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HSV übernimmt die Tabellenführung

Handball: Landesligen der weiblichen Jugend HSV übernimmt die Tabellenführung

Die Bilanz bleibt makellos: Die A-Juniorinnen der HSV Vechelde-Woltorf besiegten den Northeimer HC mit 23:11 und feierten damit den dritten Sieg im dritten Spiel. Zugleich übernahm der HSV damit die Tabellenführung in der Handball-Landesliga. Ebenfalls siegreich waren die B-Juniorinnen der HSG Nord, sie fügten dem Spitzenreiter JSG Wittingen die erste Niederlage bei.

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Davina Günther (am Ball) und der HSV Vechelde/Woltorf besiegten den Northeimer SC mit 23:21 und kletterten damit auf Platz eins in der A-Juniorinnen-Landesliga.

Quelle: im

Weiblich A, Landesliga

HSV Vechelde-Woltorf - Northeimer HC 23:21 (11:10). Der HSV tat sich zunächst schwer, „zu Beginn dominierten die Northeimerinnen“, sagte HSV-Trainer Torsten Deda, dessen Team mit 2:5 in Rückstand geriet. Erfreulich sei jedoch gewesen, „dass wir uns davon nicht aus der Ruhe haben bringen lassen“, erklärte Deda. Im Gegenteil: Der HSV wurde zunehmend stärker und ging kurz vor der Pause erstmalig in Führung (27., 10:9).

Nach dem Seitenwechsel sei die Begegnung dann ausgeglichen verlaufen, „wobei sich auf beiden Seiten starke Aktionen und einfache technische Fehler abwechselten“, erläuterte Deda. Entsprechend blieb die Partie bis in die Schlussphase hinein offen. Entscheidend war, „dass wir in den letzten Minuten etwas mehr Tordrang und Durchsetzungswillen hatten“.

Fazit: „Unsere Defizite waren klar zu sehen. Mit der Abwehrarbeit können wir nicht zufrieden sein. Aber die Spielerinnen haben auch gezeigt, über welche individuellen Möglichkeiten sie verfügen.“

HSV: Fiedler (9/2), Naumann (8/1), Grobe (2), Bock (1), Letzel (2), Scholz (1).

Weiblich B, Landesliga

HG Rosdorf-Grone - MTV Groß Lafferde 25:21 (11:11). „Nach der unterirdischen Leistung gegen Vechelde-Woltorf hatten wir uns vorgenommen, uns diesmal nicht von der körperlichen Überlegenheit unseres Gegners beeindrucken zu lassen“, erklärte MTV-Pressewart Gunnar Meinhardt.

Und das Vorhaben gelang, der MTV ging schnell mit 2:0 in Führung und gestaltete anschließend die Partie offen. Auch deshalb, „weil Torfrau Yvonne Havekost phasenweise kaum zu bezwingen war“, lobte Meinhardt, dessen Team auch nach dem Seitenwechsel ebenbürtig war.

Als der MTV jedoch beim Stand von 18:17 eine Zeitstrafe kassierte, „hat uns dies aus dem Rhythmus gebracht. Rosdorf nutzte das und setzte sich auf 22:18 ab“, sagte Meinhardt. Damit war die Partie entschieden. Dennoch war er zufrieden. „Die Mädels haben stark gespielt und sich von den ein bis zwei Jahre älteren Gegnerinnen nicht beeindrucken lassen“, lobte Meinhardt.

MTV: Brinsa (5), Werner (5/3), Zellmann (4), Burgdorf (3), Frühling (2), Hennigsen (1), Slotta (1).

Northeimer HC - HSV Vechelde-Woltorf 23:16 (18:10). Grund für die Niederlage war die erste Halbzeit, „denn da haben wir es in der Abwehr nicht geschafft, uns auf die schnell spielenden Gegnerinnen einzustellen. Es wurde zu wenig abgesprochen und verschoben“, monierte HSV-Trainer Frank Pfeiffer. Folge: Sein Team lag zur Pause mit 10:18 hinten.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der HSV anders. „Da haben wir aggressiv und mit großem Einsatz gespielt“, lobte Pfeiffer, dessen Team sich nun als gleichwertig erwies. „Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.“ Herausragend dabei seien Torhüterin Larissa Knaup und Nadia Opitz gewesen, sagte Pfeiffer. Die Niederlage indes konnte dennoch nicht verhindert werden. Trotzdem fiel das Resümee positiv aus: „Wenn wir an die zweite Halbzeit anknüpfen können, ist jeder Gegner schlagbar!“

HSV: Bergmann (4), C. Jurek (1), N. Jurek (3), Kühnemann (3), Lampe (1), Löwe, Neubauer (1), Opitz (2), Spohr (1).

JSG Wittingen/Stöcken - HSG Nord Edemissen 15:22 (6:10). Zwar gewannen die Edemisserinnen beim bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter, dennoch war der HSG-Coach nicht gänzlich zufrieden: „Das war eines unserer schwächeren Spiele -wir können das deutlich besser“, konstatierte Martin Staats.

Ihm missfiel vor allem, dass sich seine Spielerinnen zu oft in Einzelaktionen verzettelten. „Außerdem haben wir nach den 6:1- und 20:12-Führungen den Schlendrian einkehren lassen“, monierte Staats, dessen Team aber trotzdem im dritten Spiel den dritten Sieg einfuhr.

HSG Nord: Feldt (3), Marquardt (5), Buhle (4), Brandes (2), Thurau (5), Teichmann (3).

rd

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