Zwar spielt selbiger zwei Klassen tiefer als sein Team, „aber die Wipshausener stehen im Halbfinale - und das wird seine Gründe haben. Wenn sie nur zwei linke Füße hätten, wären sie nicht so weit gekommen“, mahnt er.

Entsprechend fordert er auch die richtige Einstellung. „Zu glauben, dass das Spiel ein Spaziergang wird, ist ein Irrtum“, betont Könnecker, der Parallelen zu der Pokalpartie von vor zwei Wochen sieht, als die Eixer gegen Wipshausens Staffelrivalen Adenstedt mit 3:1 gewannen. „Das war ein sehr emotionales Spiel - und das erwarte ich auch in Wipshausen. Die Kulisse wird groß sein, der Platz wird brennen“, prognostiziert er. Deshalb sei es wichtig, „über 90 Minuten kühlen Kopf zu bewahren und die Chancen frühstmöglich zu nutzen. Denn je länger das Spiel offen ist, umso motivierter wird Wipshausen sein“, sagt Könnecker.

Genau mit dieser Taktik werden die Gastgeber auch in die Partie gehen. „Wir wollen so lange wie möglich hinten die Null halten und dann versuchen, über einen Konter erfolgreich zu sein“, erklärt Wipshausens Coach Thore Möhrig, dessen Team zuletzt in Adenstedt unterlag und damit die Chance auf den Aufstieg verspielte. „Da waren alle schon ziemlich enttäuscht“, sagt Möhrig.

Dieser Rückschlag sei jedoch bis Donnerstag verarbeitet, versichert er. „Der Fokus liegt nun eindeutig darauf, ins Finale zu kommen.“ Die Gäste seien zwar klar favorisiert, „aber weil dieses Spiel ein absolutes Highlight ist, sind die Jungs hoch motiviert - wir werden den Eixern auf jeden Fall einen richtigen Fight liefern“, verspricht Möhrig.

Teutonia Groß Lafferde - FC Pfeil Broistedt (heute, 19 Uhr). Obgleich der Gastgeber in der Rückserie groß auftrumpfte und der FC zuletzt in Edemissen den ersten Meisterschaft-Matchball vergab (1:2), ist für Lafferdes Coach die Konstellation eindeutig. „Broistedt ist klarer Favorit“, sagt Ulrich Kropp und verweist darauf, dass die Teutonen beide Punktspiele gegen den Kreisliga-Spitzenreiter verloren haben. „Und in beiden Partien waren wir relativ chancenlos.“ Dennoch ist es sein Ziel, ins Endspiel einzuziehen. „Wenn man das Halbfinale erreicht hat, will man es auch gewinnen.“ Damit das gelingt, „müssen wir allerdings einen Sahnetag und die Broistedter einen etwas schwächeren Tag erwischen“, sagt Kropp. Denn der FC spiele kompakt und verschiebe sehr gut, lobt er. „Außerdem ist er immer in der Lage, ein Tor zu schießen.“ Gleichwohl geht Kropp davon aus, „dass es eine enge Kiste wird“.

Ähnlich sieht das sein Gegenüber. „Denn Lafferde ist sehr stark“, lobt FC-Coach Matthias Steinert, der zudem nichts von einer Favoritenrolle wissen möchte. Vielmehr geht er davon aus, „dass es ein Spiel auf Augenhöhe und eine spannende Geschichte wird“.

Auch deshalb, „weil der kleinere Platz den Lafferdern entgegenkommt“, sagt Steinert, der der Niederlage am Sonntag in Edemissen durchaus etwas Positives abgewann. „Für den Kopf war es gut, dass wir mal wieder verloren haben, damit wieder Normalität bei uns einzieht.“ Alle seien nun gefordert, „wieder ein bisschen zuzulegen“, mahnt er. Schließlich ist es das Ziel, „das Double zu holen“, sagt Steinert.

pet

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