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„Härke-Pokal-Quali zu verpassen, wäre bitter“

Bezirksliga-Fußball „Härke-Pokal-Quali zu verpassen, wäre bitter“

Vom Kurs abgekommen sind die Bezirksliga-Fußballer des SV Viktoria Woltwiesche. Statt sich wie anvisiert in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen, rutschte das Team auf den zehnten Platz ab. „Die Integration der jungen Spieler hat doch länger gedauert, als ich erwartet hatte“, begründet Woltwiesches Spielertrainer Matthias Steinert den zweistelligen Rang.

Dem ersten Anstoß nach der Winterpause blickt er aber optimistisch entgegen: „Unsere Rückrunden waren meist stärker – und von Platz vier trennen uns nur vier Punkte.“ Wie sein Team die Klettertour angehen soll, erläutert der Spielertrainer unter anderem im Gespräch mit der PAZ.

Meine Bilanz der Hinrunde: „25 Zähler – Die Punktausbeute ist nicht so schlecht. Jedoch haben wir spielerisch enttäuscht – mal abgesehen vom 3:0 gegen die TSG Bad Harzburg. Doch der Gegner war damals auch kein echter Prüfstein. In der Defensive haben wir zu viele Tore zugelassen, und einige mögliche Siege haben wir leichtfertig verschenkt.“

Mein Spieler der Hinrunde: „Großartig überzeugt hat mich niemand. Von den Toren her ist sicherlich Holger Kraune zu nennen, der die Peiner Torjäger-Liste auf Bezirksebene anführt. Aber alle sind unter ihren Möglichkeiten geblieben. Über die Trainingsbeteiligung kann ich mich nicht beschweren, aber der Einsatz stimmt nicht, die Bereitschaft, an die Grenzen zu gehen, ist nicht da.“

Mein Pechvogel der Hinrunde: „Das ist Christian Kraune. Zum Anfang der Serie war er nach einer Operation wieder fit, doch dann hat sich ein Knorpelstück im Knie gelöst und er musste wieder operiert werden. Christian musste sich erneut herankämpfen und ist für die Rückrunde hoffentlich fit. Ähnlich erging es Torwart Marko Reicht, der mit muskulären Problemen und Schulterschmerzen zu kämpfen hatte.“

Meine größte Enttäuschung der Hinrunde: „Das Spiel gegen Lengede. Wir haben in der ersten Hälfte gut gespielt und hätten 3:1 führen müssen. In der zweiten Hälfte hat die Mannschaft dann komplett versagt und 0:6 verloren. Wir wären nach dem Derby gerne mit offenem Autofenster durch den Heimatort gefahren, doch dann mussten wir eine Decke vorhängen, damit einen keiner sieht.“

Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Wir wollen so viele Punkte sammeln wie möglich. Einen konkreten Platz als Ziel will ich nicht nennen. Aber seitdem ich Woltwiesche trainiere, haben wir immer den Härke-Pokal erreicht. Das wäre für mich schon bitter, falls das diesmal nicht klappen sollte. Von der Mannschaft erhoffe ich mir mehr Disziplin und ein besseres Defensivverhalten. Und das Spielerische darf nicht mehr zu kurz kommen, dann steigt auch automatisch der Spaßfaktor.“

Meine persönliche Zukunft: „Die ist noch unklar, deshalb möchte ich dazu auch weiter nichts sagen. Vielleicht werde ich in der Rückrunde auch wieder als Spieler aktiv sein, körperlich fühle ich mich zumindest fit dafür. Ansonsten könnte auch Co-Trainer Daniel Schierding als Spieler wieder Ordnung in die Abwehr bringen. Bei ihm müssen wir allerdings sehen, ob sein Körper mitspielt.“

Christian Meyer

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